Grund für die Klage ist die geleakte und verbuggte Version von Assassin's Creed. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Wie die Kollegen von
Golem berichten, verklagt der Publisher
Ubisoft seine Partnerfirma Optical Experts Manufacturing (OEM) auf 20 Millionen US-Dollar Schadensersatz, da OEM nicht die strikten Sicherheitsvorkehrungen von Ubisoft eingehalten hat.
So ist lange vor dem offiziellen Releasetermin eine fast fertige Version von
Assassin's Creed im Netz aufgetaucht, die man bis zu einer Wohnung eines OEM-Mitarbeiters zurückverfolgen konnte - dort fand man auch eine von der Firma produzierte Kopie.
Ein besonders herber Schlag für Ubisoft waren allerdings die Reviews und Meinungen über die geleakte Version, denn diese hatte extra einen Bug eingebaut, sodass das Spiel abstürzte. Dies sorgte bei der Kundschaft für Verwirrung, da viele kein unfertiges Spiel kaufen wollen und so den Kauf verschoben oder komplett überdachten. Zudem betrugen die Verkaufszahlen für Juni rund 40.000 Exemplare, dagegen betrug die geschätzte Downloadzahl 700.000 Exemplare.
Aus diesem Grunde verklagt nun Ubisoft seinen Expartner auf 20 Millionen US-Dollar welche rund 13 Millionen Euro entsprechen.