Fünf X58-Platinen im Vergleich (Bild: PCGH) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Wie unser Test der Core-i7-CPUs zeigt (
Intel Core i7 920, 940, 965 XE: Nehalem-CPUs im Benchmark-Test), bietet Intels neue CPU-Generation derzeit die beste Leistung - gerade bei Anwendungs-Benchmarks und synthetischen Tests liegen Sie deutlich vor den bisherigen Core-2-Quad-Topmodellen. Bei Spielen bremst hingegen oft die Grafikkarte - hier lohnen sich bereits eine oder mehrere High-End-Karten (siehe
Intel Core i7 mit 3-Way-SLI und Quad-Crossfire im Test).
Alle fünf ausgewählten X58-Testmuster sind bereits verfügbar und werden im
PCGH-Preisvergleich von zahlreichen Online-Shops angeboten. Wir zeigen auf den nächsten Seiten die Besonderheiten, die uns im Test aufgefallen sind. Den finalen Test inklusive der Wertungen und Leistungstests finden Sie in der kommenden PCGH-Ausgabe 01/2009, die ab dem 03. Dezember im Handel liegt.
Folgende X58-Mainboards haben wir getestet:
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Asus P6T Deluxe •
Asus Rampage II Extreme •
Gigabyte EX58-Extreme •
Intel DX58SO •
MSI Eclipse SLI [index]
Asus P6T Deluxe Die Ausstattung des P6T Deluxe lässt auch bei High-End-Käufern kaum Wünsche offen: Wie die meisten anderen X58-Boards in unserer Testauswahl verfügt es über drei Grafiksteckplätze und sechs Speicherbänke um den Triple-Channel-Modus der Core-i7-CPUs optimal zu nutzen. Ein Aufkleber auf den Speicher-Slots warnt, dass diese laut Intel-Spezifikation mit maximal 1,65 Volt betrieben werden sollen. Die gleiche Warnung gibt es auch im BIOS. Daneben stehen zahlreiche Funktionen für Übertakter bereit. So können Sie etwa die Spannungen für CPU, PLL, RAM, QPI, Northbridge, Southbridge und PCI-E verändern. Wenn Sie einen Jumper umsetzen, stehen Extreme-OC-taugliche Werte zur Verfügung (CPU bis 2,1 Volt).
Zudem kommt erneut die Technik Express Gate zum Einsatz: Auf einem integrierten Flash-Chip befindet sich ein Mini-Betriebssystem, das sie innerhalb von wenigen Sekunden starten können um beispielsweise zu surfen oder zu skypen. Zudem senkte die Stromspartechnik EPU Six Engine die Leistungsaufnahme im Windows-Leerlauf in unserem Test um 4,5 Watt. Für rund 260 Euro liegt das P6T Deluxe im X58-Mittelfeld.
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Asus Rampage II Extreme Die 330-Euro-Platine von Asus ist größer als gewöhnliche ATX-Mainboards. Direkt neben den Speicherbänken liegen Power- sowie Reset-Schalter und mehrere Knöpfe, mit denen Übertakter jederzeit Spannungen und Taktraten anpassen können. Das entsprechende Menü wird auf dem mitgelieferten Mini-Display angezeigt. Darunter liegen Anschlüsse, mit denen Sie die tatsächlich anliegenden Spannungen beispielsweise von CPU, RAM, Northbridge, Southbridge oder CPU PLL auslesen können. Im Test funktionierte das mit einem Standard-Multimeter problemlos. Zudem werden eine SLI- sowie eine drei-Wege-SLI-Brücke und die Vollversion vom 3D Mark Vantage Advanced mitgeliefert.
Im aufgeräumten und sehr übersichtlichen BIOS stehen enorm viele Übertaktunseinstellungen bereit. So können Sie alle wichtigen Spannungen auf extrem hohe Werte anheben. Meist stehen hier feine 0,01325-Volt-Schritte zur Verfügung. Wie beim Sockel-775-Vorgänger Rampage Extreme mit X48-Chipsatz befinden sich zwei hochwertige Fujitsu-Chips auf der Platine. Mit den drei Grafiksteckplätzen funktionierten Drei-Wege-SLI und Quad-Crossfire problemlos.
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Gigabyte EX58-Extreme Wie das P45-Modell EP45-Extreme verfügt auch Gigabytes X58-Topvariante über ein zusätzliches Kühlmodul, das mit vier Schrauben auf dem eigentlichen Northbridge-Kühler befestigt wird. Zudem können Sie eine Wasserkühlung anschließen. Im Test blieb die Northbridge jedenfalls bei Standardspannung nicht kühler als bei den übrigen X58-Platinen. Zudem störte ein BIOS-Bug: Mit einem Core i7-965 EE startete das Board nicht, wenn wir den Speicherteiler manuell einstellten. Wir haben Gigabyte über das Problem informiert. Leider trat der Fehler bei allen ausprobierten BIOS-Varianten auf. Mit einem Core i7-920 funktionierten hingegen alle BIOS-Optionen problemlos.
