3DMark Vantage: Graphics-Test New Calico - Raytracing in Volumetric Fog [Quelle: siehe Bildergalerie]
Namentlich verwendet
Futuremark den zuletzt von Intel stark ins Gespräch gebrachten Begriff bei zwei der Tests: dem Grafik-Test 2 New Calico und dem Feature-Test
Parallax Occlusion Mapping. Beide nutzen eine Strahlverfolgung (
Raytracing oder auch
Ray-Tracing) um die Sichtbarkeit von Pixeln festzustellen.
Bei
New Calico wird dabei der volumetrische Nebel mittels Raytracing realisiert. Ein Strahl wird verfolgt, welcher entlang seiner Bahn durch den Raum mit Samples der Nebeldichte und der Schattentextur angereichert wird. Da dieser Effekt äußerst rechenintensiv ist und viele
Samples benötigt, wird diese Berechnung mit einem Viertel der Achsenauflösung durchgeführt - im
Performance-Preset also mit 320x256 Pixeln.
Im Feature-Test 3,
Parallax Occlusion Mapping, wird per Strahlverfolgung zunächst der Auftreffpunkt eines Pixels gegen die 4.096x4.096 Pixel große Höhentextur geprüft, um mit nur zwei Dreiecken eine komplexe, geometrisch erscheinende Landschaft komplett im Pixel-Shader zu simulieren. Danach wird die Sichtbarkeit der Pixel aus der Perspektive jeder der sieben vorhandenen Lichtquellen kontrolliert und an den Gauss-Shader zur Beleuchtungsberechnung übergeben.
Beide
Technologien sind allerdings keine bahnbrechenden Neuerungen, die zwingend mit dem
Larrabee von
Intel in Verbindung stehen. Parallax Occlusion Mapping demonstrierte die heute zu
AMD gehörende Firma
Ati bereits zum Launch der
Radeon-X1000-Reihe im Herbst 2005 in der
Toyshop-Demo (
720p-Video-Download) und ein Ray-Marching-Algorithmus kommt spätestens in der
Nvidia-Techdemo
Box-of-Smoke (
WMV-Video-Download) anläßlich des
Geforce-8800-Launches zum Einsatz.
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