Geforce 9800 GX2 im SLI-Test [Quelle: siehe Bildergalerie]
Das bisherige Topmodell von
Nvidia, die
Geforce 8800 Ultra, wurde im Mai 2007 veröffentlicht. Zehn Monate später kommt nun mit der
9800 GX2 eine Karte auf den Markt, welche die Nachfolge der 8800 Ultra antreten soll. Nvidia betitelt die 9800 GX2 zwar als Einzelkarte, genau genommen handelt es sich aber um einen SLI-Verbund aus zwei Platinen, die sich einen Kühler teilen und in einen einzelnen PCI-Express-x16-Steckplatz passen.
Wir haben nun
zwei 9800 GX2 zu einem SLI-Verbund kombiniert - diese Variante entspricht AMDs Crossfire-X mit
zwei HD3870 X2. Was die Karte einzelnd leistet erfahren Sie in unserem
Review der 9800 GX2, welches in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde. Da sich im SLI-Verbund nichts an den technischen Daten der 9800 GX2 ändert sei an dieser Stelle auf den entsprechenden Abschnitt in unserem Review verwiesen:
Technikcheck - 9800 GX2.
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Testsystem und Konfiguration Als Testsystem nutzen wir aktuelle Komponenten, um die 9800 GX2 im SLI-Verbund sowie die anderen Grafikkarten nicht unnötig auszubremsen. Das Testsystem ist wie folgt bestückt:
CPU:
Intel Core 2 Extreme QX6850 @ 3.200 MHz (400x8)
Board:
EVGA Nforce 790i SLI Ultra (Nvidia 790i SLI Ultra-Chipsatz)
RAM: 2x 1.024 MiByte DDR3-1800, 8-8-8-24 (Crucial)
OS:
Vista 32 Bit PSU:
Enermax 575 Watt
Treiber:
• Forceware 174.53 (HQ) alle Geforce-Karten
• Catalyst 8.3 alle Radeon-Karten
VGA:
•
Geforce 9800 GX2 SLI, 2x512 MiB GDDR3, 602/1.512/1.000 MHz • Geforce 9600 GT, 512 MiB GDDR3, 650/1.625/900 MHz
• Geforce 8800 Ultra, 768 MiB GDDR3, 612/1.512/1.080 MHz
• Geforce 8800 GTX, 768 MiB GDDR3, 575/1.350/900 MHz
• Geforce 8800 GT, 512 MiB GDDR3, 602/1.512/900 MHz
• HD 3870 X2, 2x512 MiB GDDR3, 825/901 MHz
Wie immer nutzen wir die High-Quality-Settings im Nvidia-Treiber für alle Geforce-Karten. Bei AMDs Radeon-Modellen belassen wir die Einstellung für Catalyst-A.I. auf Standard, da ansonsten die Bugfixes und anwendungsspezifischen Optimierungen nicht mehr wirksam wären.
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Benchmarkanalyse Geforce 9800 GX2 SLI im 3D Mark 06 Dem Wunsch vieler Leser entsprechend, haben wir nun auch den 3DMark06 mit in unser Testfeld aufgenommen. Dem hohen Einfluss der CPU-Punktzahl auf das Gesamtergebnis geschuldet, haben wir nicht nur einen Standard-Durchlauf sondern auch "runs" mit 4x FSAA, 8x FSAA und 16x AF (beides in den 3D-Mark-Optionen aktiviert) gemacht sowie je einen Lauf mit genannten Settings in den Auflösungen 1.680x1.50 und 1.920x1.200 Pixeln.
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Benchmarkanalyse Geforce 9800 GX2 SLI in Crysis Die Crysis-Vollversion darf für leistungsstarke DX10-Karten natürlich nicht fehlen. Wir haben uns für einen detaillierten Vergleich der Leistung in den einzelnen Settings in Direct X 10. Im Gegensatz zu früheren Tests finden die PCGH-Benchmarks nun im sehr anspruchsvollen Level Paradise Lost statt (map ice). Diese fordert mittels des Snow-Shaders allen Grafikkarten das Äußerste ab. Für optimale Ergebnisse haben wir den Dschungel-Shooter auf Version 1.2 gepatcht.
