Wurm Gimmiv.A infiziert ungeschützte Rechner

Neuer Wurm nutzt Windows-Sicherheitsleck

Am vergangenen Donnerstag hatte Microsoft einen außerordentlichen Patch für die Windows-Versionen 2000, XP, Server 2003 sowie für Windows Vista und Server 2008 veröffentlicht. Nun nutzt der erste Wurm in die Lücke aus. (Alexander Bernt, 26.10.2008)
 
Der Wurm Gimmiv.A befällt ungeschützte Microsoft-Betriebssysteme. (Bild: Microsoft)
 
Der Wurm Gimmiv.A befällt ungeschützte Microsoft-Betriebssysteme. (Bild: Microsoft) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der Wurm Gimmiv.A befällt laut winfuture ungeschützte Rechner und sucht von dort aus nach weiteren potentiellen Opfern. Ist ein weiteres ungeschütztes System ausfindig gemacht, sendet Gimmiv.A Details in verschlüsselter Form an einen Server, hierzu gehören neben dem Benutzer- und Computernamen auch sensible Daten wie IP- und Mac-Adresse, Passwörter und eine Liste installierter Software und Windows-Patches.

Da der Wurm jedoch nur bei den älteren Windows-Versionen 2000, XP und Server 2003 ohne Wissen des Nutzers aktiv werden kann, stuft Microsoft die Bedrohung für Vista-Nutzer nicht als kritisch, sondern nur als wichtig ein. Im Fall von Windows Vista und Server 2008 sind die entsprechenden Login-Daten für einen wirksamen Angriff nötig. Obwohl mittlerweile alle gängigen Antiviren-Programme in ihren aktualisierten Versionen den Wurm erkennen dürften, empfiehlt sich trotzdem ein Update um auf Nummer Sicher zu gehen.
 
 
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Aktuelle Kommentare
rebel4life
BIOS-Overclocker
01.11.2008 12:28
AW: PCGH.de: Neuer Wurm nutzt Windows-Sicherheitsleck

@Invisible_XXI:
Eine Desktop Firewall ist absolut nutzlos, da diese auf Anwenderebene ausgeführt wird, welche ganz einfach durch ein Schadprogramm manipuliert werden kann. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass der Nutzer meistens als Admin arbeitet, was ein umgehen der Firewall kinderleicht für einen Angreifer macht, nur eine externe Firewall, sprich auf Hardwareebene kann einen Angreifer wirklich wirksam abwehren, diese ist heutzutage eh in fast jedem Router integriert, deswegen ist eine Firewall, wie du sie meinst nutzlos und du könntest diese einfach entfernen und dadurch Resourcen sparen. Dadurch spart man sich auch das Geld für diese, sofern man eine kostenpflichtige einsetzt.

flozn
Komplett-PC-Aufrüster
27.10.2008 05:14
AW: PCGH.de: Neuer Wurm nutzt Windows-Sicherheitsleck

Zusätzlich verwende ich noch Spybot S&D, das u.a. auch sofort vor unliebsamen Autostarteinträgen in der Registry u.ä. warnt.

Voyager10
Komplett-PC-Aufrüster
26.10.2008 23:15
AW: PCGH.de: Neuer Wurm nutzt Windows-Sicherheitsleck

heise Security - 25.10.08 - Wurm dringt in Windows-Systeme über RPC-Lücke ein

Man kann sich ja auch belesen , wenn man nur will Wie ich sehe wollen das manche nicht ..

Anders sieht dies offenbar für Vista und Server 2008 aus. Dort soll die Address Space Layout Randomization das Ausnutzen der Lücke erschweren, indem Windows beim Laden eines Prozesses sowohl für den Code als auch für DLLs und Datenobjekte wie Stack und Heap nach Möglichkeit zufällige Adressen wählt. Funktionen im Exploit-Code wissen dann nicht mehr genau, wohin sie springen sollen.


 
 
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