Windows 7: Microsoft plant sechs Varianten [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Hoffnungen, dass Microsoft bei Windows 7 die Versionsvielfalt von Windows Vista nachhaltig reduziert, werden offenbar nicht erfüllt. Mary Jo Foley, die stets gut unterrichtete Bloggerin bei ZDnet, enthüllte in ihrem
aktuellen Windows-7-Artikel, dass Microsoft insgesamt sechs verschiedene Windows-7-Varianten auf den Markt bringen wird.
Windows 7: Alle Versionen Folgende Varianten von Windows 7 werden demnach erscheinen:
- Windows 7 Starter Edition (für Schwellenländer und Netbooks)
- Windows 7 Home Basic (für Schwellenländer)
- Windows 7 Home Premium (Windows 7 mit allen Media Center-Funktionen)
- Windows 7 Professional (Business-Version für Privatanwender und OEM-Business Version ohne Volumenlizenz)
- Windows 7 Enterprise (für Volumenlizenzen)
- Windows 7 Ultimate (für Endkunden, die Business-Features brauchen - alle verfügbaren Windows-7-Features)
Foley führt aus, dass Microsoft trotz allem aus der Versionsvielfalt von Windows Vista gelernt habe. Man wolle sich bei Microsoft auf Home Premium und Professional konzentrieren. Bill Veghte, Senior Vice President des Windows-Geschäftsbereiches, wird mit den folgenden Worten zitiert: "Wir glauben, dass 80 Prozent der Kunden entweder Windows 7 Home Premium oder Professional auswählen. Daher legen wir darauf unseren Marketing-Fokus".
Windows 7: Die Details der Versionen - Windows 7 Starter Edition: Nur drei Programme gleichzeitig. Wird es angeblich nur vorinstalliert geben und auf bestimmte Hardware beschränkt. Einsatzgebiet: Vor allem Netbooks.
- Windows 7 Home Basic: Kein Aero, Verkauf vermutlich nicht in USA, Europa usw. (nur Schwellenländer).
- Windows 7 Home Premium: Nachfolger von Vista Home Premium. Standardversion von Windows 7. Aero, Media Center, DVD-Wiedergabe, Multi-Touch.
- Windows 7 Professional: Nachfolger von Vista Business. Alle Features der Home Premium-Ausgabe (inkl. Media Center). Add-ons: Zugang zu Windows-Domains, Gruppenrichtlinien, Remote Desktop, Netzwerk-Backup, Encrypting Datei-System.
- Windows 7 Ultimate/Enterprise: Unterscheidet sich dadurch, dass Ultimate im Retailmarkt erscheint, Enterprise nur für Geschäftskunden. Alle Features der Professional-Version plus BitLocker, BitLocker to go, Sprachvarianten, Booten von VHD.
Preise sind im Übrigen noch nicht bekannt.
Upgrade-Möglichkeiten Laut ZDnet können Besitzer von Windows XP auch direkt auf Windows 7 upgraden. Sie müssen dazu eine Upgrade-Lizenz kaufen. Allerdings muss der User trotzdem Windows 7 vollständig installieren. Angeblich kann man auch
innerhalb der Windows-7-Familie upgraden. Innerhalb von 5-10 Minuten soll man beispielsweise von Home Premium auf Professional umsteigen können, indem die fehlenden Features freigeschaltet werden.
Wie finden Sie die Entscheidung von Microsoft, erneut mehrere Varianten von Windows 7 anzubieten? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.
Update: Auf bink.nu ist nun eine
übersichtliche Liste mit Funktionen aufgetaucht, die von den verschiedenen Versionen unterstützt werden. Diese wurde anhand des bislang bekannten Informationsmaterials zusammengestellt.
Windows 7: Die Funktionen in der Übersicht. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Wichtige Links zum Thema Windows 7: -
Windows 7: Die 10 besten Neuerungen im Video -
Windows 7: Die wichtigsten Treiber in der Übersicht -
Windows 7: Alle wichtigen Infos in der Übersicht -
Windows 7: Erster Test der Beta 1
Zu
Windows 7, Windows Vista und Windows 8 finden Sie News, Tests und Downloads auf der Windows-Produktseite von PC Games Hardware Online. Ebenfalls spannend ist der
Windows 7-Sammelthread auf PCGH Extreme sowie alle wichtigen
Treiber für Windows 7.
Volt-Modder
06.02.2009 01:06
Na ja, das lässt sich auch mit der Domänenanbindung erschlagen. Komm ich mit dem Schleppi vom Außeneinsatz ins Büro zurück, melde ich mich an der Domäne an und in meinem Domänenprofil steht, auf welchem Bürodrucker ich drucken darf.
Komplett-PC-Käufer
05.02.2009 22:29
Ach, das ist bestimmt wieder spezielles Microsoft-Deutsch für eine Funktion, die jeder kennt, nur nicht unter diesem Namen. Typisch Microsoft.
Standardort-abhängiges Drucken heißt einfach, dass Windows 7 sich merken kann an welchem Ort welcher Drucker der Standarddurcker ist.
Ist man mit seinem Notebook an der Arbeit und macht da das Firmennetzwerk startklar erkennt W7 den Firmendrucker x, y, oder z und verweist direkt auf ihn bei Druckvorgängen. Kommt man nach Hause weiß W7, dass der Tintenstrahler a, b oder c zum drucken gedacht ist.
Komplett-PC-Aufrüster
05.02.2009 21:06
Ob sich das dann gegen XP auf Netbooks durchsetzen kann?!?