Insgesamt bot das EX58-Extreme mit dem finalen Serien-BIOS in der Version F2 die besten Einstellmöglichkeiten im Test. So war es die einzige Platine, bei der Übertakter sowohl QPI- als auch Uncore-Multiplikator einstellen können. Zudem können Sie (wie bei den Boards von Asus) die gewünschte Spannung direkt eintippen anstatt rauf- oder runterscrollen zu müssen. Die Lüftersteuerung passte die Drehzahl von Intels Boxed-Kühler in sehr sanften Stufen an und senkte die CPU-Temperatur erfreulich schnell. Das EX58-Extreme kostet derzeit rund 310 Euro.
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Intel DX58SO Konservatives BIOS, fortschrittliche Ausstattung: Bei seiner X58-Platine verzichtet Intel komplett auf ältere Anschlüsse wie PS2-Ports für Maus und Tastatur oder einen PATA-Kanal. Stattdessen gibt es acht USB-Ports, sechs SATA-Anschlüsse und zweimal E-SATA. Das BIOS ist hingegen rückschrittlich: Übertakter vermissen Optionen für PLL- oder Southbridge-Spannung. Zudem müssen Sie jede Einstellung erst umständlich mit der Entertaste anwählen, bevor sich der Wert mit den Plus- und Minustasten ändern lässt. Immerhin können Sie neuerdings Ihre Einstellungen in einem Profil speichern.
Anders als die übrigen Testkandidaten verfügt das DX58SO ("SO" steht für den Codenamen "Smackover") lediglich über vier anstelle von sechs Speicherbänken. Zudem hat Intel lediglich zwei Grafiksteckplätze auf der Platine untergebracht. Setzt man eine lange Grafikkarte wie die Radeon HD 4870 X2 oder die Geforce 9800 GX2 in einen der x16-Slots, wird jeweils ein SATA-Port blockiert. Intel bietet das Board in zwei Varianten an: Bei dem Retail-Modell ist die Vollversion von Far Cry 2 dabei - wer das Spiel ohnehin kaufen will und keinen Wert auf ein umfangreiches OC-BIOS legt, kann mit dem DX58SO für rund 260 Euro glücklich werden. Das P6T Deluxe kostet jedoch genauso viel und bietet mehr BIOS-Optionen und eine insgesamt bessere Ausstattung.
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MSI Eclipse SLI Für rund 330 Euro ist das Eclipse SLI ebenso teuer wie das Rampage II Extreme von Asus. Dafür ist die Ausstattung hervorragend. So liegt etwa die vollwertige Soundkarte X-Fi Xtreme Audio im PCI-Express-x1-Format im Karton. Außerdem sind eine SLI- und zwei Crosffire-Brücken dabei. Direkt auf der Platine befindet sich das Diagnose-Display D-LED 2, das beim Hochfahren gut verständliche Meldungen durchgibt (etwa Init CPU) und so bei der Fehlersuche hilft, falls das System nicht startet. Zudem können Sie den mitgelieferten Temperatursensor an das Diagnose-Display anschließen. Diesen platzieren Sie beliebig im Gehäuse und lassen die Temperatur per D-LED 2 anzeigen.
Das BIOS bietet enorm viele Optionen für Übertakter. So können Sie CPU-, RAM-, PLL-, Northbridge- und Southbridge-Spannung in feinen Schritten anpassen und auf sehr hohe Werte setzen. Mit M-Flash aktualisieren Sie zudem wie bei Asus- oder Gigabyte-Platinen das BIOS ohne Windows zu starten oder ein Boot-Medium zu benötigen. Zudem können Sie im BIOS die Stromsparfunktion Green Power aktivieren, welche die Phasen der Stromversorgung reguliert. Ein Tool ist für den Stromsparmodus nicht nötig.
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Bis auf die Intel-Platine liefern alle getesteten Boards sehr gute BIOS-Einstellungen und hohe Übertaktungsergebnisse. Für die Kaufentscheidung ist daher die mitgelieferte Ausstattung sehr wichtig. Wir haben die komplette Ausstattung der Platinen in der Tabelle verglichen.
Die Ergebnisse unserer Leistungstests sowie die Wertungen folgen im Vergleichstest in der kommenden Ausgabe 01/2009, die ab dem 03. Dezember verfügbar ist. In der PCGH Extreme 01/2009 (ab 17. Dezember) prüfen wir zudem das Overclocking-Potenzial aktueller X58-Boards.
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Bildergalerie zum Artikel
BIOS-Overclocker
26.02.2009 18:57
ich hab da auch nomma ne frage, bin mir nämlich unsicher mit dem ram, wollte mir dazu den 920er holen.
also entweder von ocz low voltage ddr1333 oder 1600, was macht mehr sinn?
2. frage:
ist es besser jetzt 3x1gb zu holen später dann nochmal, oder lieber jetzt 3x2.
warten kann man immer,ob das warten mehr sinn macht glaube ich kaum. schlag zu und basta !
Kabelverknoter
29.11.2008 20:29
GIGABYTE UD5 !!!!!!!!!!!!!!!!
ich hab da auch nomma ne frage, bin mir nämlich unsicher mit dem ram, wollte mir dazu den 920er holen.
also entweder von ocz low voltage ddr1333 oder 1600, was macht mehr sinn?
2. frage:
ist es besser jetzt 3x1gb zu holen später dann nochmal, oder lieber jetzt 3x2.
BIOS-Overclocker
28.11.2008 14:59
Sieht so aus das das Fox Blood doch ende des Jahres kommt.
Foxconn Quantum Force 'Blood Rage' X58 Sneak Preview - Page 4 - XtremeSystems Forums