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Games World
      • Von FrozenLayer Software-Overclocker(in)
        Hatte meinen Beitrag schon editiert: Der Satz nach deinem Zitat ist auch wichtig: "Dazu seien sie erst bei konkreten Anhaltspunkten für rechtswidrige Internetnutzung verpflichtet."
        Eine entsprechende Benachrichtigung IST ein konkreter Anhaltspunkt, laut Microsoft führen erst "wiederholte Verstöße" zu entsprechenden Sperren.
        Wo der zuletzt von mir verlinkte Fall nicht rechtsgültig ist, musst du mir zeigen. Dort mussten die Eltern vielleicht nicht für ihr Kind haften, weil sie es ausreichend belehrt haben, aber schlussendlich musste das Kind selbst zahlen (also trotzdem die Eltern) oder hast du ein Urteil, was diesen Fall konkret revidiert? (in deinem Beispiel war es ein anderer Fall)
        Außerdem müssen wir hier den Kreis weg vom Urheberrecht hin zu einem geschlossenen Service wie XBox-Live schließen. Es gibt allumfassende ToS, wie bei anderen Konsolen auch. Diese muss man durchlesen, ihnen zustimmen und, wenn man nicht alt genug ist, seine Eltern dazuholen. Da steht alles drin. Einfach nen Account anlegen, denen zustimmen und dann sein Kind alle Bestimmungen brechen lassen wohlwissend, dass ja niemand verantwortlich ist, ist einfach falsch. Und wenn durch Fehlhandlungen des Kindes der Multiplayer aller Spiele gestrichen wird, ist das eben so, daran ist MS, die den Schaden dadurch erlitten haben, garantiert nicht Schuld.

        Könnte man dann ja bei Sony auch ganz leicht machen: Kind anschaffen, Ps kaufen, in jedem Spiel online cheaten dass die Schwarte kracht und wenn man gesperrt wird den Zugang wieder einfordern unter dem Verweis, dass ja das eigene Kind gespielt hat und weder man selbst noch das Kind verantwortlich für den Schaden ist. (Bzw., um im Kontext deiner Beispiele zu bleiben: Das eigene Kind verbreitet antisemitische, rechtsradikale Inhalte oder ähnliche Aktionen.)
      • Von turbosnake Lötkolbengott/-göttin
        Das ist nicht rechtsgültig, da es vom BGH wieder gekippt wurde.
        Zitat
        Etern müssen nicht für Urheberrechtsverletzungen ihrer minderjährigen Kinder haften. Das gilt zumindest dann, wenn sie das Kind ausreichend über das Verbot einer Teilnahme an Internettauschbörsen belehrt haben. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag entschieden und damit die Schadensersatzklage von vier Musikunternehmen zurückgewiesen.
        und
        Zitat
        Eine Verpflichtung der Eltern, die Nutzung des Internets zu überwachen, den Computer des Kindes zu überprüfen oder den Zugang zum Internet teilweise zu sperren, besteht grundsätzlich nicht“
      • Von FrozenLayer Software-Overclocker(in)
        Dann lies mal weiter:
        "Das Oberlandesgericht Köln hatte noch entschieden, dass sich Eltern in solchen Fällen nicht auf Unkenntnis berufen können und zu wirksamen Kontrollen verpflichtet sind."
        Wirksame Kontrolle kann auch die Nutzung der Jugendschutzeinstellungen sein, muss aber die benannte Aufklärung durch Eltern UND regelmäßige Kontrollen umfassen (Stichwort "gefährlicher Gegenstand") nichts anderes habe ich gesagt, ihr wiederum habt sofort "24/7-Dauerüberwachung" daraus gemacht und damit weiterargumentiert. Nennt man auch Strohmann-Argument und ist sehr häufig in Foren anzutreffen.

        Edit: Das OLG-Zitat war ein Fail meinerseits, viel wichtiger ist Folgendes:
        "Dazu seien sie erst bei konkreten Anhaltspunkten für rechtswidrige Internetnutzung verpflichtet."
        Anhaltspunkte wären wohl eine Erklärung von MS zu dem temp. Ban, der an die E-Mail ging oder auf dem Bildschirm zu sehen ist. Aufzuklären ist das Kind dennoch, und wenn es aufgeklärt wurde, kann es auch in Haftung genommen werden (siehe diesen Link http://www.sueddeutsche.d...)
      • Von turbosnake Lötkolbengott/-göttin
      • Von FrozenLayer Software-Overclocker(in)
        "Internet-PC als "gefährlicher Gegenstand" - Eltern können für Urheberrechtsverletzungen ihrer minderjährigen Kinder haften. Belehrung und Überwachung notwendig."
        Landgericht Mnchen I Internet-PC als "gefhrlicher Gegenstand" - Eltern knnen fr Urheberrechtsverletzungen ihrer minderjhrigen Kinder haften. Belehrung und berwachung notwendig. MIR 2008, Dok. 190, Rz. 1 MEDIEN INTERNET und RECHT - Onlinepublikation z

        Ließe sich auch auf die Konsolen übertragen, da sie weitgehend gleiche Funktionalitäten erfüllen. Eltern müssen eben aufpassen, was ihre Kinder anstellen.
        "Ich kenn mich mit der Zauberkiste nicht aus" hilft da nicht, sondern Handbuch schnappen, Kind aufklären, Jugendschutz einstellen und ab und zu mal ein Auge darauf werfen.
        Wer sowas nicht kann, sollte, je nach Alter, die minderjährigen Kinder nicht diesen Gefahren aussetzen.
        Und sollte das Kind es dennoch schaffen, extremen Unfug zu bauen, sind die Eltern unter Umständen (wieder je nach Alter des Kindes) vielleicht nicht in der Haftung, dafür aber das Kind.
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