(Bild: prad.de) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Kollegen von prad.de haben sich ausführlich mit dem Thema Deinterlacing beschäftigt. Neben Grundlagenwissen bietet der Artikel Einblicke in wichtige Teilaspekte des Themas. Wir möchten dem interessierten Nutzer den Artikel wärmstens empfehlen. Hier ein kurzer Ausschnitt:
"Zunächst ein kurzer Abstecher in die gute alte Zeit. Die Situation ist hier im Prinzip ähnlich gelagert, wie im IT-Bereich. Historische Entwicklungen schlagen dabei bis in die heutige Zeit durch, um eine Abwärtskompatibilität zu gewährleisten. [...]
Im TV-Bereich liegt die Entwicklung noch etwas länger zurück, aber auch hier gab es das Bestreben, knappe Ressourcen einzusparen. Konkret ging es um die benötigte Bandbreite bei der Übertragung. Eine geringe Bildwiederholfrequenz stellte sich als Mittel zur Lösung heraus.
Um dennoch ein möglichst flimmerfreies Bild zu erreichen, wurde als Konsequenz nicht in Vollbildern (progressiv), sondern Halbbildern (interlaced) übertragen. Ein Vollbild ergibt sich hierbei aus zwei Halbbildern. Das Verfahren wird auch als Zeilensprung bezeichnet.
Ein Deinterlacing ist natürlich nur bei Zuspielung von Interlaced-Signalen notwendig. Wird mit progressiven Signalen gearbeitet, umgeht man den Deinterlacer des Bildschirms. Das übernimmt dann entweder der Zuspieler (z. B. DVD Player), oder das Bildmaterial liegt selbst schon in progressiver Form vor."
Den gesamten Artikel finden Sie bei den Kollegen von prad.de unter den Links zum Thema.
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