Gigabytes P55-Mainboards für Core i5/Lynnfield (13) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Übertakter freuen sich: P55-Mainboards von Gigabyte sollen über bis zu 24 Phasen bei der CPU-Stromversorgung verfügen. Zum Vergleich: Beim P45-Board Asus P5Q Deluxe sind es 16 Phasen, Gigabytes P45-Topmodell EP45-Extreme bietet 12 Phasen. Dank der neuen Stromsparfunktion Dynamic Energy Saver 2 können die Phasen bei geringer Last reduziert werden. Außerdem soll der Dynamic Energy Saver 2 neben der CPU sogar Lüfter, Grafikkarte, Festplatte, Chipsatz und RAM kontrollieren können.
Anders als bei dem Stromsparmodus EPU Six Engine von Asus ist es mit dem Tool von Gigabyte sogar möglich, die Stromsparfunktion anzupassen. So bestimmen Sie etwa wie weit FSB- und RAM-Takt gesenkt werden oder legen fest, ob die Spannung von Northbridge, Southbridge und RAM bei geringer Last ebenfalls gesenkt werden. Das soll nicht nur mit P55- sondern auch mit X58-Boards von Gigabyte möglich sein.
Zudem will Gigabyte P55- und neue X58-Boards mit dem SATA-3-Standard ausstatten. Er bietet eine theoretische Übertragungsrate von sechs GiByte/s und ist damit doppelt so schnell wie das aktuelle SATA-2. Zudem gibt es offenbar eine Teaming-Funktion, mit der zwei LAN-Controller zusammenarbeiten.
Unter der Bezeichnung Smart 6 fasst Gigabyte zusätzliche neue Funktionen von P55- sowie "weiteren Mainboards" zusammen - die Bilder in unserer Galerie veranschaulichen die neuen Features:
• Smart Recorder: Offenbar eine detaillierte Übersicht über Rechnerstarts und Zugriffe auf wichtige Dateien
• Smart Dual BIOS: Passwörter und wichtige Termine im BIOS hinterlegen
• Smart Quick Boost: Simple Auto-Übertaktungsfunktion, die den Referenztakt anhebt
• Smart Time Lock: Sperrt den Rechner für einen gewünschten Zeitraum - etwa um die WoW-Gewohnheiten des Nachwuchses einzuschränken
• Smart Recovery: detaillierte Back-up-Funktion
• Ultra TPM und Smart TPM
Erst im September sollen Lynnfield-CPUs mit den zugehörigen P55-Mainboards verfügbar sein, bereits auf der Cebit im März und der gerade beendeten Computex zeigten die Mainboard-Hersteller erste P55-Produkte:
Bildergalerie: P55-Platinen auf dem Computex-Stand von Intel Weitere P55-Mainboards von Gigabyte, Jetway und Biostar auf der Cebit
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PCGH-Community-Veteran
14.07.2009 00:20
Ach ne das muss ich haben !!!
Sysprofile-User
17.06.2009 01:09
Ich find Gigabyte einfach auch klasse!!
Moderator
14.06.2009 14:57
Die vor -E Revisionen hatten schlichtweg keine regelbaren Phasen,... - da konnte man also auch nichts patchen.
Aber alles, was hier beschrieben wird, lässt sich auf DES1 Platinen auch regeln - nur die Automatik fehlt bislang und das ist dann reine Software.
In erster Linie ist die Zahl der Rows, also Modul-Seiten begrenzt. Das heißt ein Controller, der für zwei double-sided Module gedacht ist, kann oft auch mit 4 single sided umgehen.
Bin kein extrem-OCer, aber rein vom technischen Verständniss her würde ich sagen: Kommt drauf an.
Letztlich geht es darum
- genug Strom
- präzise genug
- mit minimaler Restwelligkeit
zu liefern, wie man das macht ist variabel.
Viel Strom kann man über viele oder über große Bauteile realisieren - und selbst wenn man viele nimmt, kann man die auch parallel zu einer Phase zusammenschalten (mein UD3P hat z.B. 6 Phasen mit je 3 Mosfets), Präzision ist eine Frage der Steuerung und der Leisungsreserven - wenn erstere zu träge ist oder die Wandler schon am Limit arbeiten, wirds schwieriger, die Zielspannung genau zu treffen.
Und letzteres ist imho der einzige Punkt, wo die Phasen eine Rolle spielen:
Geregelt wird letztlich per PWM, d.h. Strom an Strom aus. Damit das ein "Strom ~in der Mitte ergibt", sollte man möglichst oft schalten (oder nicht) und dann noch mit Kondensatoren glätten. Letzteres ist schon wieder ne Option, die unabhängig von der Phasenanzahl besteht - und bei ersterem kann man sich dann entscheiden:
Wenige, hochtaktende (sog. "digitale") Phasen, oder viele konventionelle - die Zahl der Schaltvorgänge pro Zeit steigt in beiden Fällen.