Radeon HD3870 X2: Mit geballter Power zurück an die Spitze? (Bild: PCGH) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nach einigem hin und her - kurzzeitig war der Vorstellungstermin auf den 23. Januar vorverlegt und dann kurzfristig wieder auf heute, den ursprünglich geplanten Termin, zurückgeschoben worden - stellt
AMD sein neues Flaggschiff, die
Radeon HD3870 X2 vor. Auf dieser werden, wie der Name andeutet, zwei
HD3870-
GPUs gekoppelt und im
CrossfireX-Betrieb nutzbar gemacht. Das funktioniert auch mit Mainboards, welche
Crossfire nicht offiziell unterstützten. Dank energieeffizientem
RV670-Chip, welcher im
55-Nanometer-Prozess bei TSMC hergestellt wird, gelingt AMD das Kunststück, dieses Mal zwei Top-GPUs auf einem Board zu koppeln.
Update:
Mittlerweile haben wir unseren Nachtest mit dem von AMD sehr kurzfristig bereitgestellten, aktualisierten Treiber online gebracht. Wie die Radeon HD3870 X2 sich mit der frischen Beta-Version des Catalyst vom 23. Januar schlägt, erfahren Sie im PCGH-Artikel Radeon HD 3870 X2: Nachtest mit neuen Treibern.
Ganz neu ist das Konzept selbst nämlich nicht: AMDs Board-Partner wie
Sapphire,
Powercolor oder
Gecube hatten bereits Gelegenheit, Single-Board-Crossfire beispielsweise anhand der X1950 Pro und HD 2600 XT zu testen. Mit der
Radeon HD3870 X2 will
AMD aber nach der Performance-Krone greifen - unser Test klärt, ob das gelingt.
Lesen Sie auf Seite 2: Die Radeon HD 3870 X2 im PC Games Hardware Technik-Check Inhalt: •
Einleitung: Endlich ein GF8800-Ultra-Killer von AMD? •
Technik: Die Radeon HD 3870 X2 im PC Games Hardware Technik-Check •
Technik: Kühlung und Leistungsaufnahme •
Testsystem und Setup •
Benchmarks: 3D Mark 06 •
Benchmarks: Crysis (DX9 & DX10) •
Benchmarks: Call of Duty 4 Modern Warfare (DX9) •
Benchmarks: Unreal Tournament 3 (DX9) •
Benchmarks: NFS Pro Street (DX9) •
Benchmarks: Bioshock (DX9 & DX10) •
Benchmarks: World in Conflict (DX9 & DX10) •
Benchmarks: Call of Juarez (DX9 & DX10) •
Synthetische Benchmarks: PT Boats (DX10) •
Fazit Die Radeon HD3870 X2 im PC-Games-Hardware-Technik-Check Die imposant geratene Karte beherbert neben zwei RV670-GPUs wie sie schon auf den anderen Karten der HD3800-Reihe eingesetzt werden noch einen PEX8547-Brückenchip von PLX-Technologies über den die beiden GPUs intern miteinander kommunizieren. Über die interna dieses Chips haben wir bereits in
PCGH-Test: Radeon HD3870 und HD3850 gegen GF8800 GT berichtet, daher ersparen wir uns an dieser Stelle die Hinweise auf 320 Unified-Shader-ALUs zusammengefasst in 64 Vec5-Einheiten, ein 256 Bit breites Speicherinterface, Powerplay, vollständige Unterstützung für Direct X 10.1 oder ein PCI-Express-2.0-Interface, worüber die HD 3870 X2 verfügt. Theoretisch hat die Karte also durchaus das Zeug, die seit mehr als einem Jahr am Performance-Platz an der Sonne sitzende Geforce-8-Reihe zu verdrängen, auch wenn die simple Addition der einzelnen Einheiten als Maßstab der zu erwartenden Leistung bei einer Dual-GPU-Karte noch weniger Gültigkeit hat, als bei einer normalen Grafikkarte.
