PC Games Hardware im Interview mit Intel
Intel wird am Sockel 1366 im oberen Preisbereich noch länger festhalten. Das erfuhr PC Games Hardware im Rahmen eines Interviews mit Intel auf der Cebit.
Quelle: http://www.pcgameshardware.de
Sockel 1156: Eines der heißesten Themen der Cebit
Auch die kommenden, im 32-Nanometer-Verfahren gefertigten Gulftown-Prozessoren mit sechs Kernen bzw. zwölf Threads werden auf heutigen 1366-Platinen mit X58-Chipsatz laufen, bestätigten Intel-Sprecher Martin Strobel und Olaf Höhne im Cebit-Gespräch mit PC Games Hardware. Eventuell wird ein BIOS-Update fällig. Damit bietet Intel für eine Weile drei Desktop-Sockel parallel an, langfristig wird der Sockel 775 aber auslaufen - dann sind es immerhin noch zwei.
Baldige Preissenkungen sind bei der Sockel-1366-Infrastruktur indes nicht zu erwarten. Vor allem bei den Mainboards sei ein Sechs-Lagen-Design ("6-Layer") wegen der drei unterstützten Speicherkanäle und der QPI-Links Pflicht - diese verteuerten die Fertigung (üblich sind vier Lagen bei Mainboards). Hinzu kommen die Chipsatz-Preise, die beim X58 im oberen Marktsegment angesiedelt sind.
Deutlich preiswertere Systeme würden neue Mittelklasse-Modelle ermöglichen, die demnächst zu erwarten seien. Der 32-Nanometer-Prozess laufe zudem so gut an, dass Intel bei Westmere gleich mit der flächendeckenden Produktion von Mittelklasse-Prozessoren beginnen könne. Ein "Wasserfall-Effekt", wie er bei der Einführung neuer Produktlinien üblich ist (erst High-End, später Mittelklasse), sei bei Westmere-Chips nicht zu erwarten.
Keine Informationen gab es zu den kommenden Chipsätzen; allgemein gilt aber der Name P55 als sicher; die wichtigsten Eckdaten sind außerdem bereits über die Mainboard-Hersteller durchgesickert. Ebenfalls keine offizielle Aussage gab es zu der Pinzahl des neuen Mittelklasse-Sockels. Auch hier gilt allerdings mittlerweile der Sockel 1156 als sicher.
Quelle: www.pcgameshardware.de
Intels neuer Embedded-Atom
Ansonsten bestätigten unsere Intel-Gesprächspartner im Wesentlichen alle bereits bekannten Daten zur Nehalem-Nachfolgearchitektur Westmere: die Befehlssatz-Erweiterung, die überwiegend neue Verschlüsselungsfunktionen enthält, die Codenamen Gulftown (sechs Kerne) und Clarkdale (zwei Kerne plus Grafik) sowie die mobile Variante Arrandale (zwei Kerne).
Intel zeigt außerdem neue Embedded-Varianten des Atom. Speziell für Embedded-Lösungen präsentierte Intel vier neue Chips und zwei neue System-Controller-Hubs der Atom-Z5xx-Serie. Für das Jahr 2015 prognostiziert das Unternehmen rund 15 Milliarden vernetzte Geräte, unter anderem aus den Bereichen Car-Infotainment, Anlagenbau, Homeautomation und Gesundheitswesen.
Intel® Core i7-965 XE (würde mir dann warscheinlich schon reichen)
der wird dann wohl keine 1000 Euro mehr kosten wenn er überhaupt dann noch zu kaufen ist ( das wird wohl eher das Problem)
AMD ist da etwas genauer in seinen Bezeichnungen AM2+ läuft halt mit allen Features auf sockel AM2+ und eingeschränkt auf AM2.
Nur sehe ich das bei Intel nicht wenn die wieder etwas ändern wegen neuen CPU´s und die Pins gleich lassen haste 1366 aber das heist nicht das auf einem Board was du jetzt holst du eine 1366er CPU in 2 Jahren setzen kannst. Oder ob der Mainboardhersteller dafür sorgt das er überhaupt wenns technisch möglich ist ein BIOS dafür bringt.
Also insgesamt >4 jahre mit einer Plattform. Und wenn ich die Kohle für den neuen nicht gehabt hätte, wär ich auch noch ein Jahr damit ausgekommen. Aber selbst wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich bestimmt nicht nen aktuellen Prozessor auf ein 4 Jahre altes Board gesteckt. Die Technik entwickelt sich eben sehr schnell weiter. Im Nachhinein wars für mich auf jeden Fall die richtige Entscheidung, auf den i7 zu warten, so dürfte ich wieder einige Jahre Ruhe haben.
nur das AMD den neuen Sockeln einen neuen Namen gab
Intel aber bei 775 blieb