PCGH Exklusiv: World of Warcraft im spieleigenen Leistungsvergleich

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Seit drei Jahren entwickelt Blizzard den Kassenschlager WoW weiter. Aktuelle Versionen versprechen erstmals Dualcore-Support und einen spieleigenen Benchmark. Wir machen den Leistungstest mit Radeon, Geforce und Chrome.

World of Warcraft (Bild: PCGH) Quelle: PCGH World of Warcraft (Bild: PCGH) World of Warcraft bietet seit jeher einen entscheidenen Vorteil: Es ist auf beinahe jeder Hardware lauffähig und dabei sehr performant. Mit niedrigen Details vermögen sogar Voodoo 3, Riva TNT und Rage 128 mehr oder minder spielbare Szenen auf den Schirm zu bringen. Jahre nach Erscheinen will Blizzard dies noch verbessern und erwähnt erstmals explizit Optimierungen auf mehr als einen CPU-Kern. Doch was ist dran?

Der Taskmanager: WoW weiß beide Kerne auszulasten. (Bild: PCGH) Quelle: PCGH Der Taskmanager: WoW weiß beide Kerne auszulasten. (Bild: PCGH)

Wir testen den Kernspaltungswillen der Engine mittels Deaktivierung eines Cores per MS-Config. Zum Einsatz kommt dabei ein Core 2 Duo (Allendale, 2 MiByte L2-Cache) auf einem P965-Unterbau in Kombination mit einer Geforce 8800 Ultra. Letztere sorgt dafür, dass keine Grafiklimitierung vorherrscht. Zusätzlich testen wir die Performance einer Radeon HD3870, einer Chrome S25, S27 und zweien im Multichrome.

Neu: der integrierte Benchmark
World of Warcraft im Multicore-Test. Resultat: bis zu 35 Prozent mehr Leistung. (Bild: PCGH) Quelle: PCGH World of Warcraft im Multicore-Test. Resultat: bis zu 35 Prozent mehr Leistung. (Bild: PCGH) Fraps ist zum Benchmarken von WoW nicht mehr von Nöten. Seit den letzten Patches verfügt das Spiel über eine interne Benchfunktion, die sich über "/zeittest" respektive "/timetest" im Chatfenster aktivieren lässt. Direkt nach der Eingabe wird ein Framecounter eingeblendet. Der wahre Test startet aber erst, wenn sich der Spieler zu einem Greifenmeister aufmacht und einen Flug wagt. Kaum in der Luft, wird das Wetter abgeschaltet, die Tageszeit auf Mittag gesetzt und alle Spieler ausgeblendet. Damit ist gewährleistet, dass das sonst so dynamische Spiel reproduzierbare Bedingungen aufweist - essenziell für aussagekräftige Benchmarks. Nach der Landung listet das Spiel Average-, Maximum- und die wichtigen Minimum-Fps. Unser Testflug ist der Weg aus Ironforge, raus über die verschneiten Berge, nach Loch Modan.

Ergebnisse
World of Warcraft in 1.680x1.050 ohne FSAA/AF (Bild: PCGH) Quelle: PCGH World of Warcraft in 1.680x1.050 ohne FSAA/AF (Bild: PCGH) Mit 2,3 Gigahertz sorgt der zweite Core für bis zu 35 Prozent mehr Leistung im Vergleich mit dem simulierten Einkerner. Auf 3,4 GHz übertaktet, schrumpft die Differenz zwischen einem und zwei Kernen auf rund 20 Prozent. Der Taskmanager (siehe Bilder) bestätigt, dass beide Kerne zu mindestens 50 Prozent ausgelastet werden. Ebenfalls klar ersichtlich: Ein Dualcore mit 2,5 GHz kann es mit dem 3,4 GHz schnellen Singlecore aufnehmen. In Instanzen mit unzähligen Gegnern und Spielern ist der Gewinn durch einen weiteren Kern vermutlich noch höher.

Der Grafikkartentest in 1.680x1.050 Pixeln offenbart, dass die Geforce 8 abermals von ihrer großen Füllrate profitiert. Da WoW kaum Pixel-Shading auffährt, ist Texturierungsleistung von elementarer Wichtigkeit. Die Chromes liegen ihrem Alter und Preis entsprechend weit abgeschlagen dahinter, Multichrome zeigt aber eine ansehnliche Skalierung von fast 50 Prozent.

World of Warcraft in 1.680x1.050 mit 4x TSSAA/AAA und 16:1 AF (Bild: PCGH) Quelle: PCGH World of Warcraft in 1.680x1.050 mit 4x TSSAA/AAA und 16:1 AF (Bild: PCGH)
World of Warcraft (Bild: PCGH) Quelle: PCGH World of Warcraft (Bild: PCGH)

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