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Coolermaster CM 690 (RC-690-KKN1): Das optisch schlichte Gehäuse im PCGH-Test

Coolermaster CM 690: das Lüftermonster mit zurückhaltender Optik im Test von PC Games Hardware. (Oliver Pusse, 19.03.2009)
 PCGH-Wertung:
1.9
 
Cooler Master CM 690
 
Cooler Master CM 690 [Quelle: siehe Bildergalerie]

Design und Äußeres: Coolermaste CM 690
Von außen wirkt das CM 690 sehr unaufdringlich und dezent. Lediglich die beiden Lüfteröffnungen in der Seitentür stören das sonst so harmonische Gesamtbild. Alternativ hat Coolermaster auch eine Variante mit Sichtfenster im Angebot, die diesen Umstand beseitigt. Front und Deckel des schwarz gehaltenen Gehäuses bestehen größtenteils aus engmaschigem Lochblech, das von einem schwarzen Kunststoffrand samt Leiste in Chrom-Optik verziert wird.

Anschlüsse für USB, Audio, Firewire und E-SATA befinden sich im oberen Teil des Gehäuse­deckels und sind deshalb Staub und Schmutz schutzlos ausgeliefert. Das Öffnen der Seitentür hinterlässt den ersten negativen Eindruck, weil sie sich fummelig und schwer aus den und vor allem in die Halteöffnungen manövrieren lässt. Ist die Seitenwand erst einmal entfernt, wirkt die Anordnung im Inneren sehr durchdacht.

Cooler Master CM 690
 
Cooler Master CM 690 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Innenraum: Coolermaster CM 690
Das Netzteil findet auf dem Gehäuseboden seinen Platz, die Verbindung zum Gehäuse ist mit Schaumstoff verkleidet. Dies dämmt somit Vibratio­nen vom Netzteil auf das Gehäuse ein. Der Festplattenkäfig ist für fünf Massenspeicher ausgelegt. Durch die Halterung aus Kunststoff sind diese allerdings kaum entkoppelt. Zum Entfernen der Blenden muss die Gehäusefront abgenommen werden, was etwas Kraftaufwand erfordert. Danach passen fünf 5,25-Zoll-Geräte in das Gehäuse.

Für eine geordnete Kabelführung stehen vorinstallierte Klemmen zur Verfügung. Zwei davon müssen allerdings beim Einsatz eines sehr langen Netzteils und einer großen Grafikkarte entfernt werden. Auf der Rückseite lassen sich nur sehr dünne Kabel verstecken. Damit das überlange Galaxy-Netzteil Platz findet, muss auch die Lüfterhalterung am Gehäuseboden weichen.

Praxis: Coolermaster CM 690
Der Einbau der restlichen Hardware gestaltet sich aber sehr einfach. 5,25-Zöller werden leider nur einseitig gehalten; hier empfiehlt sich der Einsatz von Schrauben. Ganze acht Lüfter passen in das Gehäuse - zwei 120-Millimeter-Lüfter sind an Front und Heck bereits vorinstalliert. In der Seitentür, auf dem Boden und im Deckel können entweder 120er- oder 140er-Lüfter platziert werden, auf der Rückseite der Mainboard.Halterung zusätzlich ein flacher 80-Millimeter-Lüfter. So ist es kaum verwunderlich, dass die Temperaturwerte im Test auf einem guten Niveau liegen. Ein 240er-Radiator lässt sich unter den Deckel bauen, hierzu müssen allerdings passende Löcher gebohrt werden.

Fazit: Coolermaster CM 690
Insgesamt hat Coolermaster mit dem CM 690 ein solides Gehäuse im Angebot, das mit 65 Euro angenehm günstig ist.


