Sind Lynnfield-Mainboards der Traum für Übertakter? (9) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Lynnfield-Plattform soll aufgrund niedrigerer Herstellungskosten deutlich günstiger als ein aktuelles Core-i7-System sein. Laut Intel-Mitarbeiter Francois Piednoel sollten sich Systeme mit potenter Grafikkarte für 600 bis 700 Euro realisieren lassen.
Der Chipsatz besteht aus einem einzelnen Chip, der das Mainboard-Layout vereinfacht und auf eine aufwändige Kühlung verzichten kann. Technische Daten zu den CPUs wurden uns nicht genannt, jedoch seien die im Internet verbreiteten Bezeichnungen der Prozessoren falsch. Auch CPU-Z zeigt nicht den korrekten Namen an, denn die Einträge in der Datenbank sind falsch. Es darf also davon ausgegangen werden, dass Lynnfield nicht als Core i5 in den Handel kommt, sondern einen anderen Namen erhält. Intel hat beim Lynnfield zudem den Turbo-Modus verbessert - der Effekt soll nun deutlich spürbarer sein, aber weiterhin von der CPU-Temperatur und der aktuellen TDP abhängen.
Zusammen mit dem CPU-Z-Autor hat Intel eine grafische Applikation entwickelt, die auf einfache Weise die Auslastung der vier Kerne sowie den Einsatz des Turbo-Modus anzeigt. Gelb gefärbte Balken symbolisieren daher den Turbo. Interessant dürfte Lynnfield für Übertakter sein, denn ein PCI-E-Takt von 300 MHz sollen für den Chipsatz kein Problem darstellen, der limitierende Faktor sind hier aktuell die Grafikkarten selbst. Diese Aussage konnte uns später ein Board-Hersteller bestätigen.
Der gesteigerte Takt sollte sich spürbar auf die Leistung auswirken. Im Multi-GPU-Betrieb ist der hohe Takt jedoch nötig, denn dann werden die beiden Grafikkartenslots nur mit 8x angesteuert, wie uns selbiger Mitarbeiter mitteilte. Außerdem schafft es der Core i7 in Notebooks. Somit stehen rechenintensiven Anwendungen acht Kerne zur Verfügung (vier virtuelle und vier echte Kerne). Die TDP soll dank gesenkter Kernspannung deutlich geringer als bei den Desktop-Pendants ausfallen. Genaue Angaben zur Spannung, TDP oder den Taktraten ließ Intel aber noch nicht verlauten.
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PC-Selbstbauer
11.06.2009 12:04
Und: Wer sagt denn, dass Grafikkarten sowas langfristig vertragen? Also PCGH_Oliver hat vor ein paar Monaten mal gesagt, dass er über die langfristige Verträglichkeit keine Aussage machen kann und für 24/7 maximal 110-115 MHz empfiehlt...
Wer fährt schon einen Spielerechner 24/7. Seit dem Notebookkauf bin ich darauf umgestiegen, alles was nicht mit spielen verbunden ist damit zu erledigen. Allerdings sind wir bei PCIe 2 nicht schon bei 200 MHz Standard?
Der i7 soll zwar auslaufen, aber für den Preis den ich vor 1 Monat gezahlt habe gibts vllt. noch dieses Jahr n 6-Kerner mit coolem Asus Mainboard mit SATA 3 und USB 3 und dem ganzen Zip und zap dabei.
Ich meine: [...] Lynnfield [...] würde ich auch wenn ich nur einen C2D hätte nicht kaufen, egal wie billig. (naja, unter 250€ inkl. CPU, MB und RAM schon xD )
Da wartet man lieber ein paar Monate bis DX11, Win7, GT300 und die ersten 6/8/12/16 Kerner kommen.
Die kosten dann so viel wie ein Core i7 jetzt und man hat für 6 Jahre vorgesorgt, denn bis Spiele erstmal 4 Kerne unterstützen
Zum Glück muss ich mir dann wenn es 4+ Kerner gibt auf 1366 kein neues Mainboard holen.
Naja wird wohl auf unter 400 Euro für Lynnie und 8 GiB DDR3-1333er hinauslaufen. (200 Euro Lynnie, 100 Euro Mainboard, 100 Euro Ram)
Und das sich Intel die 6 Kerner zu Beginn nicht ordentlich bezahlen ist wohl ein Traum für uns alle. 8/12/16 Kerner werden wohl noch brauchen. Diese werden wohl wirklich zuerst für Server zur Verfügung stehen und lange brauchen bis sie zum Desktop kommen.
