Geforce 3D Vision: Mirror's Edge (11) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Geforce 3D Vision ist neben Physx einer der Bausteine von Nvidia, um das Spielen am PC nach vorne zu bringen. Das grundsätzliche Prinzip einer 3D-Brille für PC-Spiele ist dabei zwar nicht neu, aber die technische Umsetzung ist mit einer kabellosen 3D-Brille zeitgemäß.
Geforce 3D Vision: Voraussetzungen Folgende Voraussetzungen sind nötig, damit Sie Geforce 3D Vision einsetzen können.
1. Eine Geforce 3D Vision 3D-Brille
2. Ein Monitor mit 120 Hertz Wiederholfrequenz
3. Eine Geforce-Grafikkarte (theoretisch reicht 8800 GT oder besser, praktisch ist 9800 GTX+ aufwärts zu empfehlen)
4. Windows Vista 32 / 64 Bit
5. DirectX-Spiel
Geforce 3D Vision: Die Technik Die Brille an sich funktioniert wie eine klassische Shutterbrille. Jedes Auge bekommt je ein Bild nacheinander zu sehen (linkes Auge: Bild 1, Bild 3; rechtes Auge: Bild 2, Bild 4 usw.). Das Gehirn setzt diese abwechselnden Bilder dann so zusammen, dass ein dreidimensionaler Effekt entsteht. Das Verdunkeln (= Englisch: shut) der jeweiligen anderen Seite erklärt auch, warum es einen Monitor braucht, der 120 Herz Bildwiederholfrequenz beherrscht. Ein Standard-LCD könnte nicht genug Wiederholrate liefern, dass eine Bewegung auf dem Monitor für beide Augen flüssig und flimmerfrei genug erscheint. Nvidia bietet im 3D-Stereo-Treiber aber auch die Option an, 100, 110 oder 120 Hertz als Wiederholrate einzustellen.
Die Brille an sich ist kabellos und kann über einen integrieren USB-Anschluss aufgeladen werden. Über das Design lässt sich sicher streiten, der Tragekomfort ist aber okay. Im Bundle befindet sich noch eine kleine Box, die den 3D-Effekt aktiviert und die es erlaubt, auch die Stärke des 3D-Effektes einzustellen. Einen ausführlichen
Bericht zu den 3D-Brillen von Nvidia hat PC Games Hardware bereits Ende August online gestellt.
Geforce 3D Vision: Hands-on Test Nvidia führte uns einige Anwendungen vor (teils als Videos), die auf 3D Vision optimiert wurden. Generell gilt: Der Geforce-Treiber bekommt wie bei SLI für die Spiele angepasste Profile, die den Effekt bestmöglich implementieren. Dadurch ist sichergestellt, dass auch ältere Titel, deren Entwickler noch nichts von Nvidias 3D-Ambitionen wussten, ebenfalls plastischer wirken. Zu den unterstützten - und uns vorgeführten - Titeln gehören beispielsweise Left 4 Dead (dt.), Call of Duty: World at War, WoW und Mirror's Edge. Alle wurden nur durch den Treiber aufgemöbelt, dennoch zeigte sich die 3D-Wirkung sehr gut.
Speziell im Falle eines nahestehenden Objekts beeindruckt die Tiefe. Hält Ihnen etwa ein Feind die Waffe direkt ins Gesicht, scheint sie aus dem Bildschirm herauszuragen, gefolgt von einem Greifreflex. Auch schön: Eine auf Sie zustürmende Zombie-Armee in Left 4 Dead. Schießen Sie die Meute nicht rechtzeitig ab, rennen sie direkt aus dem Bildschirm auf Sie zu.
