Far Cry (dt.) mit maximalen Details über das Spielmenü (Bild: PCGH) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Vorweg: Wenn Sie
Far Cry (dt.) optisch in
Crysis-Gefilde tweaken, dann steigen auch die Hardware-Anforderungen in vergleichbare Regionen. Achten Sie bei den unten abgebildeten Screenshots auf die Framerate rechts oben im Bild - nicht selten bricht sie deutlich mehr als 50 Prozent ein. Die Tests entstanden auf einem C2D QX6850 @ 3,2 GHz (400x8) und einer Geforce 8800 Ultra.
Grundvoraussetzungen Neben einem aktuellen Rechner sollten Sie ein auf Version 1.4 gepatchtes Spiel ihr Eigen nennen, um größeren Problemen aus dem Weg zu gehen. Das Update haben wir unten verlinkt.
Mit Minimalaufwand zu verbesserter Optik Wenn Sie nicht lange irgendwelche Dateien bearbeiten und lieber gleich mit getunter Optik spielen möchten, dann laden Sie entweder das unten verlinkte "Exclusive Content Update" (ECU), das einige Texturen und die Sichtweite verbessert, oder unsere RAR-Datei herunter. Deren Inhalt ist eine systemcfgoverride.cfg, die etwa das grafische Optimum für alle Außenlevels enthält, und die devmode.lua mit dem wichtigen Eintrag zum Deaktivieren des Level-of-Detail-Systems. Beide Dateien gehören in das Hauptverzeichnis von
Far Cry (dt.). Starten Sie nun das Spiel, werden Sie von gesteigerter Sichtweite, besseren Schatten und einer sich im Wasser spiegelnden Sonne begrüßt. Das ECU lässt sich natürlich mit den beschriebenen Tweaks kombinieren.
Ganz abschalten lässt sich das Aufpoppen der Bäume jedoch nicht. Sie können gerne noch etwas mit den Dist_Ratio-Werten hantieren, bei unseren Tests kam es bei höheren Werten aber vereinzelt zu Grafikfehlern.
Der Developer-Modus
Far Cry (dt.) getweakt, ohne Landschafts-LOD und "Kalt"-Rendermodus (Bild: PCGH) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Sie wollen mehr? Dann ist es nötig, Ihrer Spielverknüpfung bei "Ziel" hinten ein "-devmode" (ohne Anführungszeichen) anzuhängen. Darüber gestartet, können Sie die Vorteile der oben erwähnten devmode.lua nutzen. Das ist einerseits die Quicksave-Funktion über F5 und andererseits die Möglichkeit, nach dem Laden eines Spielstandes per F6-Taste das Level-of-Detail (LOD) der Landschaft abzuschalten. Das Resultat: eine deutlich niedrigere Framerate, aber bis zum Horizont rundere Bergketten. Nach jedem Laden ist es nötig, wieder F6 zu drücken, da sich das LOD selbstständig reaktiviert.
Das Sahnehäubchen
Crysis im DX10-Modus [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nach ausführlichen Tests mit
Crysis fiel uns etwas auf: Im DX10-Modus liegt eine Art Schärfefilter über dem Bild, alles ist weniger bunt. Das Tolle daran ist, dass bereits
Far Cry (dt.) in den Grafikoptionen einen Rendermodus anbietet, der einen ähnlichen Effekt auf den Look hat. Wählen Sie dazu in den Grafikoptionen rechts unten "Kalt" aus. Nach einer kurzen Eingewöhnung finden Sie sicher Gefallen an der "verschärften" Optik.
Wenn Sie möchten, können Sie auch über den Befehl "r_HDRRendering = x" in der system.cfg ebendieses Rendering aktivieren. Das "x" steht dabei für eine Zahl zwischen 1 und 7 und bestimmt damit die Intensität. In der Praxis kommt es jedoch nach wie vor manchmal zu Problemen in Kombination mit FSAA.
Resultate Kombinieren Sie all diese Maßnahmen (ECU, Tweaks, Rendermodus), erstrahlt das über drei Jahre alte
Far Cry (dt.) in neuem Glanz und muss sich kaum vor neuen Spielen verstecken. Stimmen Sie sich doch auf diese Art auf die Optik und die Hardwareanforderungen von
Crysis ein. Wir haben die Resultate aller Tuning-Schritte in Bildform unter diesen Text gestellt. Beachten Sie vor allem den beeindruckenden Vorher-Nachher-Unterschied - und dann vergleichen Sie dies mit den
Crysis-Shots!