Preview der
HD 4870 X2 (Bild: Anandtech) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Vorneweg ist zu beachten, dass der jeweils genutzte
Catalyst-Treiber noch nicht final ist. Zudem ist den beiden Seiten untersagt worden, mehr als vier Spielebenchmarks zu präsentieren. Ebenfalls unter Verschluss soll die idle-Leistungsaufnahme bleiben, da Powerplay noch nicht korrekt integriert bzw. deaktiviert ist.
Während Anandtech auf einen
Intel QX9770 in Verbindung mit einem
790i SLI Board setzt, nutzt Hexus "nur" einen
QX6850 auf einem
680i SLI respektive einer Intel
X48 Platine. Als Treiber kam jeweils der Catalyst
8.6 Press Release 5 (Hexus) respektive der
8.7 Beta (Anandtech) zum Einsatz. Die Karte selbst unterscheidet sich bis auf das schwarze PCB kaum von der HD 3870 X2, selbst die gerüchteweise genannten 2.048 MiByte Video-Speicher fehlen.
Über alle Benchmarks hinweg verhält sich die
AMD Radeon HD 4870 X2 wie ein Crossfire-Gespann aus zwei
HD 4870. In
Age of Conan etwa liegt die Karte deutlich vor zwei (!)
GTX 280, im Hexus-
Crysis-Bench dagegen hinter Nvidias schnellstem Modell. Allerdings funktioniert im Crytek-Shooter
Crossfire offensichtlich nicht, eine einzelne HD 4870 erzielt identische Werte. Dort, wo CF funktioniert, skaliert es hervorragend mit über
80 bis fast 100 Prozent - eine GTX 280 ist dementsprechend chancenlos. Somit bietet die HD 4870 X2 prinzipiell eine grandiose Performance, welche jedoch multi-GPU-typisch stark treiberanhängig ist.
Im Lastbetrieb zieht die
Dual-GPU-Karte satte zusammen mit den restlichen Komponenten des Anandtech-Setups satte 407 Watt aus der Steckdose - und somit 30 Prozent mehr als eine
GTX 280. Im Hexus-System sind es mit 395 Watt gar 40 Prozent mehr. Entgegen
AMDs Restriktionen wurde auch der idle-Verbrauch gemessen, welcher mit 242 Watt erschreckend hoch ausfällt - die GTX 280 schluckt kaum mehr als die Hälfte. Hinsichtlich der Lautstärke agiert die
Radeon unter Last auf dem gleichen, sehr lauten Niveau der
Geforce.
Bitte beachten Sie, dass sich die Leistung, der Stromverbrauch und die Lautstärke der finalen Karte von den hier aufgezeigten Werten unterscheiden können.
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