Assassin's Creed & DirectX 10.1: Ubisoft plant aktuell keine Unterstützung mehr für D3D10.1 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Sie erinnern sich bestimmt:
Assassin's Creed, das überaus erfolgreiche Actionspiel von Ubisoft, kam als erstes Spiel mit einer Unterstützung für
DirectX 10.1 (
Assassin's Creed: Offiziell erstes D3D 10.1-Spiel - aber nicht mehr lange). Mit dem
Patch 1.02 wurde diese Unterstützung aber entfernt (
Assassin's Creed Patch 1.02 im PCGH-Benchmark-Test - Stellungnahme von Nvidia).
PCGH.de hatte nun die Möglichkeit, mehr über die Hintergründe des Ganzen zu erfahren. Im Folgenden finden Sie ein E-Mail-
Interview mit
Ubisoft.
PCGH.de: Die Unterstützung für DirectX 10.1 war in Assassin's Creed ein verstecktes Feature. Was hat euch dazu bewogen, diese neue Technologie nicht zu bewerben?
Ubisoft: Die DirectX-10.1-Unterstützung war minimal. Während der Performance-Analyse fanden wir heraus, dass wir einen Render-Pass optimieren können, indem wir einen bereits bestehenden Puffer wiederverwenden - allerdings nur mit DirectX 10.1.
PCGH.de: Welche DirectX-10.1-Features nutzt ihr in der Release-Version? Inwiefern macht das Assassin's Creed schneller - und warum funktioniert FSAA mit DirectX-10.1-Hardware besser?
Ubisoft: Die erwähnte Wiederverwendung des Z-Buffers beschleunigt das Spiel. Die Leistungssteigerung, welche in der Retailversion beobachtet werden konnte, ist jedoch nicht exakt so zu beziffern, da die Implementierung fehlerhaft war und ein Teil der Rendering-Pipeline somit nicht funktionierte. Diese Optimierung tritt nur zutage, wenn Anti-Aliasing zugeschaltet wird, ansonsten sind die Arbeitsabläufe für DirectX 10 und 10.1 gleich.
PCGH.de: Warum entfernt ihr die Unterstützung für DirectX 10.1 wieder?
Ubisoft: Weil unsere ursprüngliche Implementierung auf DirectX-10.1-Karten unglücklicherweise fehlerhaft war mussten wir sie entfernen.
PCGH.de: Plant ihr, DirectX 10.1 wieder zu re-integrieren?
Ubisoft: Momentan planen wir das nicht.
Das Interview führte Thilo Bayer.
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