Von Raumschiff-Schlachten, Außenmissionen und Forschern

Star Trek Online: Neue Impressionen des MMORPG - Update

Star Trek Online, wohl die größte Hoffnung eingefleischter Trekkis, endlich einmal selbst das Star-Trek-Universum auf authentischem Wege zu erforschen oder zu plündern. Von friedlichen Forscher bis zum rücksichtslosen Plünderer, allein oder mit anderen Spielern, alles soll möglich sein. (Mario Riemann, 21.05.2009)
 
Star Trek Online (20)
 
Star Trek Online (20) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Star Trek Online (Cryptic Studios) soll eine ganz neue Art von MMORPG-Erfahrung bieten, als alles bisher Dagewesene. Man soll nicht nur die Möglichkeit haben, seinen eigenen Charakter einen ganz individuellen Look zu verpassen, man ist später sogar Captain eines Raumschiffes mit eigener Crew und kann damit auf eigene Faust die Weiten des Universums erforschen. Ob man dabei friedlich, ganz in Föderations-Manier, nach den Regeln spielt oder kriegerisch und plündernd durch die Quadranten fegt, bleibt jedem selbst überlassen.

Raumschiff-Schlachten, jede Menge Quests, in und außerhalb des Schiffes und sogar Außen-Missionen auf fremden Planeten wird es in Star Trek Online geben. Gamespot.com bekam einen exklusiven Einblick des aktuellen Entwicklungsstandes von Star Trek Online.

In Raumschiff-Schlachten wird man mannigfaltige Möglichkeiten haben, die Kontrahenten zu beschießen, nicht nur mit unterschiedlichen Waffen, sondern auch verschiedene Varianten von Schüssen. Während des Kampfes selbst besitzt Ihr Schiff ein gewisses Energie-Kontingent, welches man in gewohnter Star-Trek-Manier auf Schilde, Waffen und Antrieb umverteilen kann. Bekommen die Schilde zu viel Schaden ab, fallen sie aus und geben die Hülle frei. Solche Hüllen-Schäden werden von ihrer Crew, je nach Rasse und Erfahrung, in einer gewissen Zeit repariert.
Selbstverständlich können Sie ihr Schiff mit verschiedensten Waffen aufwerten, neue Schilde und viele andere Gimmicks werden natürlich auch nicht fehlen.

Star Trek Online (17)
 
Star Trek Online (17) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Außenmissionen gestalten sich wie folgt: Das Team wird zum Beispiel immer aus mehreren Personen bestehen, gamespot.com berichtet von fünf an der Zahl. Spielt man alleine, werden die Anderen vier vom Computer gesteuert, es gibt aber auch die Möglichkeit, Joint-Ventures mit anderen Star-Trek-Online-Spielern einzugehen und mit ihnen zusammen die neue Welt zu erkunden.

Entwickler Cryptic wird auch eine Art Belohnungssystem einbauen, damit auch Spieler, die sich rein auf das Erforschen beschränken wollen, auf ihre Kosten kommen - auch friedliches Ressourcen-Sammeln wird es geben. Im späteren Spiel wird es sogar möglich sein, eine ganze Armada von Schiffen anzuhäufen. Von Forschungsschiff bis hin zu Schlachtkreuzern soll alles drin sein. Auch die Borg und Romulaner werden wieder eine Rolle spielen - wir sind sehr gespannt. Star Trek Online soll 2010 in den Handel gelangen.

Einen Trailer des Spiels finden Sie im Artikel Star Trek Online: Trailer und Screenshots.

Update 21.05.2009:
In der Galerie finden sich vier neue Screenshots, die Publisher Atari freigegeben hat. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der offiziellen Webseite von Star Trek Online.

(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 

Sie möchten mehr zum Thema wissen? Dann nutzen Sie unsere Specialseiten:
- star trek online
 
Alle Infos zu The Witcher 2, dem Rollenspiel von CD Projekt, finden Sie auf der PCGH-Themenwebseite. Alle Infos zu The Elder Scrolls 5 Skyrim (TES 5) gibt es auf der Themenwebseite. Den stets aktuellen Download des aktuellen WoW Patch finden Sie in einem separaten Artikel. News, Tests und Wissen zu Adventures und Rollenspielen finden Sie auf der Adventures-/Rollenspiele-Übersichtsseite von PC Games Hardware Online.
 
