Steve Ballmer: "Vista ist eine fortlaufende Entwicklung" (Bild: wikipedia.de) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Ballmer machte klar, dass
Microsoft sich in nächster Zeit vermehrt mit dem Thema Virtualisierung beschäftigen werde. Zwar seien der Kostenfaktor und die schwierige Handhabe erst noch zu lösen, doch man "beabsichtige diese Probleme angehen und zu bewältigen."
Neben der Virtualisierung wollen sich die Redmonder auch verstärkt auf den Suchmaschinen-Markt konzentrieren.
Windows Live soll nicht länger nur die (laut Ballmer) drittgrößte Suchmaschine bleiben. "Es besteht die Möglichkeit in Sachen Innovation einen gewaltigen Schritt nach vorn zu machen" und diese Chance würde
Microsoft sich nicht entgehen lassen.
Als dritte Orientierung nannte
Bill Gates' Nachfolger den Markt der web-basierenden Applikationen. Im Business- wie im Endkundenmarkt bietet sich eine solche Lösung schlicht aus dem Grund an, da sich der Konfigurations- und Verwaltungsaufwand im Vergleich zu der herkömmlichen Methode (Installation der Anwendung auf dem jeweiligen System) drastisch verringert. So lässt sich Zeit und Geld sparen - ein verlockendes Prinzip.
Weiterhin sprach der CEO über
Vista von einem "sehr wichtigen Arbeitsschritt".
Microsoft habe während der "noch laufenden Entwicklung" von
Windows Vista vieles richtig gemacht und auch viel gelernt. Potentieller Kritik an der Größe und dem Hardwarehunger
Vistas gegenüber zeigt sich die Softwareschmiede unbeeindruckt, zumal der Support von
Windows XP für Low-Coast-PCs ohnehin erst kürzlich bis ins Jahr 2010 verlängert wurde (
Microsoft verlängert Lebensdauer von Windows XP). "
Vista ist fordernder und benötigt mehr Platz als
XP und das wird auch immer so bleiben. Wir müssen nur dafür sorgen, dass es nicht noch größer wird."
Zu
Windows 7, Windows Vista und Windows 8 finden Sie News, Tests und Downloads auf der Windows-Produktseite von PC Games Hardware Online. Ebenfalls spannend ist der
Windows 7-Sammelthread auf PCGH Extreme sowie alle wichtigen
Treiber für Windows 7.