Intel Diamondville: Bei einer Abnahme von 1.000 Stück sollen die Notebook-CPUs bereits ab 29 US-Dollar zu haben sein (Bild: Intel) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Demnach werden die, für das Nettop getaufte Marktsegment, CPUs mit vier bis acht Watt eine etwas höhere TDP besitzen als ihre Notebook-Derivate. Dafür sollen die Preise bei gleicher Leistung geringer ausfallen, Top-Modelle sollen über einen zweiten Kern verfügen. Der preiswerteste
Diamondville-Abkömmling wird mit der Modellnummer
230 bezeichnet, taktet mit 1,6 Gigahertz und soll im zweiten Quartal dieses Jahres für
29 US-Dollar, bei einer Abnahme von 1.000 Stück, zu haben sein.
Als Chipsatz kommt nicht etwa der Poulsbo, welcher
Intels Silverthorne zur Seite steht, zum Einsatz, stattdessen wird auf den 945GC gesetzt. Letzterem stehen eine integrierte DirectX-9-fähige Grafikeinheit sowie die ICH7-Southbridge zur Seite. Neben PC2-6400-Speicher, PATA- und Serial-ATA-Laufwerken werden auch bis zu acht USB-Anschlüsse unterstützt. Höher getaktete
Diamondville-Prozessoren und Zweikerner werden im dritten Quartal erwartet.
Wer jetzt anhand der vielen Meldung den Durchblick verloren hat braucht nicht zu verzagen, hier eine kurze Übersicht der bisher bekannten Informationen:
Intels
Atom-Prozessoren und die entsprechende
Centrino-Atom-Plattform werden in UMPCs und MIDs zum Einsatz kommen und tragen den Codenamen Silverthorne. Die
Diamondville-Prozessoren sollen, bis auf den Pin-Sockel, identisch zu diesen sein. Letztere sollen vor allem Notebooks des Low-Cost-Segments Leben einhauchen. So sollen zum Beispiel Asus nächster Eee-PC (
Asus spricht über weitere Entwicklung des Eee-PC) und MSIs Wind (
MSI Wind soll Asus Eee-PC angreifen) mit einem
Atom-Herz ausgestattet werden.
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