Und wer weiß was in 6 Jahren ist. Computer sind schnelllebig. Mehr als 2 Jahre wage ich da keine Prognosen.
Wieso macht ein hoher PCI-E Takt die CPU zum Traum für Übertakter?
Allein die Tatsache, dass das jemand ausprobiert hat, macht mich in Kombination mit der internen Norhtbridge extrem misstrauisch. Das könnte nämlich ein weiterer fester Multiplikator sein, der Übertakten fast unmöglich machen würde.
Hilft wohl nur warten, warten und nochmals warten.
Allerdings würde eine Taktsteigerung des PCIe von 200 auf 300, solange die Karte es aushält die 2x PCIe 8x auf PCIe 12x Niveau heben, welches es nicht mal gibt. Also Leistung von 24 Lanes, das sollte ausreichen bis PCIe 3 das nochmal unnützlicher macht.
Genau weil Quads noch nicht in vielen Spielen genützt werden macht i7 dank Turbomodus sinn. Und der i7 mit 95 Watt TDP verbraucht ja schon weniger als 2/3 der Bloomfield Plattform. CPU 130 Watt Northbridge 24,1 Watt. Alleine aus Umweltaspekt beeindruckt mich der Lynnie.
Und mal sehen was DX10 zu 11 leistet.
Auch bei Intel möglich, starke Grafik braucht im Verhältnis die richtige CPU und das ist bei Intel auch schon lange möglich.
Mein "potentes" System kommt wohl auf weniger und der Marktwert ist jetzt im Keller. 570 Euro würde mein System wohl jetzt neu kosten. (mit allem ohne Monitor, Eingabegeräte)
Aber wenn man für den Lynnie als Untergrenze 400 Euro ansetzt mit ausreichend Ram dann kann man für den Larrabee einen Preis von 200-300 Euro ansetzen. Wenn man als System nur CPU, MB, Ram Graka ansiehte, welche auch die wichtigsten Komponenten sind nach der Stromversorgung.
Die Lynnfield werden dann zu core i7 unbenannt.
Ich verstehe nicht warum Intel die guten Tripplechannel Mainboards mit 32 Lanes PCI-express Anbindung gegen ein Dualchannel mit nur 16 Lanes PCI-express Anbindung austauscht.
Da wird AMD sich freuen das Intel einen Downgrade bei der Hardware macht.
Lynnfield hat noch nicht einmal einen Namen und dann wird er schon umbenannt?^^
Mal sehen Triplechannel bringt mit DDR3 Kombination nicht spürbar mehr Leistung für den Consumer. Und mehr Lanes braucht der Standard Consumer mit ein bis zwei Grafikkarten auch nicht.
Mit PCIe 3 könnte der Intel die Übertragungsraten ohne Boardwechsel auf PCIe 2 32x steigern. Aber werden sie wohl nicht machen, die Stromspezifikation muss wohl auch nicht eingehalten, also vielleicht tote Zukunftsmusik.
Ich sehe es nicht als Downgrade an, eher als Sparmasnahme. Solange die TDP aufgeht, ziehe ich es aus Umweltgründen wieder Intel vor.
Nada können sie nicht. Der Slichip sorgt nur dynamische Lanes. Sorgt also dafür das die eine Grafikkarte auch einmal mit 16x angeschlossen ist, was auch immer das für Vorteile bringen soll. Mal sehen.
Da die ganzen Chips in der CPU sitzen ist es eigentlich wirklich eine perfekte Plattform zum Übertakten, da alles unter einem mächtigen Kühler sitzen kann. Dadurch werden alle Einheiten auf eine Temperatur gebracht, währrend sonst meistens der Chipsatz als Hitzkop mit kleinem Kühler auf einer höheren Temperatur zu instabilitäten führen konnte.
Sysprofile-User
11.06.2009 01:03
Also das muss sich erst noch zeigen ob sie besser zum übertakten sind,das hat man bei den X48 auch schon gesagt!!
Freizeitschrauber
10.06.2009 20:03
Da wird AMD sich freuen das Intel einen Downgrade bei der Hardware macht.
Die können auch mehr Lanes zur Verfügung stellen per nforce Chip. Das wird es dann zwar nur bei HighEnd Boards für den i5 geben und etwas Performance kosten, aber möglich sind mehr Lanes definitiv.
mfg
Kosake