Hier die technischen Spezifikationen in Rohform:
* abhängig von der Speicherausstattung AMD gelang es, die Taktfrequenzen der HD 3870 X2 gegenüber der Einzel-GPU-HD3870 zumindest bei den beiden GPUs noch einmal um rund 50 Megahertz anzuheben. Beide laufen damit auf 825 MHz. Der Videospeicher wurde allerdings etwas konservativer ausgelegt: Nur 900 Megahertz schneller GDDR3-RAM (und nicht GDDR4 wie auf der Einzelkarte) fand Verwendung, sollte aber keine größere Beeinträchtigung darstellen. Die Karte verfügt, wie schon die HD 2900 XT, über zwei zusätzliche Stromanschlüsse - einen sechs- und einen achtpoligen. Nötig zum reibungslosen Betrieb sind allerdings lediglich zwei Sechspin-Konnektoren - nur auf das Overdrive-Menü müssen Sie dann im Treiber verzichten.
Möglicherweise suboptimal ist dagegen die verwendete PCI-Express-Bridge auf dem Board der Karte. Damit der Betrieb auch auf Boards ohne Crossfire-Unterstützung gelingt, wird die Karte als ganzes über 16x-PCI-Express angebunden - auch Version 2.0 wird unterstützt (s. Screenshots). Zwischen den GPUs vermittelt allerdings der PLX-Technologies-Chip PEX8547, welcher ein Dreiport-x16-Switch ist, aber nur Version 1.1 des Standards unterstützt. Dafür soll er sich laut Datenblatt durch konfigurierbare Low-Latency-Modi auszeichnen, welcher für Crossfire wichtig sein könnte.
Der Treiber, den AMD uns für das Review ans Herz legte, ist eine Beta - Version 8.451.2. Mit ihm seien die besten Leistungen der Karte zu erwarten, so AMD. Daher verwenden wir diesen Treiber für das Review, obwohl auch der offizielle Catalyst 8.1 bereits eine Unterstützung für die Radeon HD3870 X2 bietet. Offiziell plant AMD, Crossfire-X-Unterstützung zur Kopplung zweier HD 3870 X2 Karten für Quad-GPU-Betrieb später nachzureichen. Auch ein Ausbau in Kombination mit einer einzelnen HD3870 (insgesamt Triple-GPU) soll möglich sein. Eine weitere kleine Überraschung ist der 16x-FSAA-Modus, welcher im Treiber für die HD3870 X2 anwählbar, aber noch nicht aktiviert ist.
Den kurzfristig am Donnerstag nachgeschobenen Catalyst 8.452.2 testen wir mit der HD3870 X2 nach, sobald es geht - die Abstürze in World in Conflict (DX9) hat der Treiber jedenfalls behoben, auch soll es laut AMD Verbesserungen bei der Crossfire-Skalierung in Crysis geben.
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Technik: Kühlung und Leistungsaufnahme •
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Benchmarks: Call of Juarez (DX9 & DX10) •
Synthetische Benchmarks: PT Boats (DX10) •
Fazit Kühlung und Lautstärke Mit 267 Millimetern ist die Karte etwas kürzer als es optisch den Anschein hat und liegt um Bruchteile eines Zentimeters hinter einer Geforce 8800 GTX oder Ultra. Der lange, wuchtig aussehende Kühler, der sich über beinahe die gesamte Karte erstreckt und von einem 70 Millimeter durchmessenden Radiallüfter durchblasen wird, belegt - wie im High-End-Bereich üblich, nebem dem PCI-Exrpess-Platz noch einen weiteren Slot. Die wie immer im schallarmen Raum erfolgte Sone-Geräuschmessung des 12-Watt-Gebläses zeitigt folgendes Resultat:
Der kurze Funktionstest beim Rechnerstart dient dem garantierten Anlaufen des Lüfters, diese Lautheit zeigt zwar, wozu der Propeller fähig ist, wird aber im Testbetrieb nicht mal annähernd erreicht. Ein defektes Exemplar, welches PG Games Hardware vorab erreichte, blies durchgehend mit dieser Lautstärke. Im 2D-Modus ist die Radeon HD 3870 X2 kaum aus den Rechnerinnereien herauszuhören, solange Sie kein Ultra-Silent-System besitzen. Unter Last beschleunigt unsere Testkarte den Lüfter sehr flott, bis dieser eine Lautheit von 1,7 Sone erreicht. Kurze Zeit später wird eine weitere Stufe bei 3,0 Sone erreicht, die aber im Testaufbau offenbar zuviel für die Kühlung der beiden GPUs war: Beinahe sofort regelt sich die Karte wieder auf 2,1 Sone herunter und schwankt langsam - abhängig von der GPU-Temperatur - zwischen diesem Wert und den leiseren 1,7 Sone hin- und her. Eine etwas gleichmäßigere Steuerung hätte uns besser gefallen, kann aber per BIOS bei den Serienkarten implementiert werden.
