HP Pavilion DV2: Test des AMD-Neo-Notebooks

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Das HP Pavilion DV2 gehört zu den ersten Notebooks mit der neuen Yukon-Plattform und dem AMD Neo-Prozessor. PC Games Hardware hat das HP Pavilion DV2 getestet.

HP Pavilion DV2: Details zum AMD Neo
AMDs Neo-Prozessor basiert auf einem K8-Kern mit reduzierter Kernspannung. Der in 65-Nanometer-Technik hergestellte Chip verfügt über 512 KiByte L2-Cache und nur einen Kern; Neo ist Teil der Yukon-Plattform, zu der neben dem Prozessor auch ein Grafikbaustein gehört, der wahlweise einen X1250-Kern oder eine HD 3410 enthält. Doppelkern-Varianten der CPU sollen im Laufe des Jahres folgen und Neo dann als Teil der Congo-Plattform erscheinen. Yukon soll die Lücke zwischen Netbook und Notebook schließen.

HP Pavilion DV2: Details zum Notebook
HP hat uns ein Pavilion DV2-1070 für den Test zur Verfügung gestellt. Der eingebaute AMD Athlon Neo MV-40 arbeitet mit 1,6 GHz. 2 GiByte RAM erlauben den Einsatz von Windows Vista als Betriebssystem. Eine 500 GByte große Festplatte bietet ausreichend Platz. Die Mobility Radeon HD 3410 ist auch für 3D-Spiele geeignet. Als Display kommt eine 12,1-Zoll-LCD mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten und LED-Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Als Anschlüsse stehen 3 x USB, 1 x LAN, 1 x HDMI und 1 x RGB zur Verfügung. Audio-Ein- und -Ausgänge sowie ein 5-in-1-Karten-Leser sind ebenfalls vorhanden. Für kabellose Kommunikation sorgen Bluetooth und WLAN (802.11b/g).

Produktname Eee-PC 1000HE NC20-anyNet U2250 WBT HP Pavilion DV2-1070
Hersteller (Webseite) Asus (http://eeepc.asus.com/de) Samsung (www.samsung.de) HP (www.hp.com)
Preis / Preis-Leistungs-Verhaeltnis ca. 400,- Euro / befriedigend ca. 450,- Euro / befriedigend ca. 800,- Euro / befriedigend
Ausstattung (20%) 2,24 2,07 1,92
Arbeitsspeicher 1.024 MiByte DDR2-667 (4-4-4-12) 1.024 MiByte DDR2-800 (5-3-3-15) 2.048 MiByte DDR2-800 (6-6-6-18)
Prozessor / Chipsatz Intel Atom N280 (1,66 GHz, FSB166) / 945GSE Via Nano U2250 (1,3+ GHz) / Via VX800 AMD Athlon Neo MV-40 (1,6 GHz) / RS690M
Festplatte 160 GByte (+10 GByte SDHC) 160 GByte HDD (5.400 U/min) 500 GByte HDD (5.400 U/min)
LCD, Spiegelung 10,2 Zoll (1.024 x 600), keine 12,1 Zoll (1.280 x 800), stark 12,1 Zoll (1.280 x 800), stark
Gewicht 1,45 Kilogramm 1,5 Kilogramm 1,7 Kilogramm
Kommunikation WLAN, Ethernet, Bluetooth WLAN, Ethernet, Bluetooth 2.0 WLAN, Ethernet, Bluetooth
Eigenschaften (20%) 1,61 1,58 1,41
Zubehoer Tasche Tasche Tasche
Anschluesse 3 x USB, RGB, LAN, Sound 3 x USB, RGB, LAN, Sound, SD 3 x USB, RGB, HDMI, LAN, Sound, SD
Ergonomie/Verarbeitung/Stabilit?t Gute Tastatur, schwingt leicht Gute Tastatur, stabil und edel Gute Tastatur, stabil und edel
Leistung (60%) 1,99 2,13 2,32
CPU: Cinebench R10 / 3D Mark 2001 SE 884 / 3.115 (1.024 x 600) 840 / 2.269 (1.024 x 600) 1.288 / 11.121 (1.024 x 600)
Akkulaufzeit 2D, Leistungsaufnahme 2D-Last 10:30 Stunden 5:51 Stunden 3:50 Stunden
Festplatte: Lesen, Zugriff 56 Mbyte/s, 27,2 Millisekunden 53 MiByte/s, 21 Millisekunden 61 MiByte/s, 18 Millisekunden
LCD: Reaktionszeit, Maximale Luminanz 32 Millisekunden, 11 bis 152 cd/m² 26 Millisekunden, 10 bis 180 cd/m² 31 Millisekunden, 30 bis 190 cd/m²
Wertung 1,96 2,01 2,05

HP Pavilion DV2: Test
Da das 1,7 Kilogramm schwere HP Pavilion DV2 eher einem Netbook gleicht, haben wir es auch entsprechend bewertet. Das stark spiegelnde LCD erreicht eine Leuchtkraft von 190 Candela pro Quadratmeter - ein guter Wert. Allerdings ist das Display mit 31 Millisekunden Reaktionszeit recht träge. Die Tasten der Tastatur sind konkav und haben einen guten Anschlag. Das Touchpad ist präzise, allerdings sind die Tasten schwergängig und schwitzige Finger gleiten schlecht über das Touchpad. Der AMD Neo ist ein Einkernprozessor, leistet aber trotzdem mehr als eine Atom-CPU: Der HP Pavilion DV2 erreicht im Cinebench R10 1.288 Punkte. Der Eee-PC 1000H (Intel Atom N270 mit 1,6 GHz) kommt auf 840 Punkte. Im 3DMark 2001 SE ist das HP Pavilion DV2 mit 11.121 Punkten dreimal so schnell wie ein Netbook auf Atom-Basis.

