Untersee-Verkabelung des Internets (Bild Telegeography) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Gerhard Fettweis, Professor an der TU Dresden, schaute dem Internet auf die Finger und ermittelte, dass der Energieverbrauch exponentiell steigt. Seinen Angaben zufolge verbrauchen die Serverfarmen, die das Internet am Leben erhalten, zurzeit 180 Milliarden Kilowattstunden - etwa ein Prozent des gesamten globalen Bedarfs.
Jährlich seien Steigerungsraten bei den Knotenpunkten um 16 bis 23 Prozent festzustellen. In 23 Jahren, so seine Prognose, wird das Internet so viel Strom benötigen, wie heute die gesamte Weltbevölkerung.
Wenn man die Rechnung ein wenig weiter treibt, so Fettweis, kommt man bei Einschluss der Infrastruktur (Modems, Telefone, etc.) bereits auf drei Prozent des globalen Bedarfs. Unter der Voraussetzung, dass das Internet auf der ganzen Welt in gleichem Maße verbreitet ist, wie in den Industrieländern, so würden bereits 40 Prozent des globalen Bedarfs anfallen.
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