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...1989: Laptops sind dieser Tage meist klobige Rechner, die nur mit viel gutem Willen als portabel bezeichnet werden können. Ganz anders jenes Gerät, das an diesem 11. April auf der Comdex vorgestellt wird: der
Portfolio, der mit der Größe einer VHS-Videokassette und einem Gewicht von 500 Gramm eher einem späteren PDA als einem vollwertigen Computer gleicht. Doch darin steckt ein echter 16-Bit-PC mit vollwertiger Tastatur, der mit MS-DOS 2.11 läuft und somit weitgehend kompatibel zum IBM-PC ist - ein Novum in dieser Größenklasse. Vor allem wurde solch ein Gerät kaum von jenem Hersteller erwartet, der eigentlich für Spielekonsolen und Heimrechner bekannt ist:
Atari. Der Portfolio verwendet ein monochromes LC-Display und eine mit 4,92 MHz laufende Intel-80C88-CPU sowie 128 KiByte RAM, der Festspeicher ist ganze 256 KiByte groß - wer mehr Platz braucht, muss Speicherkarten verwenden, denn ein Diskettenlaufwerk fehlt. Dafür kostet das Gerät auch nur 400 US-Dollar, und dank der sparsamen Hardware hält der Portfolio mit einem Satz AA-Batterien mehrere Wochen lang durch. In dieser Hinsicht ist er seinen moderneren Nachfahren überlegen - auch jenem Kleinstrechner, der fast 20 Jahre später die Idee des billigen Mini-Notebooks zum Erfolg führt: dem
Eee-PC von Asus.
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