Stellenabbau bei Google: 200 Mitarbeiter im Vertrieb müssen gehen [Quelle: siehe Bildergalerie]
Omid Kordestani, Senior Vice President of Global Sales & Business Development [Quelle: siehe Bildergalerie]
Im Blog teilte Google mit, dass man weltweit 200 Stellen im Sales und Marketing streichen wird. Omid Kordestani, Vertriebschef bei Google, bestätigte, dass Google den Arbeitsaufwand falsch eingeschätzt hat und nun den Personalstamm an den Arbeitsaufwand anpasst.
Das schnelle Unternehmenswachstum bei Google habe zu Wildwuchs in den Organisationsstrukturen geführt. Dies bremse Entscheidungsprozesse aus und man wolle sich nun gesundschrumpfen. Zudem habe man bei Google wegen des enormen Wachstums Fehleinschätzungen getätigt und überinvestiert.
Die betroffenen Mitarbeiter können sich auf andere freie Stellen im Unternehmen bewerben oder Anfindungspakete in anspruch nehmen. Erst im Januar entließ Google 100 Mitarbeiter aus dem Personalwesen. 40 Arbeitsplätze gingen verloren, als man die Abteilung für Radiowerbung schloss. Weltweit beschäftigt Google derzeit immer noch über 20.000 Angestellte.
Im Google Blog ist die Meldung nachzulesen. Weitere interessante Artikel zu Google finden Sie im folgenden:
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BIOS-Overclocker
27.03.2009 18:20
Wieso schreibt ihr eigentlich eine solche Meldung über ein solch unwichtiges Ereignis? 200 sind wirklich nicht viel im Gegensatz zu anderen Firmen...
"Anfindungspakete in anspruch" muss sowas sein? Kann man das nicht vorher noch mal durchlesen?
Kabelverknoter
27.03.2009 12:33
SOOOO viele? Unglaublich!
Also erstmal mag ich keine Ironie wenn es um Arbeitsplätze geht!
Das der Google-Vorstand sagt, dass sich die entlassenen Mitarbeiter auf andere Stellen im Betrieb bewerben können, ist nicht mehr als eine Floskel! Diesen Spruch hört jeder Arbeitnehmer kurz vor seinem letzten Gang aus der Firmenzentrale...
Ich finde es wichtig jede Stellenstreichung bei Gewinn verwöhnten Betrieben zu erwähnen, denn die Diskrepanz zwischen "ARM" und "REICH" wird immer größer!
Wer Gewinn macht und eine Chance wittert noch mehr Gewinn machen zu können, läuft Gefahr seine soziale Verantwortung zu verlieren, aber das ist den Meisten egal! Denn mit Villen auf den Cayman-Inseln und prall gefüllten Geldkonten in der Schweiz oder Luxemburg kann die nächste Inflation ruhig kommen!
In diesem Sinne, die Moralapostel
MfG mngo
PCGH-Community-Veteran
27.03.2009 12:21
Jetzt hat es sogar Google getroffen. Eieiei......