John Riccitiello, Chief Executive Officer EA
[Quelle: siehe Bildergalerie]
Electronic Arts (EA) gab heute die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt, die Boss John Riccitiello zu neuen Ansichten verhelfen. Wie bei fast allen Publishern üblich, endet auch bei EA das Geschäftsjahr zum 31. März 2009, in dem der Publisher 1,088 Milliarden US-Dollar Verlust anhäufte (454 Millionen US-Dollar im Vorjahr). Etwas besser waren die Nachrichten bei den Umsätzen: Steigerung um knapp 15 Prozent auf 4,212 Milliarden US-Dollar. Weshalb die Verluste von EA so dramatisch stiegen, verriet John Riccitiello nicht, wies aber darauf hin, dass man weiter an der Kostenschraube drehen möchte. Vor allem beim Personal wird gespart werden - EA kündigte dies bereits 2008 an. Erste Effekte sollen bereits im Schlussquartal gegriffen haben.
Für das kommende Jahr geht man bei EA verhalten vor und rechnet mit 3,7 bis 3,85 Milliarden US-Dollar Umsatz bei erwarteten Verlusten von 270 bis 465 Millionen US-Dollar.
EA machte 2008 14 Prozent (plus 6 Prozent) seiner Umsätze mit Spielen für Nintendos Wii, 23 Prozent (plus 4 Prozent) entfallen auf die PS3 und 15 Prozent (minus 6 Prozent) auf die Xbox 360. Der PC hat einen Anteil von 21 Prozent (plus 5 Prozent).
Die digitale Distribution von Spielen wird sich in Zukunft verstärken, so John Riccitiello. Der PC soll zur weltweit größten Spieleplattform werden - nicht jedoch für verpackte Produkte, schränkt John Riccitiello ein. Weiterhin denkt John Riccitiello, dass die aktuelle Konsolengeneration noch einige Zeit am Markt sein wird und deren Nachfolger noch auf sich warten lassen. Damitsieht er es deutlich anders als sein Kollege Yves Guillemot von Ubisoft, der ein schnelleres Ende erwartet.
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Freizeitschrauber
06.05.2009 20:27
vielleich machen sie im pc-bereich mehr gewinn
Freizeitschrauber
06.05.2009 20:04
@Dr. Cox
Crysis Warhead hab ich jetzt nicht gespielt (aber danke erstmal für den Tipp).
Aber es bleibt bestehen, dass jährlich von dutzenden Games gerade mal eine Handvoll gut vom Inhalt sind und auch gute Verkaufszahlen aufweisen. Aber davon kann nicht die gesamte Branche leben. Andere Entwickler sind auf die "wenigen" Verkäufe angewiesen, weil sie vllt noch ein kleines Studio sind oder weniger Budget haben.
GTA4 hab ich auch nur dazu gezählt, weil die Verkaufszahlen, trotz der ganzen Bugs, der schlechten Gesamtperformance, sehr gut waren. Als Multiplattform Titel hat es sich in den Charts lange oben gehalten. Auch solche Games verkaufen sich gut: Marketing eben
@Ob4ru|3r
Hast Recht, jetzt fallen mir auch die Zahlenlücken auf....
Vllt ist ja der NFS Titel über Jamba der Renner gewesen
mfg
Kosake
PCGH-Community-Veteran
06.05.2009 19:27
Haltet mich für blöd, aber ich werd aus den Zahlen in Bezug auf die Überschrift nicht schlau :/
"EA machte 2008 14 Prozent (plus 6 Prozent) seiner Umsätze mit Spielen für Nintendos Wii, 23 Prozent (plus 4 Prozent) entfallen auf die PS3 und 15 Prozent (minus 6 Prozent) auf die Xbox 360. Der PC hat einen Anteil von 21 Prozent (plus 5 Prozent). "
->
14% -> Wii
23% -> PS3
15% -> XBox360
21% -> PC
In Worten: 23% vom Gesamtumsatz @ PS3, 21% @ PC. Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass 23 größer als 21, die PS3 also vom Umsatz her gewichtiger als der PC ist .... vielleicht könnt ihr mich ja aufklären, wie man daraus "PC bleibt wichtigste Spiele-Plattform" ableiten soll :/
Der AUSSAGE des EA-Mannes nach WIRD der PC via Onlinevertrieb wichtigste Plattform, IST es momentan den Zahlen aber nicht ....... ich bin verwirrt, die Überschrift find ich wirsch .....
Auch wunder ich mich, wo die restlichen 27% vom Umsatz bleiben ..... ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass über ein Viertel des Umsatzes auf PS2/Handhelds und Handygames gehen ...... obwohl ...... *Jamba* ..... Ok xD