PCGH-Retro, 13. Januar [Quelle: siehe Bildergalerie]
...1984: Er brachte den Computer in die Haushalte: Jack Tramiel, Gründer der Firma Commodore, die mit dem C64 einen der erfolgreichsten Heimcomputer der Geschichte geschaffen hatte. Doch 1984 kommt es zu Differenzen zwischen Tramiel und Commodore, am 13. Januar verlässt er sein Unternehmen - offiziell aus persönlichen Gründen. Der Computerbranche jedoch bleibt Jack Tramiel erhalten; während Commodore einen neuen, leistungsfähigen Heimcomputer namens Amiga auf den Markt bringt, kümmert er sich um eine andere Firma: Im Juli übernimmt er den angeschlagenen Konsolen- und Heimcomputerhersteller Atari, um dort von ehemaligen Commodore-Ingenieuren den ST entwickeln zu lassen. Damit wird Tramiels neue Firma zum größten Konkurrenten für seine alte.
...2000: William "Bill" Gates ist die wohl bekannteste Persönlichkeit der Computerwelt, schließlich hat er mit Microsoft den mächtigsten Spieler auf dem Markt geschaffen und die Firma jahrzehntelang geführt. Damit ist Schluss am 13. Januar 2000: In einer überraschend anberaumten Pressekonferenz verkündet Gates an diesem Tag seinen Rücktritt vom Posten des Vorstandsvorsitzenden (CEO). Sein Nachfolger soll der bisherige Präsident des Unternehmens werden, Steve Ballmer; Gates bleibt Vorsitzender des Aufsichtsrates und schmückt sich künftig mit dem Titel "Chief Software Architect". Endgültig in den Ruhestand geht er im Juni 2008.
Weitere Infos•
Der Heimcomputerkrieg: Atari vs. Commodore (PCGH Retro)•
Bill Gates verlässt Facebook•
Bill Gates' letzter Tag bei Microsoft
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Moderator
14.01.2012 01:04
Bill Gates ist genausowenig Ingenieur, wie Steve Jobs Künstler war.
Bill Gates hat verdammt wenig selbst gemacht, er ist aber ein sehr geschickter Geschäftsmann, der es versteht, Dinge günstig einzukaufen bzw. die richtigen Leute zu beauftragen und dann anderen viel Geld für das (oftmals unbefriedigende...) Ergebnis abzuknöpfen. Im Prinzip also genau das Gegenteil eines Ingenieurs, der alles selbst und am besten machen will, am Ende aber feststellt, dass ihm niemand Geld dafür gibt.
Steve Jobs war ein Marketingtalent und er war ein Perfektionist mit Auge für die kleinen Unterschiede. Die Ergebnisse mögen einige als Kunst bezeichnen, aber der Weg dahin ist schon wieder fast das Gegenteil des typischen Künstlers - Planung, Detailarbeit, verknüpfendes Denken und die Suche nach neuen, technischen Möglichkeiten würden schon wieder eher dem Ingenieur entsprechen.
Das mit den Spenden stimmt allerdings - wobei man klar sagen muss: Es gibt noch ein paar weitere Superreiche, die große Teile ihres Geldes spenden (siehe Warren Buffet) und es gibt Leute, die viel davon direkt in (zumindest ihrer Meinung nach) Aktionen zum Wohle der Menschheit stecken (siehe Richard Branson). Aber Bill Gates kann, als reichster Mann der Welt, natürlich einfach die höchste Summe abdrücken
Komplett-PC-Käufer
13.01.2012 11:13
Ich habe mal einen Artikel im Spiegel gelesen, in dem kurz ein gemeinsames Interview von Bill Gates und Steve Jobs angerissen wurde.
Fazit des Autors: Bill Gates ist der Ingenieur und Steve Jobs ist/(war) der Künstler
Ich schätze das triffts.
Bei Bill Gates darf man auch nicht vergessen, dass er meines Wissens nach einer der größten Spender unserer Zeit ist.
Freizeitschrauber
16.01.2011 01:59
Achja. Der gute alte Billy Boy.
Er war früher mein Vorbild no 1.
Nur schade, dass er kurz nach seinem "Rentenantritt" ein paar eher zwilichtige Aussagen gemacht hat, sonst wäre er mir heute noch in besserer Erinnerung.