Finanzkrise fordert bei AMD weitere Maßnahmen
AMD muss nach Medienberichten weitere 900 Stellen abbauen, außerdem sind offenbar alle Mitarbeiter von Gehaltskürzungen betroffen.
Quelle: PC Games Hardware
AMD: Neue Entlassungen und Gehaltskürzungen
Nachdem Intel und Nvidia bereits herbe finanzielle Einbußen im aktuellen bzw. abgelaufenen Quartal vermelden mussten, stehen auch bei AMD die Anzeichen auf Sturm. Medienberichten zufolge wird der Chiphersteller mindestens weitere 900 Arbeitsplätze streichen. Außerdem müssen alle Mitarbeiter in USA und Kanada mit Gehaltskürzungen leben. Auf Geschäftsführungsebene wird das Gehalt vorübergehend um 20 Prozent reduziert, bei anderen Managern um 15 Prozent. Die übrigen Mitarbeiter müssen offenbar auf fünf Prozent Lohn verzichten.
Doch damit nicht genug: AMD muss offenbar weitere Wertberichtigungen durch die Übernahme von Ati durchführen. Rund 620 Mio. US-Dollar soll AMD demnach abschreiben. Damit stehen in Summe 3,2 Mrd. US-Dollar Sonderbelastungen dem damaligen Kaufpreis von 5,4 Mrd. US-Dollar gegenüber. Kommende Woche legt AMD seine aktuellen Quartalszahlen vor.
Passend zum Thema CPUs:
• Intel Q/2008: Weniger Umsatz, Nettogewinn sinkt dramatisch
• Phenom II X4 CPU-Test: AMD Deneb gegen Intel Core 2/Core i7
• DDR3: Steigen AMD und Intel erst 2010 vollständig um?



AMD hat hier nahezu vorbildlich reagiert!
Das wird leider nur allzu oft verschwiegen, warum auch immer
Es ist nämlich so gewesen:
Jemand hat einen Fehler gefunden und AMD (ev. auch die Presse) Informiert.
AMD hat sich den Fehler angesehen und entschieden, das es ein gravierender Fehler ist und die Auslieferung der Barcelona Prozessoren mit LGA1207 Fassung gestoppt, die Desktops wurden weiterhin ausgeliefert.
Nach näheren Untersuchungen hat man festgestellt, das dieser Fehler im Desktopsegment noch vertretbar ist, dennoch hat man einen "Bugfix" (naja, nicht wirklich, man hat einfach den entsprechenden TLB abgeschaltet) gebracht...
Siehe Kreiskolbenmotor...
Die haben den Fehler ja nicht selbst entdeckt und mussten ihn erstmal nachstellen, dann mussten sie auch nochmal schauen, was man dagegen tun kann und wie schlimm das denn wirklich ist, das kann man nicht mal eben machen...
Nur das hat die Presse leider nicht so recht verstanden...
Aber gute (!) Marketingleute sind, außer durch einen Selbstläufer, nicht zu ersetzen.
Ich hab schon selbst erfahren müssen, dass (bei Menschen, die mit Hardware nichts am Hut haben) AMD eher als schlechter gilt als Intel.
Der TLB-bug hat, denke ich mal, die Lawine ins Rollen gebracht, egal wer dran schuld ist (Marketing, Hardware-Magazine usw.), hinzu kommen Preiskampf (ganz natürliche Folge der "Geiz ist geil"-einstellung/umstellung, was weiss ich) und jetzt noch die Krise... Die werden sich schon wieder aufraffen.
Naja,wen wunderts.Irgendwann ist nach einem derart harten Preis und Werbungskrieg ist der Markt ein wenig gesättigt
Wenn Intel wirklich mal alleine den Markt beliefern müsste glaube ich nicht, dass die Preise tendenziell ansteigen würden. Ein Beispiel wäre die Xtrem Edition von Intel, welche jedesmal seit dem Pentium 4 etwa 1000 Doller gekostet hat, egal ob AMD anfangs schneller war oder wie später dann nicht mehr.
Der Markt würde das nicht zahlen, denn dann würden sich alle eine PS3 kaufen
Tschüss