AMD beschuldigt Intel mit illegalen Methoden Kunden an sich zu binden. [Quelle: siehe Bildergalerie]
In dem 108 Seiten umfassenden Dokument nennt AMD laut
Golem.de explizit die Firmen Dell, IBM und Hewlett-Packard. Ferner fallen auch die Namen Acer und Lenovo, sowie einige japanische Hersteller. Bereits im Sommer 2005 hatte
AMD gegen seinen Konkurrenten Intel eine Kartellklage eingereicht, da Intel Unternehmen mit illegalen Anreizen davon abgehalten habe, Chips von AMD zu kaufen. Seit Juli 2007 läuft auch ein offizielles Verfahren der EU zur Untersuchung von Intels Geschäftsmethoden. In diesem Zuge wurden am 12. Februar 2008
Intel-Büros in München durchsucht. Auch Computerhändler, wie die Media/Saturn-Gruppe sollen betroffen gewesen sein.
Das aktuelle Dokument wurde am gestrigen Montag veröffentlicht, jedoch stark geschwärzt. Intels Reaktion auf die Anschuldigungen war recht lapidar. Man habe keine wettbewerbsrechtlichen Verfehlungen begangen. Rabatte seien auf dem Markt für Mikroprozessoren üblich.
Weiter erklärt Intel: "AMDs
Beschwerde über Intels Rabattpolitik läuft darauf hinaus, sich darüber zu beklagen, dass Intel ein effizienterer Wettbewerber ist."