Intel Friday Night Game [Quelle: siehe Bildergalerie]
Seit mehreren Wochen diskutiert die Stadt Karlsruhe über das Intel Friday Night Game, ein eSport-Event, welches am 5. Juni in der Schwarzwaldhalle hätte stattfinden sollen. Dabei stellte sich der regierende Oberbürgermeister der Stadt, Heinz Fenrich (CDU), als einer der wenigen Verfechter der Veranstaltung heraus, während sich ihm gegenüber die unterschiedlichsten Fraktionen positionierten. Als letztes stemmte sich seine eigene Partei mit aller Kraft gegen die Austragung.
Für heute Nachmittag 15:30 Uhr hatte man zu diesem Zweck eine Sondersitzung des Gemeinderats einberufen, in der über die Aufkündigung des Mietvertrags mit dem Veranstalter Turtle Entertainment abgestimmt werden sollte. Die Kündigung der Mietverträge ist für die Politik die einzige Möglichkeit zu reagieren, fehlt für ein Verbot des Events doch jede rechtliche Grundlage. Auf diesem Weg wurden bereits in die IFNGs in Stuttgart und Nürnberg im Anschluss an den Amoklauf in Winnenden verhindert. Dieses Mal ging es jedoch nicht um den tragischen Amoklauf, sondern um Computerspiele als solche.
Auf die Entscheidung des Gemeinderats wollte Turtle Entertainement jedoch nicht warten und so ging man so eben selbst in die Offensive, mit der Konsequenz, dass das IFNG Karlsruhe nicht stattfinden wird. "Wir haben den Eindruck im Karlsruher Kommunalwahlkampf instrumentalisiert zu werden. Mit viel Engagement haben wir den Dialog mit der Karlsruher Politik gesucht und Gespräche geführt. Jeder konstruktiven Diskussion über den Umgang mit Computerspielen und neuen Medien wird allerdings die Grundlage entzogen, wenn von demokratischen Parteien öffentlich die Kündigung rechtsgültiger Verträge angeregt wird", gibt Ralf Reichert von Turtle Entertainement zu Protokoll.
Man hätte bis zu letzt versucht die Politik zu erreichen, doch am Ende zeigte sich, "dass die große Distanz zu unserer Jugend und den neuen Medien einen schweren Generationskonflikt offen legt."
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PC-Selbstbauer
29.05.2009 09:40
Hmm... dann wär Fligh Simulator ja auch Verboten weil da kann man ja lernen in ein Hochhaus zu fliegen --> Microsoft Flight SImulator is eindeutig ein Killerspiel ^^
Keiner. Alle Anwesenden hätten ihren Spaß gehabt.
Bei einem Fußballspiel werden durch Randale etc. öfter viele Menschen verletzt. In extremFällen sogar getötet. Das Fußballveranstaltungen im großen Stil aber verboten werden könnten, dass steht nicht zur Debatte.
PCGH-Community-Veteran
28.05.2009 23:03
Dann noch bissal Trainsimulator oder sowas in der Art und am besten noch so Kindermusik hören
trainsimulator geht nicht. nachher glaubt er noch, wir wollen einen zug klauen und ihn kaputtfahren
PCGH-Community-Veteran
28.05.2009 21:32
Nein, natürlich nicht.
Naja, wenn McDonald zum Kreuzug aufruft, bin ich mir da nicht so sicher, ob nicht viele mitmachen.
War halt ein schlechtes Beispiel.
Aber du hast Recht. Wenn sich die Verantwortlichen einmal mit der Matiere befasst hätten, hätte die Veranstaltung vielleicht nicht abgessagt werden müssen.
Ich meine, wie viele Menschen wären denn dabei zu Schaden gekommen?
Keiner. Alle Anwesenden hätten ihren Spaß gehabt.
Bei einem Fußballspiel werden durch Randale etc. öfter viele Menschen verletzt. In extremFällen sogar getötet. Das Fußballveranstaltungen im großen Stil aber verboten werden könnten, dass steht nicht zur Debatte.