Mirror's Edge - Physx-Effekte im Benchmark-Test: Benchmarks/Erläuterungen/Fazit
Mit DICEs Mirror's Edge ist der erste große Titel erschienenen, der dank Physx zusätzliche, PC-exklusive Effekte darstellt. Wie sich diese optisch und spielerisch auswirken und vor allem, wie viel Leistung für diese benötigt wird, klären wir im folgenden Artikel.
Mirror's Edge - Physx-Effekte im Benchmark-Test: Benchmarkszene
Quelle: PCGH
Mirror's Edge: 3,0-GHz-Quad mit zusätzlicher Physik ohne GPU-Physx
Um herauszufinden, wie sich die zusätzlichen Physik-Effekte bemerkbar machen, nutzen wir den Kontrollpunkt B des Levels "Flucht" (engl. "Heat"). Im Erdgeschoss schlittern wir einen Gang entlang, während das uns verfolgende SWAT-Team neun großflächigen Scheiben zerschießt. Hierbei handelt es sich um ein Worst-Case-Szenario.
Quelle: PCGH
Mirror's Edge: 3,0-GHz-Quad mit zusätzlicher Physik mit GPU-Physx
Mirror's Edge - Physx-Effekte im Benchmark-Test: Benchmarks mit und ohne zusätzliche Physik
Je nachdem, ob Sie die zusätzlichen Effekte aktivieren oder nicht, sinken respektive steigen die Fps. Sind Sie im Besitz einer Geforce 9800 GTX+ oder besser, sollten auf GPU-Physx sowie die zusätzlichen Effekte setzen. Mirror's Edge läuft so zwar spürbar langsamer als ohne, spielt sich jedoch beispielsweise mit einer GTX 260-216 nach wie vor sehr flüssig. Verwenden Sie zudem einen Quad- statt einen Dualcore-Prozessor, erhalten Sie bei gleichem Takt gut 20 Prozent mehr Leistung.
Im Falle der Radeon HD 4870/1G sollten Sie auf die zusätzlichen Effekte definitiv verzichten: Sobald die Scheiben bersten, reduziert sich die Leistung extrem und die Fps fallen in den einstelligen Bereich - selbst mit einem 4,0-GHz-Quadcore ist Mirror's Edge dann unspielbar. Ohne die Zusatzeffekte läuft der DICE-Titel jedoch flüssig, allerdings gewinnt die Radeon im Vergleich zur Geforce typischerweise weniger Fps durch eine schnellere CPU hinzu.
Unsere Benchmarks mit dem Review-Code sahen die Radeon dagegen sogar mit zusätzlichen Physik-Effekten vor der Geforce. Der Grund hierfür ist simpel: Der genutzte Free-Run über die Häuserdächer nutzt kaum Physik.
Mirror's Edge - Physx-Effekte im Benchmark-Test: Benchmarks mit dedizierten Geforces als Physx-Beschleuniger
Viele User stellen sich die Frage, ob ein zweites Geforce-Modell als Physx-Beschleuniger die Leistung steigert. Ausgehend von einer GTX 260-216 mit aktiviertem GPU-Physx als Basis wird schnell klar: Eine sehr schwache Karte wie die 8400 GS mit den Effekten gnadenlos überfordert und bremst stark. Dagegen beschleunigt bereits eine 8600 GT das System um 15 Prozent, eine 9600 GT um 30 Prozent. Wer gar eine 9800 GTX+ als Physx-Karte verwendet, darf sich in kritischen Situationen über noch einmal 5 Prozent mehr Fps freuen.
Mirror's Edge - Physx-Effekte im Benchmark-Test: Fazit
Die PC-exklusiven, zusätzlichen Physik-Effekte machen Mirror's Edge einzigartig, das Spielerlebnis profitiert gerade optisch und atmosphärisch stark. In der Praxis ist diese Aussage jedoch nur für Besitzer einer Geforce 8 oder besser korrekt - muss die Physik vom Prozessor berechnet werden, ruckelt Mirror's Edge unspielbar. Im Fall von Mirror's Edge sind die zusätzlichen, nur per GPU-Physx flüssig darstellbaren Physik-Effekte jedoch nicht essenziell notwendig für den Spielspaß. Ob sich das mit kommenden Titeln ändern wird, bleibt abzuwarten.

ich hab hier nämlich neben meiner GTX260-216 noch ein im schrank
PhysX funktioniert bei Mirror´s Edge auch mit der aktuellen Software 9.09.0203 mit der Ageia-Karte. Wie es mit Sacred ist weiss ich nicht, da ich das Spiel nicht habe.
Habe im Treibermenü des 182.08 PhysX deaktiviert (!). Dann kann man in den Nvidia PhysX Properties auswählen, dass der Ageia-Beschleuniger aktiviert wird. Vorher ist diese Auswahl abgeblendet.
Im Spiel habe ich dabei wunderbar flüssige PhysX-Efekte bei ansonsten höchsten Einstellungen und 16x AA. Läuft sogar flüssiger als vorher, als PhysX noch von meiner Grafikkarte berechnet wurde. Ist für mich auch nicht ganz verwunderlich, da zuvor die Grafikkarte doppelt belastet wurde. Jetzt wurde sie von den Physikberehcnungen ´befreit, so das sie wieder ihe volle Leistung und ihren RAM für ihre "eigentliche" Aufgabe widmen kann. Da die Ageia-Karte ja auch über eigenen RAM verfügt, den sie dan auch insetzen kann bringt das in Verbindung mit meiner "frei atmenden" 8800 Ultra mehr.
Man kann also sagen, dass die Ageia-Karte nach wie vor volle Treiberunterstützung genießt.
Lediglich einige ältere Spiele werden von der aktuellen PhysX-Software nicht unterstützt. Die zusätzlichen Effekte fehlen da einfach. Will man die haben, muss man eine noch von Ageia selbst veröffentlichte PhysX-Software installieren, z.b. 7.11.13 und das funktioniert dann natürlich auch nur mit der Ageia-Karte.