Die Temperaturentwicklung hält sich - unter anderem Dank der Lüftersteuerung und des kräftigen Gebläses - im Rahmen. Das Catalyst-Control-Center zeigt uns unter Last bis zu 80 Grad Celsius an - allerdings ist nicht klar, welche der beiden GPUs mit dieser Temperatur arbeitet. Die gängigen Tools zur Temperaturanzeige funktionierten im Test noch nicht mit der Karte. Ohne Last taktet sich die Karte weit auf 300 Megahertz herunter und erreicht bei langsam drehendem Lüfter nur 63 Grad Chiptemperatur.
Dank AMDs
Powerplay-Technologie soll sich die Leistungsaufnahme trotz Doppel-GPU knapp unterhalb der einer HD 2900 XT bewegen und im Idle-Modus nochmals deutlich niedriger ausfallen. Wir haben die vom Gesamt-PC aufgenommene Leistung im 2D-Modus und unter Last gemessen.
Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Fur-Rendering-Test nur eine GPU belastet und daher sowohl SLI- als auch Crossfire-Systeme (und in diesem Falle die HD 3870 X2) besser dastehen läßt, als es real der Fall ist. Daher haben wir in einem zweiten Anschlusstest auch den 3D Mark 06 in 1.920x1.200 mit 4x FSAA und 16:1 AF durchlaufen lassen - und zwar den Test, welcher durch multiple GPUs am besten skaliert: Canyon-Flight. Das Ergebnis finden Sie hier:
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Testsystem und Setup •
Benchmarks: 3D Mark 06 •
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Fazit Testsystem und Konfiguration Wie bereits im letzten Test der Geforce 8800 GTS/512 verwenden wir wieder ein etwas praxisnäheres System. Dieses ist wie folgt bestückt:
CPU: Intel Core 2 Duo E6750 @ 2666 MHz (333x8)
Board: Abit IX38 Quad-GT (Intel X38-Chipsatz)
RAM: Corsair XMS CM2X1024-6400C4PRo
OS: Vista 32 Bit
Driver:
• Forceware 169.06
• Catalyst 7.11 & Beta 8.452.1
VGA:
• HD3870 X2, 2x512 MiB GDDR3, 825/901 MHz
• HD3870 im Crossfire-Modus , 2x512 MiB GDDR4, 776/1.125 MHz
• HD3870, 512 MiB GDDR4, 776/1.125 MHz
• HD2900 XT, 512 MiByte GDDR3, 743/828 MHz
• HD2900 Pro, 1.024 MiB GDDR4, 601/918 MHz
• HD3850, 256 MiB GDDR3, 668/828 MHz
• HD2900 GT, 256 MiB GDDR3, 604/783 MHz
• X1950 XTX, 512 MiB GDDR4, 648/999 MHz
• X1950 Pro, 256 MiB GDDR3, 581/702 MHz
• Geforce 8800 Ultra, 768 MiB GDDR3, 612/1.512/1.080 MHz
• Geforce 8800 GTX, 768 MiB GDDR3, 575/1.350/900 MHz
• Geforce 8800 GTS/512, 512 MiB GDDR3, 650/1.625/972 MHz
• Geforce 8800 GTS/640, 640 MiB GDDR3, 513/1.188/792 MHz
• Geforce 8800 GT, 512 MiB GDDR3, 602/1.512/900 MHz
• Geforce 7950 GT, 512 MiB GDDR3, 550/700 MHz
Für den Test haben wir den Forceware-Treiber in der Version 169.06 und auf Seiten der Radeon den offiziellen WHQL-Catalyst 7.11 sowie den Beta-Catalyst 8.451.2 verwendet. Um die Leistung der HD 3870 X2 besser einschätzen zu können, haben wir auch die HD 2900 XT, die normale HD3870 sowie das Crossfire-Gespannn aus zweien dieser Karten damit vermessen.
