Dank des Eee-PCs von Asus müssen Sie nicht mal mehr 300 Euro auf den Tisch legen. Für das Geld bekommen Sie ein vollwertiges Notebook, das nur 930 Gramm wiegt.
Asus Eee-PC (Bild: PCGH) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die eingesetzten Bauteile richten sich natürlich nicht an Spieler. Der Celeron M 353 läuft im Eee-PC mit 630 statt 900 MHz (FSB 70 MHz), damit will Asus die Abwärme verringern und gleichzeitig die Akkulaufzeit verbessern. Der Speicher besteht aus 512 MiByte RAM und einer 3,7 GiByte großen Festplatte (SSD). Je nach Einstellung werden bis 64 MiByte des Arbeitsspeichers für den Grafikchip Intel GMA 900 benötigt, der im Chipsatz 915 GML integriert ist. Das 7-Zoll-LCD löst mit 800x480 auf und ist mit 100 Candela pro Quadratmeter im Freien zu dunkel. Zudem besitzt das Notebook WLAN, USB (3x), Netzwerk, einen SD-Kartenslot sowie einen VGA-Ausgang.
Asus Eee-PC (Bild: PCGH) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Tastatur ist für das Zehnfingerschreiben etwas klein, man gewöhnt sich aber schnell daran. Das kleine Touchpad ist präzise. Mit 0,6 Sone ist der Eee-PC fast nicht hörbar, hinzu kommt, dass der Massenspeicher dank der Flash-Technik keine Geräusche erzeugt. Die kleine Festplatte liest immerhin mit 32 MByte/s. Der 38.480-mWh-Akku ermöglicht eine Laufzeit von 3:10 (Linux) beziehungsweise 2:45 Stunden (Windows XP). Allerdings ist die Ladezeit durch das winzige Netzteil mit fast 5 Stunden viel zu lang. In unseren Test hat der Eee-PC nur 14 bis 17 Watt verbraucht.
Das vorinstallierte Xandros Linux wurde von Asus auf den Eee-PC optimiert und bietet alle wichtigen Funktionen zum Arbeiten und Surfen per WLAN. Für den Test haben wir auch Windows XP installiert und auch dieses Betriebssystem kann dank der mitgelieferten Treiber problemlos genutzt werden. Selbst ältere Spiele wie Serious Sam laufen mit 30 Fps flüssig (siehe Video).
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