Weitere Probleme mit Seagates Barracuda 7200.11

Seagates Firmware-Update sorgt für Probleme

Nachdem Seagate schnell reagierte und Firmware-Updates zur Verfügung stellte, scheinen sich nun weitere Probleme abzuzeichnen. (Andreas Link, 20.01.2009)
 
Weitere Probleme mit Seagates Festplatten: Das Firmware-Update scheint nicht einwandfrei.
 
Weitere Probleme mit Seagates Festplatten: Das Firmware-Update scheint nicht einwandfrei. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Meldung, dass Seagate fehlerhafte Firmwares auf seinen Festplatten auslieferte, verbreitete sich schnell im Internet. Der Festplattenhersteller versprach schnelle Abhilfe und veröffentlichte Firmware-Updates für die betroffenen Modelle. Nachdem die Aktion nun angelaufen ist berichten User vermehrt über weitere Probleme.

Vor allem das Modell Barracuda 7200.11 mit 500 GByte Fassungsvermögen scheint betroffen zu sein. Seagate entfernte das Firmware-Update für dieses Modell (ST3500320AS) von seinen Servern, um eine Prüfung durchzuführen. Bei den Modellen mit 1.000 und 750 GByte Fassungsvermögen scheint das Update erfolgreich zu verlaufen.

Die neue Firmware für das Modell ST3500320AS trägt die Version SD1A, sorgt laut Anwendern aber für Lesefehler. Die Festplatte werde vom BIOS nach dem Update erkannt, was weitere Versuche ermöglicht, doch auf die gelagerten Daten könne nicht zugegriffen werden.

Aktuell wird empfohlen, dass man die alte Firmware-Version AD14 verwendet. Hier gelangen Sie zu Seagates Webseite mit den Firmware-Updates, stellen Sie die Sprache der Seite über das Menü rechts oben auf Englisch - die deutsche Version der Seite ist noch unvollständig.

Links zum Thema Seagate:
- Seagate kommentiert Probleme mit SATA-Festplatten - Offizielles Statement eingetroffen
- Seagate Barracuda 7200.12-Festplatte offiziell vorgestellt
- Top 10 Festplatten: Samsung muss Führung an Seagate abgeben
 
 
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Aktuelle Kommentare
Matzepower
Komplett-PC-Aufrüster
22.01.2009 19:42
AW: Seagates Firmware-Update sorgt für Probleme

Habe zwei 1500gb Seagates mit SD27 die sind nicht betroffen!

strider11f
Freizeitschrauber
21.01.2009 00:40
AW: Seagates Firmware-Update sorgt für Probleme

Quote: (Zitat von ruyven_macaran)


Und es ist etwas anderes, ob man wöchentlich seine wichtigsten Daten sicher, um für seltene Ausnahmefälle gewapnet zu sein, oder ob man jeden Moment mit einem Ausfall rechnen muss, der dann ggf. längere Wartezeiten auf Austausch und anschließend 1-2 Tage zum aufspielen&einrichten des kompletten Systems dauert.
"Normal arbeiten", ohne mir ständig nen Kopf zu machen, würde ich auf ner Seagate im Moment nur, wenn sie im RAID 1 mit einer anderen Platte läuft. Aber dann kann man sie sich eigentlich auch ganz sparen.



Stimmt. Von einer HDD muß ich nach der Anlaufphase (erste 4 Wochen) erwarten können das sie i.d.R. fehlerfrei läuft. Mich ärgert besonders das Verhalten vom Seagate Support gegenüber den Kunden (siehe z.B. Community Forum). Erste Beschwerden sind ja wohl schon im November aufgetaucht. Spätestens seit der Übernahme von Maxtor kommt aus Seagates Werken einfach zuviel Müll. Besonders im RAID Betrieb ist die Ausfallrate imhO zu hoch.

Was die kostenlose Datenrettung angeht: Was sollen die sonst tun? Die Daten sind zwar noch da aber eben nicht nutzbar. Es kommt Seagate auf jeden Fall billiger die Daten (aus Kulanz *ROFL*) zu retten als nachher Schadensersatz an die Kunden zahlen zu müßen.

ruyven_macaran
Moderator
20.01.2009 22:26
AW: Seagates Firmware-Update sorgt für Probleme

Quote: (Zitat von R3D)
hoffe die bügeln das schnell aus


*zustimm*
Seagate hatte eigentlich immer ganz gute Platten und hat auch immer mal wieder n paar interessante Anregungen, gerade in Richtung silent gebracht.
Wäre schade, wenn es denen genau wie IBM ergeht, die ja auch immer ganz gute Platten und dann auf einmal eine Serie mit hoher Ausfallrate hatten...

Quote: (Zitat von Bartmensch)
Also Seagate ist der einzige HDD Hersteller mit einer Garantie von 5 Jahren.
Insofern kann es einem doch egal sein, ob seine HDD kaputt geht oder nicht?
Wer in heutiger Zeit der billigen externen HDDs seine Daten nicht regelmäßig sichert, darf sich auch nicht beschweren, wenn es zu Datenverlusten kommt.


Ich weiß ja nicht, wie du mit deinen Datensicherungen umgehst - aber die Mehrheit der Leute dürfte nicht alle 1-2 Tage ein vollständiges Image erstellen.
Und es ist etwas anderes, ob man wöchentlich seine wichtigsten Daten sicher, um für seltene Ausnahmefälle gewapnet zu sein, oder ob man jeden Moment mit einem Ausfall rechnen muss, der dann ggf. längere Wartezeiten auf Austausch und anschließend 1-2 Tage zum aufspielen&einrichten des kompletten Systems dauert.
"Normal arbeiten", ohne mir ständig nen Kopf zu machen, würde ich auf ner Seagate im Moment nur, wenn sie im RAID 1 mit einer anderen Platte läuft. Aber dann kann man sie sich eigentlich auch ganz sparen.

 
 
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