CPUs: Übersicht & Kaufempfehlungen für Mai von PCGH.de [Quelle: siehe Bildergalerie]
Wenig Bewegung auf dem Prozessormarkt: Neue High-End-Modelle stellte im letzten Monat weder
AMD noch
Intel vor, auch im Einsteigerbereich tat sich wenig. Abgesehen von den üblichen Preissenkungen und einer besseren Verfügbarkeit der 45-Nanometer-Prozessoren aus dem Hause
Intel gab es nur in der Mittelklasse etwas Neues.
AMD gesellte zu
Athlon 64 X2 und
Athlon X2 BE nun noch eine dritte Reihe von Zweikern-Prozessoren mit Athlon-Logo und erneut geändertem Nummernschema - die Modelle
Athlon X2 4050e,
X2 4450e und
X2 4850e. Diese basieren auf dem altbekannten Brisbane-Kern (65 nm) und unterscheiden sich technisch nicht von den BE-Modellen, wenn der
X2 4850e auch einen etwas höheren Takt von 2,5 GHz aufweist. Bei
AMD sind nun außerdem die lange versprochenen Triplecore-Modelle der
Phenom-X3-Reihe verfügbar:
X3 8450,
X3 8650 und
X3 8750. Vom Einsteiger-Vierkerner
X4 9100e ist hingegen noch nichts zu sehen.
Auch bei
Intel gibt's eine frische Mittelklasse - wenn auch nur mit zwei Kernen und in Form eines einzigen Modells, dem
Core 2 Duo E7200. Die schnelleren Dualcores der
E8x00er-Reihe sowie die günstigeren Vierkerner sind zwar nicht neu, aber immerhin jetzt bei vielen Händlern lieferbar.
Unsere aktualisierten und in diesem Monat stark erweiterten
Prozessorlisten geben Ihnen natürlich auch dann einen umfassenden Überblick über Preise und technische Details, wenn Sie derzeit gar nicht auf der Suche nach einer neuen CPU sind - sie verraten alles von der Taktfrequenz über das Stepping bis zur Maximaltemperatur. Die Listen finden Sie in der Galerie oder auf den folgenden Seiten.
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Die Intel-Empfehlungen im Mai Sie suchen einen Intel-Prozessor und möchten möglichst wenig Geld ausgeben? Dann lohnt sich der Griff zum
Celeron nicht, auch wenn dieser mittlerweile mit zwei Kernen zu haben ist - für ein paar Euro mehr, nämlich ab ca. 45 Euro, gibt's schon den schnellen
Pentium E2180 (
Preisvergleich) im übertaktungsfreudigen M0-Stepping.
Mehr Leistung fürs Geld gibt's wie immer in der Mittelklasse - und dort eine Wachablösung: Erstmals lohnen sich die
Core-2-Duo-Modelle der
E6x00er-Reihe nur noch, wenn Ihr Mainboard keine 45-Nanometer-Prozessoren akzeptiert. Das tun die meisten Boards mit Intels P35- sowie X38/X48-Chipsatz und Nvidias Nforce780, einige Board mit P965-Chipsatz oder Nforce 680i funktionieren nach einem BIOS-Update ebenfalls mit den neuen CPUs.
Natürlich ist der Klassiker
Core 2 Duo E6750 (
Preisvergleich) nach wie vor ein feiner Prozessor: Er liefert genug Performance für die meisten Anwendungen, seine zwei Kerne reichen den meisten Spielen; zu haben ist er mittlerweile für 125 Euro. Doch noch interessanter ist sein Nachfolger mit gleicher Taktfrequenz, der
Core 2 Duo E8200 (
Preisvergleich) auf
Wolfdale-Basis zum gleichen Preis: Er ist dank größerem Cache schneller und besser zu übertakten. Soll es etwas günstiger sein, empfehlen wir den neuen
Core 2 Duo E7200 für 100 Euro (
Preisvergleich).
Wollen Sie sich mit zwei Kernen nicht zufriedengeben, ist der
Core 2 Quad Q6600 (
Preisvergleich) für nur noch 155 Euro nach wie vor eine gute Wahl und der momentan günstigste lieferbare Intel-Vierkerner. Ein
Q9300 (
Preisvergleich) ist zwar etwas schneller und sparsamer, aber auch 45 Euro teurer. Da greifen Sie doch besser zum alternden
Q6700 (
Preisvergleich), dessen Preis im letzten Monat regelrecht abgestürzt ist (siehe Grafik) - auf nur noch 180 Euro.
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Die AMD-Empfehlungen im Mai Auch bei
AMD gilt: Den besten Einstiegsprozessor finden Sie nicht in der Billigklasse, obwohl auch der
Sempron mittlerweile zwei Kerne hat - der neue
Sempron 2100 (
Preisvergleich) ist zwar mit 35 Euro verlockend günstig, doch ein
Athlon X2 4200+ mit 65-nm-Brisbane-Kern (
Preisvergleich) ist nicht teurer, obwohl er 400 MHz mehr und die doppelte Menge L2-Cache bietet.
Viel Leistung für wenig Geld auch in der Mittelklasse: Wollen Sie Ihr AM2-System aufrüsten, greifen Sie zum
Athlon 64 X2 6000+ (
Preisvergleich), der nur noch 85 Euro kostet (siehe Grafik). Andere Dualcore-Prozessoren lohnen sich kaum noch, da Sie schon für 125 Euro einen
Phenom X3 mit drei Kernen bekommen, das Modell
X3 8650 (
Preisvergleich) - sofern Ihre Hauptplatine damit umgehen kann. Vier Kerne gibt's bei
AMD ab 160 Euro, dafür bekommen Sie einen
X4 9750 (
Preisvergleich); nur 20 Euro mehr kostet das aktuelle Topmodell namens
X4 9850 Black Edition (
Preisvergleich), das damit genauso viel kostet wie die Standardvariante mit festem Multiplikator. Die alten B2-Modelle mit TLB-Bug lohnen sich übrigens preislich nicht mehr.
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