Wie immer nutzen wir die High-Quality-Settings im Nvidia-Treiber für alle Geforce-Karten. Bei AMDs Radeon-Modellen belassen wir die Einstellung für Catalyst-A.I. auf Standard, da ansonsten die Bugfixes und anwendungsspezifischen Optimierungen nicht mehr wirksam wären.
Overclocking Der PCGH-OC-Godfather Oliver Pusse musste vorerst leider untätig bleiben, da die bekannten Tools die HD 3870 X2 noch nicht erkannten. Lediglich mithilfe der Overdrive-Funktion des Treiber konnte die HD 3870 X2 übertaktet werden. Dies funktionierte auch bis zum Anschlag bei 860 Megahertz, brachte aber keine Leistungssteigerung mit sich. Das Problem war schließlich lokalisiert: Der Treiber übertaktet nur eine GPU, die andere läuft weiterhin auf den normalen Frequenzen. Im Crossfire verliert sich der geringe Gewinn durch die aufwändigere Synchronisation der verschiedenen Takte.
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Fazit Benchmarkanalyse Radeon HD3870 X2 im 3D Mark 06 Dem Wunsch vieler Leser entsprechend, haben wir nun auch den 3D Mark 06 mit in unser Testfeld aufgenommen. Dem hohen Einfluss der CPU-Punktzahl auf das Gesamtergebnis geschuldet, haben wir nicht nur einen Standard-Durchlauf sondern auch einen "run" mit 4x FSAA und 16x AF (beides in den 3D-Mark-Optionen aktiviert) gemacht sowie je einen Lauf mit beiden Settings in 1.920x1.200 Pixeln. Die Ergebnisse inklusive sämtlicher Einzelwertungen haben wir in Form von vier Tabellen zusammengefasst. Das hat den Vorteil, dass Sie nicht nur den kaum aussagekräftigen Gesamtwert zu sehen bekommen, sondern bequem auch die einzelnen Sub-Punktzahlen vergleichen können.
Zunächst der Standard-Durchlauf in 1.280x1.024 Pixeln:
Dasselbe mit 4x FSAA und 16x AF:
1.920x1.200 Pixel, um das CPU-Limit etwas auszuklammern:
1.920x1.200 Pixel, 4x FSAA, 16:1 AF:
Im 3D-Mark-06 kann die Radeon sich also deutlich in Front setzen, sobald das CPU-Limit aus dem Weg geräumt ist. Besonders gut skaliert die Fps-Rate im HDR-Test Canyon-Flight, eher schlecht dagegen in Standard-Einstellungen die SM2-Tests. Interessant: Trotz höheren Chiptaktes sind die Ergebnisse eines normalen HD3870-Crossfire-Gespanns nur marginal langsamer.
