Sacred 2 mit aktivierten Physx-Effekten (1) (23) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Ende März will Ascaron passend zum Launch der Konsolenversion von Sacred 2 eine erweiterte Version mit GPU-Physx-Unterstützung präsentieren. Ursprünglich sollte ja schon die Verkaufsversion direkt mit GPU-Physx-Unterstützung auf den Markt kommen, doch aus diversen technischen und zeitlichen Gründen schaffte es die GPU-beschleunigte Physik nicht auf den Master.
Physx in Sacred 2: Voraussetzungen Mit einem Patch Ende März sollen alle Besitzer einer aktuellen Geforce-Grafikkarte in den Genuss erweiterter Physik-Effekte kommen. GPU-Physx wird allerdings nur bei Vorhandensein einer Nvidia-Grafikkarte mit Geforce-8-GPU oder besser aktiviert. Anders als bei Mirror's Edge, wo der Physx-Schalter auch bei Nicht-Nvidia-Systemen zur Verfügung stand (und dann die CPU die Berechnungen durchführte, wenn keine Nvidia-GPU im PC war), ist GPU-Physx in Sacred 2 eine exklusive Dreingabe für Besitzer eine Geforce-Grafikkarte.
Im Spiel wird es nur einen Schalter für GPU-Physx-Features geben: An oder aus. Produzent Chris Grunwald geht davon aus, dass eine Geforce 8800 nötig ist, um die aufwendigen Effekte im Zusammenspiel mit einer Dualcore-CPU mit der passenden Geschwindigkeit wiederzugeben. Ausschlaggebend für Sacred 2 ist besonders der Grafikkarten-Speicher sowie eine schnelle Festplatte aufgrund des Streamings. Um alle Features in bester Texturqualität zu bewundern, sollte man demnach eine GTX280 sein eigen nennen.
Physx in Sacred 2: Die Features Da Sacred 2 auch ohne Physx-Effekte spielbar bleiben muss und es nicht einfach ist, Physx-Features über ein Netzwerk mit Close-Net-Server-Struktur zu synchronisieren, beschränkt sich die GPU-Physik auf optionale Effekte. Wie unsere Vergleichsbilder zeigen, bedeutet das: Partikel oder Miniobjekte wie kleine Steine oder Blätter, die entweder durch das Wetter oder Zaubersprüche der Helden beeinflusst werden. Diese Erweiterungen wirken sich positiv auf die Optik und das Ambiente der Spielwelt aus, das Spielgeschehen ändern sie nicht. Ascaron hat bei jedem Helden zwei Spells genommen und diese mit PhysiX versehen wie z. B. die Lichtsäule der Seraphim. Diese saugt Blätter und Steine an und gibt sie mit einem Partikelschauer wieder frei. Beim Beschwören der Kohorte vom Schattenkrieger werden diese Objekte erst angesaugt und dann mit einer Druckwelle wieder freigegeben. Die Blätter werden dann vom Wind aufgegriffen und schweben langsam zu Boden oder werden durch einen Böe davongetragen.
Physx in Sacred 2: Ati und CPU Obwohl die Physx-Schnittstelle Mehrkernprozessoren unterstützt, ist sie bei Sacred 2, wie Grunwald berichtet, mit der Simulation von Zigtausend Partikeln in Echtzeit überfordert. Man habe das ausprobiert und festgestellt, dass die CPU das nicht ohne Weiteres übernehmen könne, da der Treiber und die Architektur entscheidend seien. Trotz vieler Leistungsoptimierungen erziele man mit einem System mit Quad-Crossfire und Intel-Quadcore-CPU gerade 4 Fps bei niedrigen Grafikoptionen. Mit einer aktuellen Nvidia-Karte liege die Fps-Leistung je nach Grafikeinstellung bei 25 bis 60 Fps. Obwohl Physx auch Multicore-CPU-Systeme unterstützt, reiche aktuell eben nur die Performance der GPU-Implementierung aus, um die Effekte in einer hohen Framerate darzustellen.
Warum erst jetzt Physx? Nicht nur Zeitmangel und eine schlechte Performance führten laut Chris Grunwald dazu, dass man die Physx-Unterstützung erst mit einer erweiterten Version nachreicht. Die Übernahme von Ageia durch Nvidia und der daraus entstehende Kooperationsvertrag zwischen Ascaron und dem Grafikspezialisten kam, so Grunwald, erst spät im Projekt. "Da war es aus technischen und zeitlichen Gründen nicht mehr möglich, Physx-Effekte ins eigentliche Master zu bekommen", argumentiert er. Wie wir weiter erfahren, war für die Techniker eine hardwareunterstützte Physik über eine externe Physx-Karte nie die optimale Lösung, da man bereits eine Menge an Leistung durch den Bus-Transfer vom Speicher zum Physikchip (PPU) und dann wieder zum Grafikchip (GPU) verliere. Allein diese Tatsache habe sich mit der Streaming-Technologie der Engine nicht vertragen. Durch die jetzige Berechnung per GPU sei die Implementierung von Physx-Features vonseiten der Gesamtleistung wieder sinnvoll.
Sobald der Phsyx-Patch für Sacred als Download verfügbar ist, wird PC Games Hardware die implementierte GPU-Physik einem Test unterziehen.
Links zum Thema Sacred 2: •
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Sacred 2 setzt beim Kopierschutz auf eine kundenfreundliche DRM-Lösung •
Sacred 2 Test: So läuft das Action-Rollenspiel auf Notebooks mit integriertem Grafikchip •
Sacred 2: Sammelthread auf PCGH-Extreme
(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
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PCGH-Community-Veteran
31.03.2009 17:33
Die Entwicklung des Patches [März 2009] - "Sacred" - und "Sacred 2 - Fallen Angel" Forum!
Schraubenverwechsler
31.03.2009 12:51
so, heute ist der letzte Tag im März, der Patch ist noch nicht da!?
Irgendwelche Infos??
Komplett-PC-Aufrüster
28.02.2009 18:04
ich weiss wenigstens was ich nicht weiss und glaube nicht, mich mit dinge auszukennen, von denen man nun wirklich keine ahnung - lediglich kenntnisse - hat.