PCGH Folding@Home: Die Top 150 sind geschafft. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Das
PCGH-Team war schnell mit ersten Informationen bei der Hand und konnte die erfreuliche Nachricht bereits gestern abend im
PCGH-Extreme-Forum erfahren.
Der
neue GPU2 genannte Client unterstützt sämtliche
DX10-Radeon-Karten ab der
HD2400 und kann, ähnlich der Version für die Playstation 3, bereits fortgeschrittene Aufgaben im Vergleich zum ersten
GPU-Client für
DX9-Karten übernehmen. Ältere Radeon-Karten werden vom neuen Client nicht mehr unterstützt. Sie sollten nach Möglichkeit einen aktuellen Catalyst-Treiber installieren (unterstützt wird Catalyst 8.1 und neuer, empfohlen
Catalyst 8.3) und eine Windows-Version mit aktuellem Service-Pack verwenden - ob XP oder Vista, 32 oder 64 Bit ist egal. Stanford rechnet mit einem deutlich Sprung in der
Folding-Rechenleistung durch diesen Client.
Unter Vista hatten wir noch mit kleineren Problemen bei den benötigten DLLs zu kämpfen. In unserer Bildergalerie beschreiben wir für Sie, wie Sie diese umgehen können - alternativ finden Sie die Vorgehensweise auch in der
englishen FAQ der Stanford University.
Vorteilhaft für die Arbeitsleistung ist eine schnelle Anbindung an CPU und Arbeitsspeicher. So ist PCI-Express 2.0 etwas schneller als Version 1.0/1.1 des Standards und diese wiederum deutlich vor der AGP-Anbindung. Vorteilhaft ist auch eine flotte CPU, die die GPU mit aufbereiteten Daten beliefern muss. In unserem Testaufbau mit C2D (3,2 GHz), PCI-Express 2.0-Anbindung
Die ersten 10 Prozent einer Workunit aus Project 2799 (Run 1, Clone 248, Gen 0) absolvierte eine HD3850 in nur 8:50 Minuten - das entspricht laut FahMon einer Leistung von rund 1.600 Punkten am Tag (etwa soviel wie ein C2D mit 2,9 GHz mit dem SMP-Client erreicht). Ein Kern der CPU wurde dabei laut Windows-Taskmanager komplett ausgelastet, die GPU-Last lag laut Rivatuner bei durchschnittlich 92 Prozent, der Lüfter drehte dabei mit 37 Prozent und hielt die GPU auf a. 87 Grad Celsius.
Über Folding@Home Folding@Home ist ein Projekt der Stanford Universität, bei dem die Rechenleistung von Privat-PCs dazu verwendet wird, komplexe wissenschaftliche, medizinische Berechnungen anzustellen, die selbst auf den Hochleistungsrechnern der Universität zu viel Zeit beansprucht hätten.
Weitere Informationen gibt es in unserem Forum unter Links zum Thema. Auch interessierte Leser, die kein Mitglied in unserer Community sind, sind herzlich eingeladen, sich am PCGH-Folding@Home-Team zu beteiligen.
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