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Die Anzahl der Shader-ALUs schießt in ungeahnte Höhen - nach 240 Einheiten im GT200 trumpft AMD mit 800 Rechenwerken in der Radeon HD 4850/4870 auf. Das wirft die Frage auf, wie effizient die ALUs zu Werke gehen - und genau darauf bieten unsere Spezial-Benchmarks eine Antwort.
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Im Vergleich zur Vorgängerin weist die neue HD 4800-Reihe ein weitgehend identisches Performance-Profil - wenn auch auf natürlich höherem Niveau - auf. Die Steigerungsfaktoren gegenüber der Geforce 7900 GT bewegen allerdings für ein paar Spiele nicht ganz dem Durchschnitt entsprechend: Während Test Drive Unlimited unterdurchschnittlich performt, zieht Race Driver Grid offenbar größeren Nutzen aus der zusätzlichen Shaderleistung. Auch Call of Duty 4 kann in Sachen reiner Pixel-Shader-Leistung gut zulegen und liegt 54 Prozent über dem Schnitt - bei der HD 3870 war es nur 30 Prozent höher als die Regel.
Auffällig ist, dass die relative Leistungsteigerung stark von Spiel zu Spiel schwankt - vermutlich geschuldet der Organisation der ALUs: Je nachdem wie gut die Anweisungen auf die 800 Einheiten verteilt werden können, profitiert der RV770 entweder sehr stark (CoD4) oder nur sehr wenig (NFS Most Wanted).
Quelle: Bild PCGH
Effektive Shader-Füllraten des GT200 im Vergleich zum G80.
Die Geforce-GTX-Karten weisen eine wesentlich flachere Kurve auf als die HD4800: Die Ergebnisse weichen nicht so stark vom Mittelwert ab - weder nach oben noch nach unten. Interessanterweise unterdurchschnittlich gut läuft das eigentlich shaderlastige NFS Carbon und besonders profitiert wieder einmal Call of Duty 4.
Quelle: Bild PCGH
Effektive Shader-Füllraten von GT200 und RV770 im Vergleich.
In der Gesamtübersicht fällt auf, dass die real erreichte Pixel-Shader-Leistung der Geforce-GTX-Karten trotz nominell großen Rückstandes meist höher liegt als die der HD 4800. Nur in drei von zehn getesteten Spielen (CoD 4, Race Driver: Grid und Oblivion) liegen die Radeon HD 4800 knapp vor den jeweiligen Geforce-Karten. Einzig bei Grid fällt der Vorsprung sogar recht deutlich aus.