Der Akkulaufzeit führen wir mit dem Profil "Von HP empfohlen" durch. Dabei wird die Helligkeit des LCDs auf die vorletzte Stufe reduziert. WLAN bleibt aktiv. Der AMD Athlon Neo MV-40 arbeitet mit 800 MHz. Wir messen eine Akkulaufzeit von knapp 4 Stunden für das HP Pavilion DV2. Der oder die Lüfter im HP Pavilion DV2 laufen ständig mit 1,5 Sone. Unter Last (Cinebench R10) sind es 2,2 Sone.

HP Pavilion DV2: Fazit
Das HP Pavilion DV2 ist dank AMD Neo und HD3410 im Vergleich zu anderen Netbook sehr leistungsstark. Im Vergleich zu Notebooks steht HP Pavilion DV2 nicht mehr so gut da. Aber es soll ja auch die Lücke zwischen Netbook und Notebook schließen. Doch die 800 Euro sind etwas viel für das edle Notebook (HP Pavilion DV2 im Preisvergleich), da gibt es deutliche günstigere Alternativen. Beispielsweise das Acer Travelmate 6292 (Preisvergleich) kostet nur 500 Euro und arbeitet mit Core 2 Duo.

Bildergalerie

Marco Alberts Meinung
„Oberfläche wirkt schnell schmuddelig“

Mir persönlich gefällt das HP Pavilion DV2 recht gut: Er wirk sehr edel sowie stylisch und bietet ausreichend Leistung. Mich stören aber auch einige Dinge. Dazu gehören der Klavierlack, da die Oberfläche schnell schmuddelig wirkt, das Spiegel-Display und natürlich der Preis.


PCGH-Wertung

2,05
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    • Kommentare (29)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Blizzard Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Übrigens ist man inzwischen beim günstigsten Modell mit Radeon 3410 bei 590€ angekommen.
        HP Pavilion dv2-1050eg (NP812EA) Preisvergleich bei Geizhals.at Deutschland
        Das Modell mit 180GB mehr Festplattenspeicher kostet über 700€ xD
      • Von rxamax Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich finde den Preis von 800€ eine Frechheit.
        Ich war gerad in den Staaten und da kostet es 599$ + circa. 8% Steuern.
      • Von jojo0077 Freizeitschrauber(in)
        Ich glaub da hab ich mit dem Samsung Q-210 Seven nichts falsch gemacht
        Das HP DV-2 ist wirklich VIEL zu teuer. Das Samsung hat auch 800€ gekostet, die Ausstattung ist aber um Welten besser:
        12,1" bei 2kg
        Intel P8600 (25W, 2x2,4Ghz, 3MB L2)
        Nvidia 9200M GS mit 256MB GDDR3
        3GB Ram, 320GB HDD, DVD-Brenner, Bluetooth, UMTS, 3xUSB, HDMI, uvm ...
        Akku hält ca. 3-3,5 std., schön leise ist das teil auch und richtig hochwertig verarbeitet.
        Irgendwie kann das DV2 nur bei der HDD und mit der LED-Beleuchtung gegen das Samsung anstinken. Ansonsten liegen Welten dazwischen und das bei gleichem Preis.

        An sich gefällt mir das DV2. So nen Atom-Mist würde mir im Leben nicht ins Haus kommen. Das DV2 ist leider einfach nur viel zu teuer.
      • Von Modddy Schraubenverwechsler(in)
        Zitat
        sonst ist das notebook wirklich super, auch spiele wie z.b. left4dead oder spore laufen gut
        hab die cpu von 1.0V auf 0,65V bei 800MHz bis 0,8V bei 1,6GHz undervoltet, auf ein neueres bios geflashed (soll akkulaufzeit verbessern) und dazu noch ne entspiegelnde Displayfolie angebracht...
        Das ist echt Klasse.
        Normalerweise kann man die Spannung nicht unter 0,8V bringen, das erhöht die Attraktivität doch schon ein gutes Stück. Wäre der Preis nicht so hoch wäre es ein guter Begleiter für meine Zugfahrten.

        MfG Modddy
      • Von PCGH_Marco Freizeitschrauber(in)
        Servus,
        zunächst erstmal danke für die konstruktive Kritik. Je nach dem welche Kriterien man ansetzt, ist ein Netbook schon ein Notebook. So zum Beispiel soll MS die verbilligte XP-Lizenz nur für 10-Zoll-Geräte mit 1 GiB RAM verkaufen. Sind alle 12-Zoll-Gerät dann schon Notebooks? Ähnlich soll es mit der Atom-Plattform sein, Intel hat hier auch Kriterien festgelegt.

        Wir haben intern zwei Testtabellen, eine für Subnotebooks sowie Netbooks und eine für spielefähige Laptops. Die Note würde sich also nicht ändern, wobei meiner Meinung nach eine 2,05 gut ist. Fakt ist, dass AMD mit dem Yukon eine Lücke zwischen Netbook und Notebook schließen will, unser Testsystem aber keinen Unterschied zwischen Subnotebook und Netbook macht.

        Das Acer ist ein Auslaufmodell und ist daher so preiswert. Der Nachfolger soll ebenfalls um die 800 Euro kosten.
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