Windows 7: Der virtuelle XP-Modus im Test [theregister.co.uk]
Eine bessere Abwärtskompatibilität zu Windows XP als noch mit Windows Vista, das verspricht der XP-Modus von Windows 7. "The Register" hat nachgeschaut, ob das Versprechen gehalten werden kann.
Quelle: theregister.co.uk
Eine der wenigen Möglichkeiten, virtualisierte Windows XP von nativen Windows 7 Programmen zu unterscheiden: Automatisch sortierte Einträge im Startmenü.
Der vor kurzem angekündigte XP-Modus von Windows 7 traf auf breites Interesse, verspricht er doch eine deutlich verbesserte Abwärtskompatibilität des kommenden Betriebssystems. Jetzt gibt es erste Testergebnisse, die jedoch gemischt ausfallen:
Erfüllt man die nötigen Voraussetzungen (2 GB RAM, 15 GB freien Festplattenspeicher, CPU mit AMD-V oder Intel-VT - letzteres fehlt allen Celeron, Pentium und einigen günstigen Core 2 Prozessoren), braucht die Installation und automatische Einrichtung des Windows-XP-Client-Systems zwar ihre Zeit, verursachte aber keine Probleme. Dies änderte sich bei einem ersten Installationsversuch. Office 2000 verlangte für eine vollständige Installation im XP-Client-System nach der Windows XP SP3 CD. Die integrierte XP-Version kommt aber als Software-Download und somit ohne CD daher. Eine alternativ angebotene normale XP-SP3-Installations-CD wurde auch nicht akzeptiert.
Nach einer größtenteils unvollständigen Installation von Office 2000 ergaben sich weitere Schwachpunkte. So dauert der erste Start eines XP-Programms sehr lange, da erst das Client-Betriebssystem initialisiert werden muss. Wesentlich schwerer wiegen dürfte aber eine spürbare Verzögerung zwischen einer Texteingabe und deren Erscheinen im XP-Office. Eine Verwendungsmöglichkeit für Spiele, durch den fehlenden Direct3D oder OpenGL-Support ohnehin problematisch, wird damit weiter eingeschränkt, obwohl die eigentliche Systemperformance als gut bewertet wird.
Ebenfalls gut funktioniert die Einbindung in das Host-Betriebssystem. So werden XP-Anwendungen automatisch in eine eigene Rubrik im Windows-7-Startmenü einsortiert und der "Speichern"-Dialog verweist automatisch auf den "eigene Dateien"-Ordner des Host-Systems. Ebenso reibungslos funktioniert die Nutzung von Laufwerken und USB-Sticks. Für den Zugriff auf Drucker muss allerdings ein Windows-XP-Treiber vorhanden sein und für USB-Geräte wie zum Beispiel Kameras muss das Client-Betriebssystem sogar als eigene virtuelle Maschine gestartet werden. Leider erlaubt das beiden Betriebsmodi zugrunde liegende Virtual PC 7 nicht die zeitgleiche Nutzung einer virtuellen Maschine und einer virtualisierten Anwendung.
An anderer Stelle ist die Integration sogar zu gut gelungen. Altbekannte Störenfriede wie Windows Genuine Advantage können auch im Rahmen von virtualisierten Anwendungen aktiv werden. Die erscheinenden Pop-Ups und Hinweise können aber leicht als Meldungen des Host-Systems interpretiert werden.
Das Fazit des ersten Beta-Testes fällt also durchwachsen aus. Aber da die Funktion zusammen mit Windows 7 professional (oder höher) automatisch erworben wird und optional genutzt werden kann, bietet sie allen Problemen zum trotz einen gesteigerten Nutzwert gegenüber Windows Vista.
Nutzer günstigerer Windows 7 Versionen werden übrigens mit der normalen Version von Virtual PC 7 ähnlich Möglichkeiten haben, nur auf die nahtlose Integrierung als virtuelle Anwendung muss man verzichten.
Interessante Links zum Thema Windows 7:
• Windows 7: Release Candidate auf MSDN zum Download bereit
• Windows 7 Release Candidate Download: Alle wichtigen Informationen zum morgigen Download
• Windows 7 mit integriertem Windows XP
• Windows 7: Wallpaper des Betriebsystems - Update: Brasilien, Spanien, Frankreich und mehr



fällt mir auch erst jetzt auf, hab anscheinend dieser VM nur einen Kern zugeweisen, das ist natürlich auch nochmals ein deutliches Leistungsplus wenn man da was ändern würde 
--> werde beizeiten schauen was das für auswirkungen hat, muss das aber nach der UNI testen
--> es werden jedenfals nicht weniger Punkte wenn man den 2. Kern auch noch aktiviert
mfg Klemens
für ältere Games mit SM2.0 wirds schon reichen
HD2900
C2d 6850
in der nächsten Version wird da sicher wieder was verbessert...
mfg KLemens
aber das war doch von vornherin klar. Auch vmware ist nicht zum spielen gedacht, deren 3D funktion soll ledeglich zum testen dienen.
ein direktes durchgreifen auf die Hardware ist aber schon seit jahren nicht gegeben. (NT sei dank)
Was von vmware realisiert wird ist wirklich schon bemerkenswert, und die zielgruppe die spiele in einer vm laufen lassen will, ist einfach zu gering um die man power dort zu investieren.
Dass DX9 in VMware geht, beweist, dass es prinzipiell möglich ist, das zu machen... im gegensatz zu Microsofts Virtual PC kostet die VMware Workstation, mit der das geht, allerdings ne menge Geld; ob Microsoft-Programmierer daran interessiert sind, für lau irgendwelche Features einzubauen ist die andere Frage.
Oder läuft DX9 etwa auch im VMware-Player?
normalerweise hätte ich mit meinem system ca 12000p
die CPU Leistung geht theoretisch relativ gut in die vm, Virtualisierung sei dank aber ich denke dass die GPU und vor allem das Durchschleusen bei der VM viel leistung kostet.
ich denke, dass man auch mit dem vmwar player in den 3d genuss kommt, aber das müste man halt testen (ist eh gratis; ne passende VM kann mna sich mit vmxbuilder machen und dann dort einfahc xp draufhauen
auch in vmwareserver sollte das feature drinnen sein!
klar kostet die Software von VMware geld, doch man könnte von MS erwarten, dass sie ihr eigenes Produkt besser mit den vorhandenen Schnittstellen verbinden könnten??
für ältere Games mit SM2.0 wirds schon reichen
HD2900
C2d 6850
in der nächsten Version wird da sicher wieder was verbessert...
mfg KLemens
Dass DX9 in VMware geht, beweist, dass es prinzipiell möglich ist, das zu machen... im gegensatz zu Microsofts Virtual PC kostet die VMware Workstation, mit der das geht, allerdings ne menge Geld; ob Microsoft-Programmierer daran interessiert sind, für lau irgendwelche Features einzubauen ist die andere Frage.
Oder läuft DX9 etwa auch im VMware-Player?