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...1989: Kein "Core", kein "Pentium": Der neue Prozessor, den Intel an diesem 10. April auf der Comdex in Chicago präsentiert, trägt keinen Namen - nur eine Nummer:
486, genauer:
i486DX. Er folgt dem i386 und ist diesem technisch weit überlegen: 8 KiByte L1-Cache direkt im Chip, eine integrierte Gleitkomma-Einheit (FPU) und weitere Verbesserungen sorgen für eine Verdopplung der Pro-MHz-Performance gegenüber dem Vorgänger. Intels neuer High-End-Prozessor besteht aus 1,2 Millionen Transistoren und läuft mit 5 Volt Kernspannung, damit erreicht er zunächst 25 MHz. Trotz anfangs sehr hoher Preise wird der i486 zum Erfolg, schon bald beginnen Konkurrenten wie Cyrix oder AMD den Prozessor nachzubauen. Dennoch: Einen 586 wird es nicht geben - der Nachfolger erhält nämlich erstmals einen richtigen Namen: Pentium.
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