 
 
Verwandte Artikel:   Star Trek Online   Cryptic   MMORPG   Trekki   Raumschiff  
 
 
 
Aktuelle Kommentare
OctoCore
Volt-Modder
27.05.2009 01:52
AW: Star Trek Online: Neue Impressionen des MMORPG

Wie erzeugt man Gegenschub?
Bei heutigen Jets erreicht man die Schubumkehr durch ausfahrende Metallschilde, die den Schub gegen den Bewegungsvektor umleiten und damit die Bremswirkung erzielen.
Bei der ausgefeilten Kraftfeld- und Schildtechnologie im Startrekuniversum des 24sten und 25sten Jahrhunderts sollte es wohl kein Akt sein, ähnliches damit zu erreichen.
Die Impulstriebwerke saugen auch nicht im Flug interstellaren Wasserstoff ein. Das ist zwar im Bussardkonzept so vorgesehen, aber zu der Zeit ist man noch von wesentlich größeren Mengen an interstellarem Wasserstoff ausgegangen, als nach aktuelleren Erkenntnissen wirklich vorhanden ist. Schade eigentlich.
Bei "vollem Impuls" (ein Viertel Lichtgeschwindigkeit, ja ich weiß, es geht auch schneller, ist aber nicht sehr effektiv und nicht zum normalen "cruisen" gedacht) reicht's nicht für eine kontinuierliche Treibstoffzufuhr. Darum "saugen" die Bussard-RAM-Kollektoren auch bei Warp, dann geht's, um die Tanks zu füllen. Die Impulstriebwerke arbeiten mit tiefgekühlten Deuterium und Tritium aus diesen Tanks. Und übrigens auch mit einer Billigversion der Warpspulen, weil ohne Subraum-Technik kein Schiff im Einsteinuniversum auch nur annähernd in die Nähe der Höchstgeschwindigkeit (ohne Warp) von 0,999 LG kommen würde.
Ansonsten spricht auch nichts dagegen, das Schiff einfach zu drehen.
Ich weiß, das sieht man nie, aber was heißt das schon. Würde ja nicht cool aussehen.
Aber der Coolness wegen wird auch so manches in Film und Fernsehen unrealistisch, was mit heutzutage realer Technologie arbeitet, ich sag nur "Armageddon".
Oder, um bei Startrek zu bleiben, die "Landeanflüge" per Shuttle der NX-Enterprise auf irgendwelchen atmospärelosen Asteroiden. Wenn man die kaum vorhandene Gravitation dazu zählt, dann dockt man eher an sowas an und macht keine Landung wie mit einem Flugzeug.
Grade bei Startrek brüstet man sich ja gerne mit der wissenschaftlichen Korrektheit und internen Konsistenz.

Nachtrag:
Um mal wieder aufs Spiel und die mögliche Flugphysik zu kommen:
In den Filmen und TV-Serien ist die Flugphysik völlig unrealistisch und vorbei an jeglicher Realität, sogar nach den eigenen Regeln im Autorenhandbuch.
Man kann nicht auf einen Borg-Kubus zufliegen, aus allen Rohren (oder Phaser-Phalanxen) ballern und elegant abdrehen. Im besten Fall kann man durch Seitenschub (z.B. über die Manövriertriebwerke) den Flugvektor ändern und vorbeirauschen, im Vorbeiflug zur Not das Schiff um die Z-Achse drehen und weiterfeuern. Die Enterprise-D und ihre Nachfolger brauchen sich nicht zu drehen, dank Rundum-Phalanx können sie einen Gegner auch so im Fadenkreuz halten.
Gut, man kann natürlich einen U-Turn versuchen, wenn man sich nicht um Treibstoff sorgen muss. Seitenschub muss da nicht sein (macht sich aber optisch besser, gibt eine schöne Kurve), dem Gegner das Heck zuwenden und Stoff geben. Dummerweise fliegt man erstmal weiter mit dem A.... voran auf den Gegner zu (okay, man gibt ihm bei der Gelegenheit ein paar Aufmerksamkeiten mit den Heckphotonentorpedos, wenn man welche hat) und wird dabei immer langsamer, so lange, bis die Fahrt auf Null ist, erst danach baut sich die Geschwindigkeit in Fluchtrichtung auf. Der große, böse Borg hat die Torpedos in der Zwischenzeit aber locker verdaut und verwandelt die sitzende Ente in Sternenstaub. Bye, bye, Federation-Starship.
Womit gebremst wird, mit Antrieb oder einen Magic-Startrek-Gadget, ist dabei wirklich egal.
Echte Weltraumflug-Physik ist nicht einfach zu handhaben, wer's mal versuchen will, kann ja das freie Babylon-5-Spiel antesten. Da gibt es sie, genau wie in der Serie.
Ich gehe mal stark davon aus, dass es wie bei Wing Commander, Free Space, X-Wing etc. abgehen wird: Wie bei einem simplen Action-Flieger. Alles andere würde die meisten User überfordern.
Obwohl, bei Wing Commander konnte man in den physikalisch korrekten, antrieblosen Gleitflug umschalten, wenn ich mich recht erinnere. Für die Experten.

TurricanVeteran
Software-Overclocker
26.05.2009 18:40
AW: Star Trek Online: Neue Impressionen des MMORPG

Quote: (Zitat von OctoCore)
Nachtrag: Um Gegenschub zu erzeugen, müssen Triebwerke nicht zwingend nach vorne gerichtet gebaut werden.