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Benchmarkanalyse Geforce 9800 GX2 SLI in Call of Duty 4: Modern Warfare Neu in unserem Benchmarkparcours ist der beliebte Shooter Call of Duty 4 Modern Warfare. Dieser konnte bereits auf der diesjährigen E3-Messe den "Best Graphics"-Award absahnen und damit sogar Crysis hinter sich lassen. Auch in Punkto Verkäufen läuft es für Call of Duty 4 besser und das, obwohl die Grafikpracht nur mithilfe von DX9-Effekten erreicht wird.
Wir testen die Anfangssequenz der Mission "Im Sumpf" aus dem ersten Akt des Spiels. Inmitten vieler Kameraden spurten wir auf ein versperrtes Straßenende zu und werden dabei vom Feind unter heftiges Feuer genommen. Die entstehenden Effekte stressen vorwiegend die Grafikkarte.
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Benchmarkanalyse Geforce 9800 GX2 SLI in Unreal Tournament 3 Wie in der Demo, messen wir auch in der Vollversion von Unreal Tournament 3 mangels Speicherpunkten und reproduzierbarer Botmatches eine 60-sekündige Flyby-Sequenz auf dem Level CTF Suspense. In dieser anspruchsvollen Map werden die niedrigsten Fps-Raten innerhalb der von uns gemessenen UT3-Maps erreicht. Über die Ini-Datei erzwingen wir 16x anisotrope Filterung, Kantenglättung konnten wir mit einem speziellen Beta-Treiber bei den Radeon-Karten nun erstmalig aktivieren.
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Benchmarkanalyse Geforce 9800 GX2 SLI in World in Conflict Für unseren World-in-Conflict-Benchmark verwenden wir die integrierte Benchmark-Funktion des Spiels. Diese zeigt eine extrem fordernde Sequenz mit schnellen Kameraschwenks, einer Vielzahl von Einheiten und heißer Schlachtfeld-Action. Auch diese Sequenz dürfte eher zu den anspruchsvolleren Szenen im Spiel zählen, sodass die Werte hier repräsentativ ausfallen. Wir aktivieren die maximalen in-Game-Details mit folgenden Ausnahmen: Transparenz-Kantenglättung und Wolkenschatten. Leider sind die Ergebnisse des Benchmarks oft nicht reproduzierbar. Zudem scheint der Prozessor zu limitieren, was erklären dürfte, warum sich die Werte auch in höheren Auflösungen kaum ändern.
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Fazit: Geforce 9800 GX2 SLI - das bringt Quad-SLI Quad-SLI konnte uns im Test nicht wirklich überzeugen. Der Leistungszuwachs - sofern überhaupt vorhanden - ist sehr gering. Quad-SLI ist in einigen unserer Benchmarks sogar langsamer als eine einzelne 9800 GX2, was entweder an schlechten Treibern oder der erhöhten CPU-Belastung durch vier GPUs liegt. Wie auch schon beim Test der 9800 GX2 benötigt Quad-SLI in Form von zwei 9800-GX2-Karten Auflösungen jenseits von 1.680 x 1.050, um eine höhere Leistung als die Einzelkarte zu erreichen. In 1.920 x 1.200 mit 8xAA und 16XAF macht sich zudem der kleine Videospeicher negativ bemerkbar, wodurch das 9800-GX2-SLI-Gespann spürbar an Leistung verliert. Eine Empfehlung für Quad-SLI können wir deshalb nicht aussprechen. Mit vier GPUs steigt außerdem die Anfälligkeit für Mikroruckler, die den Spielspaß weiter trüben. Zwei 9800 GX2 schlagen mit etwa 1.000 Euro zu Buche, bleibt abzuwarten wie schnell die 9800 GTX sein wird. Das Preis-/Leistungsverhältnis eines 9800-GTX-SLI-Systems dürfte wahrscheinlich bei weitem besser sein.
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