Die Vertex-SSDs von OCZ sind für den anspruchsvollen Endkunden gedacht (Bild: OCZ) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Super Talent hat dabei gleich zwei unterschiedliche Produktreihen vorgestellt. Die Modelle der Ultradrive-LE-Reihe sind mit Kapazitäten von 32 Gigabyte, 64 Gigabyte und 128 Gigabyte erhältlich und erreichen dank SLC-Technologie laut Hersteller eine Geschwindigkeit von 230 Megabyte pro Sekunde beim Lesen und 170 Megabyte pro Sekunde beim Schreiben. Die Laufwerke der MLC-basierten Ultradrive-ME-Familie sind dagegen mit 200 Megabyte pro Sekunde beim Lesen und 160 Megabyte beim Schreiben marginal langsamer. Dafür gibt es hier auch ein Modell mit 256 Gigabyte Speichervolumen.
Super Talents Ultradrive-SSDs sollen ab Januar 2009 verfügbar sein. Über konkrete Preise schweigt sich die
Pressemitteilung aus.
Ganz im Gegensatz zu Super Talents Offerte, welche eher für Server und Datenverarbeitungszentren von Großunternehmen gedacht ist, richtet sich OCZ mit den SSDs seiner neu vorgestellten Vertex-Serie an den Endkunden.
Dies ist schon daran erkennbar, dass diese auf die günstigere MLC-Technologie setzen. Dennoch sollen die, in Kapazitäten von 30 Gigabyte (129,- USD), 60 Gigabyte (249,- USD), 120 Gigabyte (469,- USD) und 250 Gigabyte (869,- USD) erhältlichen, Laufwerke 200 Megabyte pro Sekunde beim Lesen und 160 Megabyte beim Schreiben erreichen. Ein zusätzlicher Cache von 32 Megabyte bei der 30- und 60-Gigabyte-Variante sowie 64 Megabyte bei den 120- und 250-Gigabyte-Versionen sollen dabei behilflich sein.
OCZ gibt für die
Vertex-SSDs eine Lebensdauer von 1,5 Millionen Stunden sowie einen Energiekonsum von zwei Watt unter Last und 0,5 Watt im Leerlauf an. Die Garantie liegt bei zwei Jahren.
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BIOS-Overclocker
12.12.2008 11:20
Ich glaub er meint die Geschwindigkeitsvorteile mit dem Preisvorteil
oder sagen wir allgemeiner die Vorteile vereinen, die Nachteile ausradieren^^. Aber das geht ja nicht wirklich gut, wie du schon schön sagtest.
Ich will bitte einen detaillierten Vergleichstest gegen die X25 m und die X25 E von Intel und zwar mit massig Benchmarks und Real World daten (Windows booten, Spiele Laden aber auf jeden Fall auch im Vergleich zur Raptor und einer ganz normalen erhältlichen Festplatte (zb Seagate Barracuda). Das ghört sowieso mal her, ich will wissen ob sich so ne 32 GB Platte als Systemplatte lohnt, damit ich mal schneller Booten und Spiele laden kann...
Komplett-PC-Aufrüster
12.12.2008 07:41
ist doch egal ob CPU, Festplatte oder SSD - wenn Cache was nutzt - warum nicht? mir ist egal wie sie es lösen, hauptsache die Leistung stimmt!
wenn du keinen Plan hast - dann nörgel nicht gleich rum! nur weil du weißt dass slc "schneller" ist und mlc "langsamer" heißt das nicht dass du dich auskennst. Es ist nun mal einfach nicht möglich SLC und MLC in einer Platte zu vereinen! Wie beim Auto: Allrad oder kein Allrad? (bissl hinkt der Vergleich aber egal)
ich finde die Entwicklung der SSDs super - wenn da nix passieren würde, dann hätten wir in 5 Jahren noch immer HDDs, dafür OctaCore Mobile CPUs
Vor allem finde ich es gut, dass MLC ein wenig aufgewertet wird - und Cache einzubauen ist sicher nicht der verkehrte weg! Die Preise sinken auch ständig (249$ für 60GB find ich atm angemessen) Für mein Notebook wären 60GB locker ausreichend und wenn ich dadurch Akku sparen kann, schneller Booten und weniger Lautstärke hab - bin ich äußerst froh darüber!
Hauptsache dass Random-Schreibzeiten und das Schreiben/Lesen kleiner Dateien beschleunigt wird (und ich denke genau da hilft CACHE exterm viel)
auf alle Fälle freue ich mich auf 2009 und die Entwicklung in dem Bereich! Intel hat ja hier die Latte in 2008 schon sehr hochgelegt (für MLC ssds)
so genug gelabert - wer kritisieren will, bitte den ganzen Thread lesen und versuchen zu verstehen
lg baguettes
smiley geachten
Komplett-PC-Käufer
11.12.2008 23:53
Hallo,
die SSD-Preise haben wirklich stark nachgegeben. Es ist aber imho ähnlich wie mit DDR3 und DDR2. DDR3 ist nun auch ein deutliches Stück billiger als noch zur Einführung. Da aber DDR2 einfach so extrem günstig ist, kommt der DDR3 immer noch teuerer weg.
Ich hab hier zufälligerweise noch eine Aufstellung für den PC, den ich mir im Jahr 2000 zugelegt habe.
Umgerechnet in Euro hat mich zu dem Zeitpunkt eine 20,4 GB HDD 178 Euro gekostet.
Pro GB also 8,72 Euro. (EDIT es können auch 35,4 GB gewesen sein und somit nur 5 Euro pro GB)
Die SLC-SSD (Mtron Mobi 3035), die ich mir jetzt gekauft habe, hat 60 GB und dabei 460 Euro gekostet.
Das macht pro GB 7,60 Euro.
Die Mtron Mobi 3525 mit 60 GB kostet sogar nur 340 Euro.
Das macht dann 5,67 Euro pro GB.
Was ist da noch teuer? Es kommt einem nur so teuer vor, weil die HDDs so extrem billig sind.
Und die nächste Generation der MLC-SSDs schein dann auch endlich für ein OS ohne Einschränkung geeignet zu sein. Da liegen wir dann bei ca 4,16 Euro pro GB.
Ich hätte es nicht geglaubt, aber eine 60 GB-Partition reicht eigentlich für Vista, Programme und 2-3 aktuelle Spiele.
Zu den Leuten, die da immer solche Platten wie die Velociraptor ins Spiel bringen: Die kommt mit den Zugriffszeiten aber auch nicht in den Bereich von 0,1 ms. Sollen es 10 ms sein. Dann sind sie immer noch Faktor 100 weg. Und diese Zugriffszeit merkt man, wenn man ein Programm startet.
Jetzt mit der SSD ist es jedesmal so, als würde das Programm aus dem Cache geladen. Einfach beeindruckend.
ciao Tom