Hmmm...da komm ich aber nicht umhin dich zu fragen,wie du im all dann einen gegenschub erzeugen willst.Wenn ich das richtig sehe sind die impuls-triebwerke nicht dazu konzipiert größere mengen materie in sich "ein zu saugen" oder den ausgestoßenen plasma-strahl irgendwohin um zu lenken.
Alternativ könnte man noch mit den warp-gondeln ein gravitationsfeld hinter dem schiff generieren,was ich aber für unpraktikabel halte (im freien raum ja kein thema,aber direkt neben einem planeten könnte es für diesen nicht so gut sein)

giantnine
Schraubenverwechsler
25.05.2009 19:19
AW: Star Trek Online: Neue Impressionen des MMORPG

Quote: (Zitat von OctoCore)
Im "Star Trek Writers' Technical Manual" steht:[...]reaction physics below lightspeed works the same on the Space Shuttle as it does on the Enterprise. Damit ist der Fall wohl klar, es gelten die guten, alten Newtonschen Regeln.
Wenn ein antriebsloses Raumschiff eine bestimmte Geschwindigkeit hat, behält es diese so lange bei, bis wieder Beschleunigung (positiv oder negativ) einsetzt. Der Impulsantrieb (Impuls deshalb, weil zur Erzeugung des hochenergetischen Plasmas als Reaktionsmedium 30-60x pro Sekunde eine thermonukleare Reaktion stattfindet) wirkt ähnlich einem klassischen Rückstoßantrieb , wie bei einem beliebigen Düsenjet oder eben einer Rakete.
Oder genauer, er ist dem Konzept des Bussard-Staustrahl-Triebwerks nachgebildet, das steht zwar so nicht im Handbuch (Edit: es steht doch da), wird in den Serien aber mehrfach erwähnt. Ist kein Startrek-Konzept, sondern eins aus der realen Welt (allerdings nur auf dem Papier).
Die Trägheitsdämpfung hat nur den Zweck, Besatzung und natürlich auch das Schiff selbst vor den Beschleunigungseffekten zu schützen. Wobei auch sie ihre Grenzen hat.
Lange Rede, kurzer Sinn: Auch im Startrek-Universum gilt bei Unterlichtgeschwindigkeit die reale Physik. Beschleunigung jeglicher Art erfordert Schub. Ohne Beschleunigung bleibt die Geschwindigkeit in Relation auf einen anderen Körper im Weltraum gleich. Sowas wie eine Bremswirkung, die automatisch eintritt, wenn man vom Gas geht, existiert nicht. Außer, irgendein Gegenstand in der Flugbahn übt eine Bremswirkung aus.
Nachtrag: Um Gegenschub zu erzeugen, müssen Triebwerke nicht zwingend nach vorne gerichtet gebaut werden.
Zum Warpantrieb: So ganz unabhängig vom normalen Universum ist man auch in der Warp-Blase nicht. Schon allein deshalb nicht, weil während des Warpfluges interstellarer Wasserstoff eingesammelt wird. Im Manual steht noch als Kommentar dazu: [...]during warp travel the ship doesn't disappear from this universerse into another dimension; if it hit a asteroid at Warp 9.6 it would definitely get creamed.


Ich hatte schon beschlossen, diese Diskussion einfach nicht mehr weiter zu führen, aber so ein Posting tut einfach gut.

 
 
2741 User online
Anmelden & mitmachen
Benutzername:
Kennwort:
Angemeldet bleiben
Alles zu Diablo 3
Alles zu SKYRIM
Alle News, alle Infos
Komplett-PCs von PCGH
Komplett-PCs von PCGH
So unterstützen Sie PCGH
Folgen Sie PCGH
Aktuelle Heft-Ausgabe
Welche CPU nutzt du zum Spielen? (Februar 2012)
AMD FX-8xx0 (Bulldozer) (1.65%)
AMD FX-6xx0/4xx0 (Bulldozer) (0.18%)
AMD Phenom II X6 (15.17%)
AMD Phenom II X4 (15.90%)
AMD Phenom II X3/X2; Phenom I; AMD Athlon II X3/X4/Athlon (II) X2/Athlon 64 X2 (4.75%)
AMD A8-/A6-/A4-/E2-/E-/C-Serie (APUs) (0.37%)
Sonstige AMD-CPU (0.37%)
Intel Core i7-39x0 (X/K) (1.65%)
Intel Core i5/i7-2xxx (K/S/T)/Core i7-3820 (26.87%)
Intel Core i7-9x0 (Sechs Kerne) (1.28%)
Intel Core i7-9xx (Vier Kerne) (6.58%)
Intel Core i7-8x0/i5-7x0 (8.78%)
Intel Core 2 Quad (Extreme) (10.60%)
Intel Core 2 Duo (Extreme) (2.74%)
Intel Core i5-6xx/Core i3-3xx/i5-2390T/Intel Core i3-2xxx (T)/Pentium D-/E-/G-/4-Serie (1.65%)
Sonstige Intel-CPU (1.46%)
547 Teilnehmer
PCGH-Webshops