Philips Cinema 21:9... [Quelle: siehe Bildergalerie]
Wer sich gerne Kinofilme im eigenen Wohnzimmer anschaut, der kennt die schwarzen Balken am oberen und unteren Bildschirmrand nur zu gut. Das Problem ist einfach, denn aktuelle Kinofilme werden für die Leinwand in einem Seitenverhältnis von 2,35:1 oder 2,40:1 produziert. Mit dem Philips Cinema 21:9 sollen die schwarzen Balken nun der Vergangenheit angehören. Das 56-Zoll-LCD-TV bietet ein Seitenverhältnis von 2,33:1.
Problematisch wird nun aber die Darstellung klassischer Formate in 4:3 oder 16:9. Während 4:3 kaum sinnvoll im Vollbild präsentiert werden kann, soll es zumindest für 16:9 eine Lösung geben. Ein Panorama-Feature soll die Bildinhalte in der Mitte kaum verzerren und an den Rändern in die Breite ziehen. Alternativ entstehen bei den klassischen Bildformaten schwarze Balken - diesmal rechts und links des Bildes.
Technische Details zum Philips Cinema 21:9 sind bisher kaum bekannt. Lediglich die native Auflösung von 2.560 x 1.080 Bildpunkten und die Verwendung von Kaltkathodenröhren als Hintergrundbeleuchtung stehen schon fest. Auch das Fehlen von Lautsprechern ist bereits bekannt. Zur Tonwiedergabe ist ein eigenes AV-System vorgesehen.
Weitere Details will Philips auf einer eigens eingerichteten Webseite veröffentlichen. Im zweiten Quartal diesen Jahres soll der Fernseher bei den Händlern stehen.
Der vermutlich nicht ganz günstige Preis ist noch offen.
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BIOS-Overclocker
14.01.2009 21:28
Das wäre wie Bücher lesen wegen den tollen Blickwinkeln.
Zum Display: Ohne passendes Abspielgerät und Medien wird das vermutlich auf wenig Gegenliebe im Heimkinobereich stoßen.
Aber wenn die sich endlich mal drauf einigen können, auf 1200 Pixel horizontale Auflösung zu gehen, hätte ich Interesse an entsprechenden Monitoren.
Seh ich genauso.
Moderator
14.01.2009 17:12
Formate jenseits von 2:1 gibts im Kino schon länger (letztlich steckt bei nem Film ja auch kein Aufwand dahinter, andere Blendenform, Film nicht ganz so weit bewegen - fertig. Passt sogar mehr auf ne Rolle) und wer nur wegen dem Format ins Kino geht...
Das wäre wie Bücher lesen wegen den tollen Blickwinkeln.
Zum Display: Ohne passendes Abspielgerät und Medien wird das vermutlich auf wenig Gegenliebe im Heimkinobereich stoßen.
Aber wenn die sich endlich mal drauf einigen können, auf 1200 Pixel horizontale Auflösung zu gehen, hätte ich Interesse an entsprechenden Monitoren.
Ex-Lookbeyond-Member
14.01.2009 15:48
Tjo, die Fernseherhersteller sind in dem Fall ja unschuldig.
Die Kinos (bzw Filmbranche) haben nach dem 16:9-TV Boom nach Gründen gesucht, die Leute weiterhin ins Kino zu locken. Ein 42" Plasma/LCD (oder Größer) und ein 5.1 Soundsystem sind heutzutage erschwinglicher denn je. Kino-Erlebnis zu Hause, wo man die Sendezeit (und Pausen) selbst bestimmen kann, kann von so manchem Kinogang abhalten.
Und deshalb wurde das Cinescope Format eingeführt. Und eiiiigentlich ist das Format auch "augenfreundlicher", da das 16:9 Format theoretisch immer noch zu eng ist (außer man schielt
Mir wär 16:9 trotzdem lieber. Nicht jedes Wohnzimmer hat so viel Platz, um ein Cinescope-TV reinzukriegen