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Games World
      • Von BigBubby PCGH-Community-Veteran(in)
        So, dann wollen wir mal anfangen.

        Erst mal ein wenig Notation: X-Richtung ist Senkrecht zur Leinwand, Y-Richtung Parallel (einfach damit es leichter ist zu beschrieben).

        Ich gehe erst mal davon aus, dass wir Spielesound haben. Zu weiteren Änderungen bei Filmsound sage ich danach etwas:

        Szenario 1:
        Du bist alleine:
        Unabhängig davon wie der Raum aussieht, solange du die Lautsprecher in der Mindestentfernung aufstellen kannst und entweder mittig sitzt, oder die Lautsprecher entsprechend der Laufzeiten und Lautstärken einstellen, wirst du mit 4.0 die optimale Leistung bereits erreichen. in Z-Richtung wird die Sitzposition keinen großen Unterschied machen, wenn deine Lautsprecher keine zu kleinen Keulen haben, wobei dann auch 5.1 und 7.1 keinen Vorteil bringen würde. In X und Y Richtung bist du auf vermutlich einen halben Meter eingeschränkt (je nachdem welche Frequenzen für dich alle entscheidend sind und wo wir den Schwellwert für Signifikant andere Ergebnisse legen). Du wirst dich also auf deinem Sessel im Prinzip frei bewegen können. Hier bringt 5.1 und 7.1 keine Vorteile.

        Szenario 2:
        Du bist mit mehreren Leuten
        Der Raum bleibt weiterhin unabhängig, denn wenn du 4.0 schon nicht richtig aufstellen kannst, wirst du mit 5.1 nicht mehr erreichen und mit 7.1 auch nicht, da einfach 4.0 die selben Positionen einnimmt und damit die anderne genau so eingeschränkt wären in den Hauptrichtungen.

        2a:
        Der Unterschied nun ist, dass Personen die in Y-Richtung versetzt sitzen das Problem haben würden bei 4.0, dass die Sprecher bzw. normalerweise rein frontale Geräusche in ihre Richtung des Sitzversatzes verschoben zu hören wären. Hier hilft der Frontlautsprecher, denn dieser gibt eine Art zentrale Position, womit die Verschiebung des Frontaltones nur noch halb so weit wahrgenommen wird wie bei einem 4.0 System. Der Sweetspot wird damit in Y-Richtung um ca. einen Sitzplatz in beide Richtungen erweitert.

        2b:
        Personen sitzen in X-Richtung versetzt.
        Hier ist das erste mal, dass deine Sidespeaker einen Vorteil bringen. Denn hier entsteht der gleiche Effekt, wie beim Versatz in der Y-Richtung.
        Zum ersten bringt hier der Frontspeaker bei reiner X-Auslenkung keinen Vorteil, da man weiterhin in der selben Verhältnismäßigen Linie zum Lautsprecher sitzt.
        Bei dem Versatz in X-Richtung ist es nun aber wiederum so, dass Töne, die von der Seite kommen, welche in 2a keine Richtungseinbußen, sondern nur Einbußen beim Hören der Entfernung (durch andere Lautstärke) hatten, je nach Richtung näher zu den Lautsprechern Rücken zu denen man sitzt. Die Richtung wird also auch hier verschoben. Auch hier sorgt der seitliche Centerspeaker dafür, dass der Sweetspot um ca. einen Sitzplatz weiter verlegt wird.

        2c: bei gleichzeitigen Versatz der Sitzplätze in X und Y Richtung wird auch hier der zusätzliche Zentrale Speaker frontal und lateral für eine Erweiterung des Sweetspots sorgen.

        Fazit 2:
        Theoretisch lässt sich mit jedem Lautsprecher zwischen zwei Lautsprechern der Sweetspot in dieser Richtung um ca. einen weiteren Sitzplatz erhöhen. Für die Zentral sitzende Person, wird es aber keine Vorteile bringen, außer, dass er sehr viel mehr Geld und Technik bezahlen durfte. Wer in Computerspielen also optimales Richtungshören haben möchte, wird in der Situation sowieso meist alleine sein (wäre er mit mehreren Personen dort am Spielen, gäb es ja für jeder Person andere Richtungen gleichzeitig zu hören, oder wenn sie nur zuschauer sind, ist die perfekte Richtung nur für den Spieler selbst von höchster Wichtigkeit)

        Zusatz zu Filmen:
        Bei Filmen ist es meist so, dass die Stimmen alle auf den Speaker sitzen und kaum Richtungsinformationen von diesen vorhanden sind. Die Umgebungsgeräusche wiederum sitzen fast ausschließlich auf den anderen 4 Speakern.
        Somit wäre im Szenario 2a der Sweetspot fast über die gesamte Y-Richtung gegeben, da die Hauptinformationen sowieso immer nur von einem Speaker ausgegeben werden und das drumherum eher latent wahrgenommen wird (ist dann natürlich nicht so optimal, wie die Zentralen 3-5 sitzplätze aber annehmbar. In Szenen wie die Ladung in der Normandie bei Soldat James Ryan würde es stärker auffallen, als eher bei textlastigen Filmen). Da der Ton selten mit 8 Kanälen zur Verfügung gestellt wird, hat man hier allerdings keinen weiteren Vorteil als den bereits in 2b beschriebenen durch 7+.1 Speaker. Denn der Ton des mittleren Speaker wäre nur ein Interpolierter Ton des Frontal- und Backspeaker.
        Das ist auch ein Grund, weshalb man zu Hause einen besseren Surroundklang hinbekommt, als im Kino. Dort werden zwar sehr viel mehr Sidespeaker benutzt, um den Sweetspot weiter in X-Richtung zu verlängern, aber es sind zum einen nicht ausreichend viele und entgegen dem Centerspeaker haben sie keinen so großen Effekt. Man wird also nur wenige Plätze in einem Kino sehr guten Klang haben (Im Prinzip alle Reihen, wo man auf selber Höhe einen Centerspeaker hat (max. 1 Reihe davor oder dahinter) und dann im zentralen Bereich, vielleicht +/-3-5 Sitze.

