Crysis Warhead: das PCGH-"Uber High Quality"-Setting (Bild: PCGH) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Für Crysis erschienen im Laufe der Zeit einige Konfigurationsdateien, die die Optik verschönern. Zu nennen wären da die mster- oder auch Ultra-High-Quality-Config. Nutzt man diese für Crysis Warhead, erhält man nicht uneingeschränkt bessere Qualität, da sich in der Zwischenzeit einige Optionen änderten. Wir nahmen uns unzählige Parameter zur Brust und passten Sie an die neue Spielwelt an. Herausgekommen sind drei autoexec.cfg-Dateien: "Performance", "High Quality" und "Uber Quality".
Unser Fokus lag auf einer Verbesserung der Grafik, ohne sie zu entfremden. Viele Mods in den Weiten des Internets werfen beispielsweise mit übertriebenem HDR-Rendering um sich. Wir ließen weitgehend die Finger von diesen Parametern. Das Ergebnis ist eine mehr oder minder drastische Verbesserung der Bildqualität, die den ursprünglichen, von Crytek erdachten Look beibehält. Alle Änderungen aufzuführen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, deshalb hier grob die wichtigsten Änderungen:
• Erhöhte Texturqualität
• Erhöhte Sichtweite
• Mehr Details in Entfernung
• Klarere und weiter sichtbare Schatten
Natürlich kosten diese Verbesserungen Rechenleistung. Da das Spiel nicht für seine hohen Fps-Raten bekannt ist, erdachten wir eine "Performance"-Konfiguration, die deutlich bessere Optik bei einem verschmerzbaren Fps-Impact bietet. Letzterer beziffert sich auf maximal 20 Prozent im Vergleich zum spieleigenen Enthusiast-Setting. Die "High Quality"-Config bietet dieselben Beleuchtungseinstellungen, eine höhere Schattenauflösung und legt das LOD-System der Objekte schlafen. Diese Maßnahme kostet im Schnitt nur weitere 10 bis 15 Prozent Leistung.
Die "Uber Quality"-Config letztendlich bietet die beste Qualität, allerdings ist das Verhältnis zwischen Optikverbesserung und Leistungseinbruch relativ schlecht. UHQ bietet die vierfache Schattenauflösung (2.048² anstatt 1.024² Pixel), außerdem sind sie deutlich weiter in der vollen Auflösung sichtbar. Auf unseren Testkarten kostet der optisch kaum sichtbare Sprung satte 34 Prozent Leistung (19 anstatt 29 Fps mit HQ). Vor allem VRAM-arme Grafikkarten werden hier schlucken - 512 MiByte sind in 1.680 x 1.050 bereits ohne FSAA überfüllt.
Bei unseren Tests mit einer Radeon HD 4870 beobachteten wir, dass Sie die gesteigerten Details der HQ-Config fast ohne Leistungseinbruch erhalten, sofern die Grafikkarte der Limitfaktor ist. In 1.680 x 1.050 samt 4x Adaptive-AA/16:1 AF kommt die Enthusiast-Einstellung auf 20 Fps, HQ erreicht noch 18 Fps. In 800 x 600 ohne AA/AF wandert die Belastung in Richtung CPU: Mehr Polygone durch fehlendes LOD belasten vorwiegend sie. Die hochauflösenden Schatten der UHQ-Config belasten indes vorwiegend den VRAM und die GPU.
Interessenten finden die Dateien gleich unten zum Download. Zur Nutzung der Dateien müssen Sie die Konfiguration Ihrer Wahl in "autoexec.cfg" umbenennen und sie ins
\Crysis Warhead\-Verzeichnis kopieren. Weitere Vergleichsbilder finden Sie auf den beiden kommenden Seiten.
Was halten Sie von unserem Config-Debüt? Wir sind natürlich für konstruktive Kritik offen.
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