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Fazit Benchmarkanalyse Radeon HD3870 X2 in Crysis Die Crysis-Vollversion darf für leistungsstarke DX10-Karten natürlich nicht fehlen. Wir haben uns für einen detaillierten Vergleich der Leistung in den einzelnen Settings zwischen Direct X 9 und Direct X 10 - samt der für das Spielgefühl wichtigen Minimum-Fps - entschieden. Im Gegensatz zu früheren Tests finden die PCGH-Benchmarks nun im sehr anspruchsvollen Level Paradise Lost statt (map ice). Diese fordert mittels des Snow-Shaders allen Grafikkarten das Äußerste ab. Für optimale Multi-GPU-Unterstützung der HD3870 X2 haben wir den Dschungel-Shooter auf Version 1.1 gepatcht.
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Benchmarks: Unreal Tournament 3 (DX9) •
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Benchmarks: World in Conflict (DX9 & DX10) •
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Fazit Benchmarkanalyse Radeon HD3870 X2 in Call of Duty 4 Neu in unserem Benchmarkparcours ist der beliebte Shooter Call of Duty 4 Modern Warfare. Dieser konnte bereits auf der diesjährigen E3-Messe den "Best Graphics"-Award absahnen und damit sogar Crysis hinter sich lassen. Auch in Punkto Verkäufen läuft es für Call of Duty 4 besser und das, obwohl die Grafikpracht nur mithilfe von DX9-Effekten erreicht wird.
Wir testen die Anfangssequenz der Mission "Im Sumpf" aus dem ersten Akt des Spiels. Inmitten vieler Kameraden spurten wir auf ein versperrtes Straßenende zu und werden dabei vom Feind unter heftiges Feuer genommen. Die entstehenden Effekte stressen vorwiegend die Grafikkarte.
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Fazit Benchmarkanalyse Radeon HD3870 X2 in Unreal Tournament 3 Wie in der Demo, messen wir auch in der Vollversion von Unreal Tournament 3 mangels Speicherpunkten und reproduzierbarer Botmatches eine 60-sekündige Flyby-Sequenz auf dem Level CTF Suspense. In dieser anspruchsvollen Map werden die niedrigsten Fps-Raten innerhalb der von uns gemessenen UT3-Maps erreicht. Über die Ini-Datei erzwingen wir 16x anisotrope Filterung, Kantenglättung bleibt zwecks Vergleichbarkeit mit den Radeon-Karten deaktiviert.
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Fazit Benchmarkanalyse Radeon HD3870 X2 in Need for Speed Pro Street Ebenfalls ein Neuzugang in unserem Benchmarkparcours ist die Vollversion von NFS Pro Street. Wie immer mit maximalen Details testen wir während eines Renntags auf dem Portland International Raceway die ersten 40 Sekunden eines Sektor-Shootouts. Das Rennspiel setzt zur Grafikdarstellung noch voll auf Direct 3D 9 und hat sich der optischen Umsetzung des Geschwindigkeitsrausches verschrieben.
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Fazit Benchmarkanalyse Radeon HD3870 X2 in Bioshock Hier messen wir per Fraps 25 Sekunden aus der Endsequenz des Spiels. Diese zählt zu den anspruchsvollsten Szenen während des Unterwasserabenteuers in Rapture: In der Regel erreichen Sie höhere Fps-Raten in den übrigen Szenen des Spiels, sodass ihre Grafikkarte mit dem Rest des Spiels zurechtkommen sollte, wenn sie hier gute Werte erreicht.
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Fazit Benchmarkanalyse Radeon HD3870 X2 in World in Conflict Für unseren World-in-Conflict-Benchmark verwenden wir die integrierte Benchmark-Funktion des Spiels. Diese zeigt eine extrem fordernde Sequenz mit schnellen Kameraschwenks, einer Vielzahl von Einheiten und heißer Schlachtfeld-Action. Auch diese Sequenz dürfte eher zu den anspruchsvolleren Szenen im Spiel zählen, sodass die Werte hier repräsentativ ausfallen. Wir aktivieren die maximalen in-Game-Details mit folgenden Ausnahmen: Transparenz-Kantenglättung und Wolkenschatten. Letzteres, um eine bessere Vergleichbarkeit zwischen DX9- und DX10-Modus herzustellen.
