Assassin's Creed: Das offiziell erste D3D 10.1-Spiel, aber offenbar nur bis zum ersten Patch, [Quelle: siehe Bildergalerie]
Den Stein ins Rollen brachte die Webseite Rage3D, die bei ihren Tests mit
Assassin's Creed zu interessanten Beobachtungen kamen. Und zwar machte es einen großen Unterschied, ob das Service Pack 1 von Windows Vista installiert war oder nicht. Mit installiertem Service Pack 1 war die verbaute HD 3870 X2 nicht nur bis zu 25 Prozent schneller als ohne SP1 (D3D10-Modus). Auch die Kantenglättung funktionierte mit SP1 tadellos, wohingegen ohne SP1 einige Stellen nicht geglättet wurden.
Den Schluss, den die Webseite Rage3D daraus zog:
Assassin's Creed nutzt als erstes Spiel die Vorteile von Direct 3D 10.1, hier speziell neue Möglichkeiten zur Berechnungen der Kantenglättung. AMD bestätigte diese Schlussfolgerung kurze Zeit später und sprach davon, dass das Developer Relations Team eng mit den Entwicklern zusammen gearbeitet hätte.
Nun beherrscht bekanntermaßen aktuell keine Nvidia-Karte D3D 10.1, und
Assassin's Creed ist pikanterweise auch noch ein Spiel aus dem Entwicklerprogramm
The Way it's meant to be played. Vor diesem Hintergrund ist die Aussage eines Community Developers
im offiziellen Ubisoft-Forum zum kommenden Patch als besonders merkwürdig einzustufen.
Dort ist zu lesen, dass der erste Patch für
Assassin's Creed die Mehrheit der Probleme beheben soll, die bekannt sind. Darüber hinaus entferne man die Unterstützung für D3D 10.1, da man deren Implementierung überarbeiten müsse. Aktuell entstehen die Leistungsvorteile dadurch, dass ein Renderdurchgang während der Post-Processing-Phase übersprungen werde. Ubisoft sieht das offenbar als so großen Nachteil an, dass man gleich die ganze Unterstützung entfernen will.
PCGH versucht, so schnell wie möglich ein Feedback von Ubisoft zum Thema einzuholen. Außerdem präsentieren wir Ihnen am Montag ausführliche Benchmarks zum Thema. Erste FSAA-Vergleiche finden Sie in der Galerie.
Bildergalerie zum Artikel