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...1998: Wer sich einen i386DX nicht leisten konnte, griff zum i386SX - der war langsamer, aber eben auch billiger. Die günstigere Alternative zum i486DX hieß ebenfalls SX, sie kam ohne Coprozessor aus. Doch anders sah es mit dem 586 alias Pentium aus: Zu ihm gab's keine hausinterne Discount-Alternative - eine Lücke, die AMD und Cyrix nur allzu gern füllten. Diesen Fehler begang Intel aber nicht noch einmal, der Pentium II sollte wieder einen eigenen Low-Cost-Bruder erhalten. Den bekommt er am 15. April 1998: An diesem Tag erscheint der
Covington, besser bekannt unter seinem Verkaufsnamen
Celeron. Der Prozessor läuft mit 266 bis 300 MHz und sitzt im Slot 1 des großen Bruders, seine Performance allerdings hat mit diesem wenig gemein: Der Celeron muss vollständig auf einen L2-Cache verzichten und arbeitet daher in den meisten Anwendungen und Spielen viel zu langsam, oft sogar langsamer als ein Pentium 1. Diesen schlechten Ruf legt der Celeron aber bald ab: Der Covington-Nachfolger Mendocino erhält wieder einen L2-Cache, der zudem höher getaktet ist als beim Pentium II - sodass der zweite Celeron nun sogar oft schneller ist als ein teurer PII bei gleichem Takt. Ein weiterer Fehler, den Intel bei späteren Versionen vermeidet; zehn Jahre später leistet der Celeron genau das, was man für seinen Preis erwartet.
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