Core i7 mit 12 GiByte DDR3-RAM im Praxistest - Vorteile bei GTA 4
High-End-Kombination für verwöhnte Spieler: Mit einem Core i7-965 EE und einer Geforce GTX 285 haben wir geprüft, ob sich zwölf GiByte im Triple-Channel-Modus für Spiele lohnen und welchen Vorteil hoher Takt oder niedrige Latenzen bringen.
Core-i7-Prozessoren liefern eine beeindruckende Spieleleistung - sofern man ihnen genug Grafikleistung zur Seite stellt. Da praktisch alle Sockel-1366-Mainboards zudem über sechs Speicherbänke verfügen, lassen sich theoretisch problemlos sechsmal zwei GiByte einsetzen. In unserem Praxisartikel beschreiben wir, ob sich zwölf GiByte DDR3-RAM für leistungsgierige Spieler lohnen und welche Probleme es dabei geben kann.
Testsystem
Quelle: http://www.pcgameshardware.de
Corsair TR3X6G1600C8D
Quelle: http://www.pcgameshardware.de
Mushkin 998679
Da uns zum Testzeitpunkt leider noch nicht zwei identische Triple-Channel-Kits mit jeweils sechs GiByte zur Verfügung standen, kombinierten wir Corsairs Dominator-Variante TR3X6G1600C8D mit dem Mushkin-Kit 998679. Beide sollen nach Herstellerangabe bereits mit 1,65 Volt im DDR3-1600-Modus laufen. Das ist wichtig, da laut Intel mehr als 1,65 Volt für den Speichercontroller in der CPU gefährlich sein können. Dementsprechend haben wir die Spannung während des Tests nicht weiter angehoben. Als CPU kam das Top-Modell Core i7-965 Extreme Edition samt Geforce GTX 285 zum Einsatz. Als Mainboards probierten wir mehrere Kandidaten aus - der folgende Absatz beschreibt warum.
Praxisprobleme
Die gute Nachricht: Sechs Speichermodule mit jeweils 2.048 MiByte liefen (ein aktuelles BIOS vorausgesetzt) auf allen getesteten Mainboards. Die schlechte: Stabiler DDR3-1600-Betrieb war leider nicht möglich. Wir probierten zunächst das neue High-End-Board P6T6 WS Revolution von Asus. Damit startete das System sogar mit mehr als 900 MHz (DDR3-1800), Prime 95 zeigte allerdings bereits nach wenigen Sekunden Fehler an. Auch mit den hohen Latenzen 9-9-9-24 und 2T Command-Rate lief der DDR3-1600-Modus nicht stabil. Ein möglicher Grund ist natürlich die Mischbestückung mit zwei unterschiedlichen Speicher-Kits. Testweise tauschten wir drei Module gegen das Triple-Channel-Kit F3-12800CL9T-6GBNQ von G.Skill - leider ohne Erfolg. Mit dem zweiten Test-Mainboard Gigabyte EX58-Extreme startete das System gar nicht erst mit sechs Modulen, als wir den DDR3-1600-Modus auswählten. Das neuere Gigabyte-Board EX58-UD4P startete zwar, lief aber ebenfalls nicht stabil. Dafür zeigte Prime 95 bei drei Modulen im DDR3-1600-Betrieb keine Fehler, weshalb wir das EX58-UD4P für unseren Test verwendeten.
Quelle: http://www.pcgameshardware.de
Core i7 mit 12 GiByte DDR3-RAM im Praxistest
Wichtig: Wenn Sie nur drei DIMMs einsetzen wollen, sollten Sie bei allen bisher geprüften X58-Mainboards (gerade mit älterem BIOS) die Speicherbänke nutzen, die weiter vom Sockel entfernt liegen. Wer den Speicher per Referenztakt übertaktet, sollte zudem darauf achten, dass die Multiplikatoren für QPI- und Uncore-Takt gesenkt werden. Wir haben uns bei unserem Praxisartikel auf OC per Speicherteiler beschränkt und den Referenztakt unverändert gelassen - schließlich wollen wir lediglich Unterschiede mit verschiedenen Speichertaktraten und nicht mit angehobenem CPU-Takt ermittelt.


4 für Daten im Raid 5
1 für BD-Brenner
Ich frag mich halt auch ob das mit den 12GB RAM so funzt??
Das wird mir wohl nicht reichen oder??
die 6 blauen sind ja ein Kontroller und die 4 weißen
und die 4 weißen teilen sich laut Gigbyte wieder auf zwei Kontroller auf also zwei Raids. Ich brauch aber zwei Raid-Kontroller mit 4 SATA-Anschlüssen