Oliver Pusse
Coolermaster CM690: ein solides Gehäuse zum fairen Preis, mir gefällt's

Coolermaster ist mit dem CM690 scheinbar ein echter Geniestreich gelungen, denn das Gehäuse scheint bei der Community gut anzukommen. Im Forum befinden sich zahlreiche Tagebuch-Threads, die als Basis das CM690 nutzen. Auch mein privater Spielerechner steckt in einem CM690, Preis/Leistung stimmen bei dem Gehäuse einfach. Persönlich gefällt mir die Idee mit dem doppelten Deckel sehr gut. Nur die löchrige Seitentür gefällt mir nicht so richtig. Nichtsdestotrotz gibt es beim CM690 auch einige Details, die in einer späteren Variante noch verbessert werden können. Gerüchten zufolge soll demnächst eine limitierte Sonderedition des CM690 auf den Markt kommen. Wir halten Sie diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden.




Hintergrundmaterialien zum Coolermaster CM 690
Produkt CM 690
Hersteller (Webseite) Coolermaster (www.coolermaster.com)
Bezugsquelle Caseking
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis ca. Euro 65,-/Sehr gut
Material Stahl (SECC)
Upgrade-Tipp der Redaktion "5,25""-HDD-Entkopplung "
Ausstattung (20%)  
Lüfterplätze (Lüfter schon vorhanden) 1 x 120 mm Front (vorh.), 1 x 120 mm Heck, 2 x 140 mm Seite (1 vorh.), 2 x 140 mm Deckel, 1 x 80 mm Seite
Platz für Grafikkarte(n) 28 Zentimeter
Modding/Silent Bel. Lüfter/HDD-Entkopplung
Netzteil -
Frontanschlüsse 2 x USB, Sound, E-SATA, Firewire
Eigenschaften (20%)  
Gewicht 10,44 Kilogramm
Abmessungen (B x H x T) 213 x 482 x 525 mm
Verarbeitung/Verwindungssteifheit Gut/Sehr gut
Leistung (60%)  
CPU-Temperatur (Last) 83 Grad Celsius
Grafikkartentemperatur (Last) 76 Grad Celsius
Gehäusetemperatur (Last) 24,9 Grad Celsius
Festplattentemperatur (Last) 33 Grad Celsius
Lautstärke in Sone (Last) 3,6 Sone
Kompatibilitätstest bestanden? Partiell
FAZIT 1,9


(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     


Passend zum Thema Gehäuse:
Erfahrungsbericht Cooler Master CM 690
 
 
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Aktuelle Kommentare
poeci
Komplett-PC-Käufer
21.03.2009 21:02
AW: Coolermaster CM 690 in PCGH-Test

das gehäuse ist ja nun nicht gerade das neueste. fehlende innovationen mit hinblick auf heutzutage seien im verziehen.
bzgl des tests hätte ich mir n paar worte zu den stock-lüftern gewünscht.
zudem sind die festplatten entkoppelt, anders als dort zu lesen.
über die effektivität lässt sich streiten - welche serienentkopplung taugt schon was? selbst in meinem lancool, was sich ja lianli tochter schimpft, war dort angewendete entkopplung schon ne beleidigung für den begriff an sich.

kuer
BIOS-Overclocker
20.03.2009 10:32
AW: Coolermaster CM 690 in PCGH-Test

Quote: (Zitat von Danny Boy)
Also ich weiß nicht ... ne irgendwie gefällt der mir nicht.
Mein Centurion 5 aus der letzten Serie finde ich besser und der CM 690 soll ja der Nachfolger sein.
Das hätte man wohl schöner machen können.



KAnn dir nur zustimmen . Ich habe auch den Centurion 5 . Bin sehr zufrieden . Aber ich sehe nichts was den CM690 besser macht .

Danny Boy
Kabelverknoter
20.03.2009 03:50
AW: Coolermaster CM 690 in PCGH-Test

Also ich weiß nicht ... ne irgendwie gefällt der mir nicht.
Mein Centurion 5 aus der letzten Serie finde ich besser und der CM 690 soll ja der Nachfolger sein.
Das hätte man wohl schöner machen können.

 
 
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