Die Abstürze im Direct-X-9-Modus sind mit dem neuen Treiber 8.452.2 möglicherweise verschwunden - ein Update folgt sobald wie möglich.
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Benchmarks: 3D Mark 06 •
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Fazit Benchmarkanalyse Radeon HD3870 X2 in Call of Juarez Call of Juarez hat erst kürzlich eine Erweiterung auf Direct X 10 spendiert bekommen. Diese haben wir installiert und sind anstelle des integrierten Benchmarks von einem Savegame in der Stadt Hope aus einen festgelegten Weg abgelaufen. Die Resultate haben wir mit Fraps festgehalten. Da Call of Juarez hierzu die Möglichkeit bietet, haben wir im Spiel die höchstmögliche Qualität mit HDR-Rendering, trilinear-anisotroper Filterung und vierfacher Kantenglättung aktiviert. Lediglich die Geforce 7950 GT unterstützt diesen Modus nicht und so bleibt Kantenglättung hier deaktiviert.
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Fazit Benchmarkanalyse Radeon HD3870 X2 in PT Boats PT Boats ist ein reiner DX10-Benchmark des kommenden Spiels der russischen Entwickler von Akella. Der Test zeichnet sich durch eine sehr hohe geometrische Komplexität aus da die Wasserdarstellung mithilfe von Geometrie animiert wurde. Die Wasseroberfläche hebt und senkt sich im Wellengang, einschlagende Granaten erzeugen ebenfalls neue Wellen. Der Benchmark nutzt besonders im High-Detail-Modus offenbar sehr viel Grafikspeicher, sodass selbst 512-MiByte-Karten hier schnell überfordert sind.
Zwei Karten können entweder ihren Videospeicher effizienter verwalten, besseren Nutzen aus der jeweils getrennten Versorgung mit PCI-Express-2.0 ziehen oder die HD3870 X2 leidet noch an einem Treiberproblem mit aktivierter Kantenglättung.
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Fazit Fazit Radeon HD3870 X2 Die Radeon HD 3870 X2 ist beeindruckend: Optisch imposant, enorme Rechenleistung von über einem Tera-FLOP/sek. und dabei noch relativ sparsam und erträglich leise. Zudem lassen sich an einer Karte auch, wie Partnerlösungen beweisen, bis zu vier Displays einsetzen und ein Upgrade zu 3- oder 4-Wege-Crossfire kann in Zukunft noch kommen.
In einigen Benchmarks, wie dem 3D Mark 06, NFS: Pro Street ohne Kantenglättung oder Bioshock und Call of Juarez (beide im DX9-Modus) setzt die HD3870 X2 dieses Potenzial auch in die Praxis um und positioniert sich als schnellste Single-Board-Grafikkarte für Hi-Res-Gamer. Leider hat AMDs Multi-GPU-Fokus aber auch negative Seiten: Speziell mit Kantenglättung sind der HD 3870 X2 allzu oft entweder Treiber, unbequeme Spiele-Renderingtechniken oder die nur 512 MiByte Videospeicher (pro GPU) im Wege. Für ein Produkt, welches den Anspruch hat, den so betitelten Enthusiast-Markt zu befriedigen, wo hohe Auflösungen auch jenseits der 1.920x1.200 und Kantenglättung zum guten Ton gehören, ist das aber (noch) zu wenig.
Mit der HD 3870 X2 erwerben ambitionierte Spieler zwar die absolut schnellste Einzelkarte der Welt, müssen sich aber darauf verlassen, dass die Titel, welche sie spielen wollen, gut mit Multi-GPU-Lösungen zurechtkommen und der Catalyst-Treiber darauf angepasst ist.
Inhalt: •
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Technik: Die Radeon HD 3870 X2 im PC Games Hardware Technik-Check •
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Benchmarks: Unreal Tournament 3 (DX9) •
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Benchmarks: Call of Juarez (DX9 & DX10) •
Synthetische Benchmarks: PT Boats (DX10) •
Fazit
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