"Killerspiele" erneut unter Beschuss (Bild: Sueddeutsche) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Zusammen mit dem nicht gerade als "Killerspiel"-freundlich bekannten Christian Pfeiffer sowie dem Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Uhl wurde in einer Expertenrunde in der bayerischen Landesvertretung über unser liebstes Hobby debattiert. Hermann hält "den derzeitigen Jugendschutz bei Computerspielen für völlig unzureichend" und forder Maßnahmen, "an deren erster Stelle ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot virtueller Killerspiele im Strafgesetz mit Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr oder einer empfindlichen Geldstrafe steht". Er als Innenminister könne "dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen", nach welcher "eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen droht gegenüber Gewalt abzustumpfen und durch sinkende schulische Leistungen für unsere Gesellschaft verloren zu gehen".
Was genau ein Killerspiel ist, ist bis heute nicht klar - die Definition von "Spielprogramme[n], die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen" ist breit gefächert und lässt viel Spielraum.
Wie Golem im letzten Satz anmerkt, finden in Bayern am 28. September 2008 Landtagswahlen statt.
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