Xbox One: E3-Demos liefen auf PCs mit Windows 7 und Nvidia-GPUs
Auf der diesjährigen E3, welche vom 11. bis zum 13. Juni in Los Angeles stattfand, wurden verschiedene Xbox-One-Demos gezeigt. Wie sich jetzt herausgestellt hat, liefen diese aber nicht auf vorläufigen Versionen der Konsole selbst, sondern auf PCs von Hewlett Packard. Beim Betriebssystem kam Windows 7, bei der GPU eine Karte der GTX-700-Serie von Nvidia zum Einsatz.
Im Zentrum der diesjährigen E3 stand zweifelsohne die kommende Konsolen-Generation. Microsoft präsentierte auf der Messe verschiedene Demos, welche die Leistung und Möglichkeiten der Xbox One demonstrieren sollten. Wie sich jetzt herausgestellt hat, liefen die Demos aber offenbar nicht auf vorläufigen Versionen der neuen Microsoft-Konsole, sondern auf PCs. Das hat sich unter anderem durch einen Tweet von Julian Rignall von usgamer.net herausgestellt: "Ich habe gerade ein Xbox-One-Spiel mit einem Xbox-One-Controller gespielt, welches abstürzte...daraufhin sah ich einen Windows-7-Desktop von Hewlett Packard. Zauberei!"
Neben Windows 7 soll Microsoft bei den PCs auch auf GPUs der GTX-700-Serie von Nvidia zurückgegriffen haben. Das ist insofern verwunderlich, da sowohl die Xbox One als auch die PS4 auf AMD-Hardware basieren werden. Wird Microsoft bei der eigentlichen Konsole also auf APUs von AMD setzen, vertraute man bei den Demos für die Konsole auf Nvidia-Hardware. Alles Weitere zur Xbox One halten wir auf unserer Themenseite für Sie bereit.
Hintergrund zu Xbox One
Am 21. Mai 2013 hat Microsoft die Xbox One enthüllt - eine neue Generation von Konsole, deren Fokus die Redmonder auf Unterhaltung ausrichten. Die Xbox One bietet neben Spielen zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten im Bereich Video, Musik und Webanwendungen. So soll sie das eine wichtige System im Wohnzimmer werden. Im Vordergrund der Entwicklung steht zudem Kinect, die Sprach- und Gestensteuerung, die deutlich aufgebohrt wurde. Die Xbox One kommt 2013 weltweit in den Handel, der Preis soll bei 499 Euro liegen.
Quelle: Cinemablend

Ich bleibe bei meiner Meinung: Die Steambox greift nicht die Konsolen an, sondern die Vorherrschaft von Windows und DirectX unter PC-Gamern. Valve will Linux und OpenGL als Alternative etablieren.