        Nun zur Aufstellung zu Hause:
        Ca.90% der Haushalte haben das Sofa an der Wand stehen, weshalb hier eine Aufstellung egal ob von 5.1, 7.1 oder 4.0/1 keinen Unterschied macht. Keines kann ein nur annähernd ausreichendes Ergebnis erzielen. Hier ist das gute alte Stereo das Optimum.
        Bei den 10% die (vielleicht) überbleiben, wo die Couch 1-2 Meter von der Wand entfernt hingestellt werden kann, und damit 5.1 vernünftig aufgestellt werden kann, könnte auf 4.0 vernünftig aufgestellt werden. Hier wird aber auch 7.1 nichts bringen, da in der Regel die Leute in einer parallelen Linie zum Bildschirm sitzen und nicht in X-Richtung versetzt. Die wenigsten werden auch gleichzeitig ihren PC an das Gerät im Wohnzimmer angeschlossen haben.
        Die wenigen, die auch noch Sitzplätze in X-Richtung versetzt haben (wenn man jetzt mal von L-Sofa absieht), dürften allein dafür eine extra Räumlichkeit haben, da damit kaum noch Gemütlichkeit erzeugt werden kann und da bist du nicht mal bei einem Promille der Haushalte.
      • Von DaStash PCGH-Community-Veteran(in)
        Ich fass mal kurz die letzten Seiten zusammen. Prost, bla, keks, aber, nein, doch, egal.

        Irgendwie bin ich raus.

        MfG
      • Von Gast20141208
        Ok, dann reden wir weiterhin aneinander vorbei, was soll's.
      • Von Gabbyjay PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Nailgun
        Ist ja schön, dass von Spielern redest, während ich mich auf Entwickler beziehe, aber egal.
        Diese Unterscheidung macht ja nur dann Sinn wenn man dem weit verbreiteten Irrglauben unterliegt, dass die berühmten "Ultra"-Settings ein alleinstehendes Qualitätsmerkmal wären. Es gibt einfach zu viele Spieler, die behaupten "mit meiner Grafikkarte kann ich alles auf Ultra spielen" und damit meinen, sie hätten das maximal mögliche optische Potential des Games ausgeschöpft. Dabei macht diese Aussage ja nur im Zusammenhang mit weiteren Angaben wie verwendete Auflösung, Anti-Aliasing-Settings etc. Sinn. Es ist ja schön, dass der Spieler in 1080p vielleicht alles auf Ultra spielen kann und deshalb dann der Meinung ist, dass eine stärkere Grafikkarte sinnlos wäre, weil sie dann lediglich dreistellige FPS-Bereiche liefert und sonst keinen Mehrwert böte, und insofern durch schwächere Grafikkarten "ausgebremst" würden; die Frage ist aber, bei welchen Settings? Gilt das immer noch, wenn er mal 8xSGSSAA einschlaltet oder Downsampling oder auf 3 Monitoren spielt?
        Und genau dafür kaufen sich ja manche Leute ein Triple SLI-Setup, und sind froh dass es auch eine Lösung gibt, die bei solchen Settings nicht einbricht.
        Insofern kannst Du auch extrem Leistungsfähige Kombinationen immer ins Schwitzen bringen, und die Zeit bleibt nicht stehen.

        Zitat
        Ja und damit vergleichst du ein 720p-Game aus den 90ern mit einem aktuellen und das Game aus den 90ern schafft eine PS4 rein von der Leistung her auch in 4K, weil es ja nicht sonderlich viel zu berechnen gibt.
        Es wird ja auch nicht die Hardware verglichen bzw. behauptet, dass ein PC von 1995 so leistungsfähig wäre wie eine PS4 heute, das wäre ja ziemlich absurd fast 20 Jahre später.
        Es wird behauptet dass die Bildqualität bzw. die Auflösung sich auf der Konsole seit Jahren wenig bis gar nicht weiterentwickelt hat.

        Und wie lang sollen die nochmal aktuell bleiben, 6 bis 7 Jahre? Na Malzeit.

        Natürlich sehen die Spiele allgemein besser aus, aber ein sauberes, flimmer- und pixelfreies Bild ist auf Konsole nach wie vor Wunschdenken, genau wie 60fps in jedem Game.

        Zitat
        Eine hohe Auflösung alleine ist nicht alles bei einem Game.

        Ach wirklich.
      • Von Gast20141208
        Zitat von Gabbyjay
        Wer sich drei Titan in den Rechner baut, der spielt auch selten in 1080p, sondern hat ganz andere Anspruche und spielt in 4K, Stereo-3D oder im Mehrschirm-Betrieb inkl. Downsampling und mit SGSSAA. Da ist das beste gerade gut genug.
        Eine einzelne Titan kannst Du sowieso schon leicht an ihre Grenzen bringen.
        Ist ja schön, dass von Spielern redest, während ich mich auf Entwickler beziehe, aber egal.
        Zitat von Gabbyjay
        Ich vergleiche den Standard in Sachen Bildqualität bzw. die Auflösung, die am PC damals schon in diesen Regionen war
        Ja und damit vergleichst du ein 720p-Game aus den 90ern mit einem aktuellen und das Game aus den 90ern schafft eine PS4 rein von der Leistung her auch in 4K, weil es ja nicht sonderlich viel zu berechnen gibt.
        Eine hohe Auflösung alleine ist nicht alles bei einem Game.
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