Etwas problematisch sind dabei Schriften, Fadenkreuze oder HUDs, die teilweise ganz vorne am Bildschirm kleben. Nvidia arbeitet aber bei neueren Spielen eng mit Entwicklern zusammen, um solche Probleme zu umgehen. Außerdem will man es bei neuen Spielen schaffen, dass 3D-Objekte quasi aus dem Monitor "herausragen" und nicht nur in die Tiefe nach hinten wirken. Zu dem Zweck hat uns Nvidia eine eigene 3D-Demo gezeigt, die diesen beeindruckenden Effekt schon aufweist. Außerdem konnte man bei World of Warcraft diesen dreidimensionalen Zusatzeffekt schon erkennen.
In der Bildergalerie finden Sie einige Bilder von Spielen, bei denen wir den 3D-Effekt testen konnten.
Geforce 3D Vision: Verfügbarkeit, Preise Nvidia nennt selbst noch kein Datum für die Verfügbarkeit von Geforce 3D Vision. Monitorhersteller wie Viewsonic oder Samsung sprechen aber davon, dass erste Muster im Januar zur Verfügung stehen. PC Games Hardware geht davon aus, dass es zur CES 2009 ab 8.1. Neuigkeiten zum Thema gibt. Dann stehen vermutlich auch Preise fest. Bisherige Berichte sprechen von 199 US-Dollar für die Brille an sich und rund 50 Euro Aufpreis für die 120-Hertz-Technik gegenüber normalen Displays.
Nvidia wird dabei selbst nicht als Anbieter der Brillen auftreten; die Firma hat aber das Referenzdesign für Partner erstellt. Die Brillen wird es einzeln zu kaufen geben, aber auch im Bundle mit Grafikkarten oder LCDs auf dem Markt kommen.
Aktuelle Infos zur Verfügbarkeit von
Geforce 3D Vision in Deutschland finden Sie in einem eigenen Artikel.
(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
Wenn Sie mehr über den
Nvidia GF100 erfahren wollen, gibt es dazu einen separaten Artikel. Alles zu
Radeon- und Geforce-Grafikkarten finden Sie auf der Grafikkarten-Produktseite. Darüber hinaus gibt es
Grafikkarten-Tests für Radeon und Geforce. Eine aktuelle Grafikkarten-Kaufberatung finden Sie im Artikel
Ati- und Nvidia-Grafikkarten: Test-Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps. Den
Download von Nvidia-Geforce-Treibern sowie den
Download von Ati-Radeon-Treibern finden Sie immer aktuell bei PC Games Hardware
BIOS-Overclocker
21.07.2009 15:56
Deine Elsa Revelator wird dir leider nicht viel nützen, denn ich vermute mal, dass du entweder eine ATI Graka hast oder eine Nvidia über der Geforce 7 Serie, ich könnte sie aber dank meiner 7800GT noch nutzen.
Mein 2. Monitor sollte die benötigte Bildwiderholrate sogar schaffen, es geht zwar auch mit einer geringeren Bildwiederholrate, aber das ist wirklich nicht zu empfehlen.
Schraubenverwechsler
02.05.2009 02:43
Also ich erinnere mich gerne an Tomb Raider zurück mit meiner Revelator. Keine Ahnung mehr welcher Teil das war, irgendwie mussten da Schachfiguren verrückt werden.
Der fliegende Zopf oder wenn sie je nach Kameraposition ihren süssen Hintern aus dem Monitor streckte (c:
Ich weis noch, jeder meiner Freunde denen ich das SO gezeigt habe, streckte mehr oder weniger unwillkürlich die Hand aus und wollte "ihn" anfassen (c:
Also ich würde mir entsprechende Hardware umgehend zulegen.
Nicht allein wegen Tomb Raider aber so ganz allgemein war/ist es eine faszinierende Technik für mich.
Moderator
02.05.2009 00:34
Habs nicht ausprobiert (hab keine), aber vor ein paar Jahren gab es noch passende Treiber.
Und das Funktionsprinzip ist das gleiche, ja (größere Gläser bei NV), aber die Ansteuerung ist eine andere - das könnte Probleme bei der Treiberkompatibilität geben.