World of Warcraft: Schalter-Tuning plus Vergleichsbilder

World of Warcraft (PC)

Release:
11.02.2005
Genre:
Online
Publisher:
Activision Blizzard

World of Warcraft: Schalter-Tuning plus Vergleichsbilder

Mario Riemann
|
14.06.2009 07:40 Uhr
|
Neu
|
Nach dem ausführlichen Benchmark-Test des mit Patch 3.1 eingeführten Ultra-Video-Modus für World of Warcraft hat PC Games Hardware nun ein Schaltertuning inklusive Bildervergleich für Sie zusammengestellt.

Blizzard führte im hauseigenen MMORPG World of Warcraft, inklusive aktuellem Addon Wrath of the Lich King, mit Patch 3.1 einen neuen Video-Modus ein. Dieser sorgt vor allem für mehr Details in der Ferne und schärfere, detailliertere Schattendarstellung - auch die Vegetationsdichte wurde erhöht.
World of Warcraft - Wrath of the Lich King: Ultra hohe VideodetailsWorld of Warcraft - Wrath of the Lich King: Ultra hohe Videodetails [Quelle: PC Games Hardware]
PC Games Hardware hat bereits einen ausführliche Benchmark-Durchlauf mit dem neuen Ultra-Video-Modus erstellt und gezeigt, das dieser teilweise zwar optisch mehr Details bietet, aber auch sehr an der System-Performance zerrt (World of Warcraft 3.1: Neuer WoW-Ultra Video Modus im Benchmark-Test).

Nun haben wir die Benchmarks durch einen Direktvergleich und ein Schalter-Tuning ergänzt, um aufzuzeigen, welche Veränderungen jeder Schalter mit sich bringt und wie sich die einzelnen Optionen auf die Leistung auswirken.

Für den Test stellten wir ein Mittelklassesystem, bestehend aus folgenden Komponenten, zusammen:

• Intel Core 2 Duo E6750 2,66 GHz
• 4 GiByte DDR2-1.066 Arbeitsspeicher
• Geforce 8800 GT
• Gigabyte P35C-DS3R

Nachfolgend die Übersicht, welcher Schalter in welchem Leistungsunterschied resultiert, abschließend die dazugehörigen Vergleichsbilder aus zwei unterschiedlichen Zonen.

 Sholazar-BeckenGewinnDrachenödeGewinn
Ultra28 Fps 26 Fps 
Ohne Projizierte Texturen30 Fps7 Prozent27 Fps4 Prozent
Bodenobjektradius reduziert29 Fps4 Prozent27 Fps4 Prozent
Bodenobjektdichte reduziert30 Fps7 Prozent27 Fps4 Prozent
Umgebungsdetails reduziert30 Fps7 Prozent28 Fps8 Prozent
Schattenqualität reduziert51 Fps82 Prozent43 Fps65 Prozent
Kombiniert55 Fps96 Prozent45 Fps73 Prozent

Die teilweise sehr geringen Unterschiede sind nur bei genauem Hinsehen zu erkennen. Den größten Leistungsgewinn erzielen Sie durch das Reduzieren der Schattenqualität um eine Stufe - diese Maßnahme führt fast zu einer Verdoppelung der Bilder pro Sekunde. Alle anderen getesteten Schalter sind aus Performancesicht zu vernachlässigen.

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Schraubenverwechsler(in)
16.06.2009 09:17 Uhr
Alles recht nett und schön.

aber das tuning bei Landschaft Bilder ist nett doch wie sieht es bei einen 25 mann Raid oder Tausendwinter aus.

Hier sind die grössten einbrüche mit den fps.

mfg Sixpack
PC-Selbstbauer(in)
15.06.2009 14:52 Uhr
Also die Grafik gefällt mir jetzt ja. Ich glaube da fange ich auch noch an WoW zu spielen
Kabelverknoter(in)
15.06.2009 12:02 Uhr
Da ich selber seit 2006 WoW Zocker bin (mit einigen größeren pausen) möchte ich auch mal was zum thema hier beitragen.

