Atom vs. Nano: Die Tech-Specs (Bild: HHW) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Während
Intels
Atom bereits in
45 Nanometer Strukturbreite gefertigt ist, basiert der
Nano noch auf dem älteren
65-Nanometer-Prozess. Rein von den technischen Features her ist der
Via-Chip jedoch überlegen. So kann dieser mit einer superskalaren 64-Bit-Architektur und einer höheren IPC-Leistung aufwarten. Zudem ist er Pin-kompatibel mit aktuellen
C7-CPUs und kann auf entsprechende Boards gepackt werden. Intel Atom verfügt dagegen über
Hyper-Threading.
Beide Tests setzen auf das gleiche Via Referenzboard und Intels
BOXD945GCLF, als CPUs kommen jeweils der
Atom 230 mit 1,6 Gigahertz und der
Nano L2100 mit 1,8 Gigahertz zum Einsatz. Beide Platinen bieten eine
Onboard-Grafik, die Intel Kreation bietet jedoch klar weniger Anschlüsse. Über eine geniale Idee verfügt die Rückseite des Via-Boards, hier sitzt ein Anschluss für eine CF-Karte.
Den
Leistungstest kann Vias
Nano für sich entscheiden. Zwar taktet dieser 12,5 Prozent schneller als der Atom, doch in den Benches ist er meist 15-20 Prozent flotter. In Sachen idle-Verbrauch liegt der
Atom leicht vorne, unter Last ist der deutlich sparsamer. Allerdings bietet Via die besser ausgestattete Plattform, so ist etwa ein PCI-E-Slot möglich - Via unterstützt die Boardpartner bei dem Versuch, so viel Technologie wie möglich auf eine Mini-ITX-Platine zu quetschen. Intel erlaubt dagegen noch nicht einmal einen zweiten RAM-Steckplatz.
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