Am test an sich ist nichts auszusetzen. Persönlich finde ich es schön mal nen test zu lesen womit man noch ein paar Frames mehr aus seiner aktuellen Hardware rauskitzeln kann, doch möchte ich auch darauf aufmerksam machen, das egal wie nutzlos die sogenannten "Projizierten Texturen" in der Aussenwelt von WoW sind, desto wichtiger werden diese im aktuellen Ulduar Raid Inhalt, vor allem bei Bossen wie Hodir, wo diese unumgänglich aktiviert sein müssen weil man sonst den sicher wichtigsten teil seiner Mechanik einfach nicht "sieht".

Darüber hinaus, wie auch schon meine Vorredner sagten, ist es ein MMORPG wesen Server auf der ganzen Welt verteilt sind. Da ist es schon mal von der Internet Leitung abhängig wie "flüssig" man durch die Spielwelt "düst". In den Hauptstädten zu hauptspielzeiten ist es eig. schon fast normal das es zu Rucklern kommt, weil, je mehr Spieler sich in einem bereich sammeln desto mehr Daten hat der Server an jeden einzelnen Spieler zu versenden.
Abgesehen davon sollte man auch noch auf Aktualität seiner Treiber achten.
Wenns hart auf hart kommt sollte man auch mal versuchen ein paar "addons" zu aktualisieren oder gar auszumisten.
Des weiteren gilt das Blizzard auch gern mal "Kaput pacht" und somit das spiel auch gern mal für ne zeit lang unspielbar macht (wir erinnern uns an die Zeiten wo man durch shattrath mit 5-10 Frames gelaufen ist).
Schraubenverwechsler(in)
15.06.2009 10:02 Uhr
Danke meinem Vorredner! All diejenigen die rummotzen das die Grafik "schwul" ist oder ein "schimmeliges" grün hat (was absoluter blödsinn ist): "Es ist ein MMORPG". Schon mal daran gedacht warum die Grafik nicht so super, krass, megageil ist?

Schon mal am Nachmittag oder um 23°° wenn die Raids zu Ende sind online gewesen? In Shattrath war es zu 70er Zeiten schon recht übel und die FPS gingen in den Keller. In Dalaran ist es noch schlimmer. Warum wohl? Weil sich auf einem sehr engem Raum sich locker 200-500 Leute bewegen! Was willst da noch mehr an der Grafik rum schrauben und noch besser machen, wenn die Performance darunter leidet?

Ich finde so wie es ist vollkommen ok.
Software-Overclocker(in)
15.06.2009 09:31 Uhr
@ alle die von beschissener Grafik und Schimmel reden:

Ihr dürft nicht vergessen, dass das Spiel über 4 Jahre alt ist und schon im Jahr 2005 nicht durch die Grafik glänzen konnte. Das Blizzard wenigstens ein bisschen was tut, um auch Spielern mit besseren Rechnern eine höhere Grafikqualität zu bieten ist lobenswert. Durch die schwache Engine geht das wie man sieht aber nur stark eingeschränkt.

Außerdem sollten die Schimmelleute mal ihr Gehirn einschalten:
WoW Server stehen auf vier Kontinenten ind zig verschiedenen Länder. Auf diese Server können auch Spieler aus vielen anderen Ländern zugreifen. Das Hans Müller als deutscher Durchschnittszocker davon den dicksten Geldbeutel und folglich den besten Rechner hat sollte klar sein. In Ländern wie Russland, Spanien, China und auch den USA ist die Hardware in den Haushalten nicht so gut wie bei uns. Blizzard baut gezielt auf schwache Grafik, um einen möglichst großen Kundenmarkt zu erschließen.

Das sie mit dieser Taktik gut beraten waren, zeigen die 11 Mio monatlich zahlenden Kunden.

Aber man muss als Gamer auch mal Prioritäten setzen. Für mich war schon immer Inhalt des Spiels > Grafik des Spiels.

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